Autor im Porträt

Toptitel von Wolfram Fleischhauer

Das Meer

Das Meer

Gebundenes Buch
Das Meer: Ursprung des Lebens.
Der Mensch: Ursprung der Zerstörung.
Ein Roman über Gut und Böse, über Leben und Tod.
Dramatisch und erschreckend realistisch: Wolfram Fleischhauer versteht es wie kein anderer, brisante Themen mit atemloser Spannung zu verknüpfen.
Teresa verschwindet spurlos im Einsatz auf einem modernen Fischfangschiff auf hoher See. Entsetzt ist nicht nur ihr Geliebter und Ausbilder John Render von der zuständigen EU-Behörde in Brüssel. Genauso am Boden zerstört sind Ragna di Melo und ihre Truppe von radikalen Umweltaktivisten, die eine mörderische Methode entwickelt haben, die skrupellose Ausbeutung der Meere zu beenden.
Als Ragnas Vater, ein schillernder Schweizer Lobbyist, Wind von den Aktivitäten seiner Tochter bekommt, die auch seine eigenen Geschäftsinteressen berühren, muss er handeln. Noch bevor das ganze Ausmaß der Bedrohung bekannt wird, reist er nach Südostasien, wo Ragna sich versteckt halten soll. Er weiß, dass seine Tochter niemals mit ihm sprechen wird. Daher heuert er den jungen Dolmetscher Adrian an, der zu Schulzeiten eine leidenschaftliche Affäre mit Ragna hatte - ohne ihn jedoch in die wahren Gründe einzuweihen ...
Drei Männer auf einer verzweifelten Suche, zwei Frauen in Todesgefahr - und zwischen ihnen der brutale Apparat der globalen Fischereimafia, eine gleichgültige Öffentlichkeit und eine handlungsunfähige Politik: Wolfram Fleischhauer entwirft ein erschreckend realistisches Katastrophenszenario und erzählt zugleich von den Grenzen der Liebe und unserer Sehnsucht nach einem neuen Umgang mit der Natur.
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EUR 19,99
Das Meer (eBook, ePUB)

Das Meer (eBook, ePUB)

eBook, ePUB
Das Meer: Ursprung des Lebens. Der Mensch: Ursprung der Zerstörung. Ein Roman über Gut und Böse, über Leben und Tod. Dramatisch und erschreckend realistisch: Wolfram Fleischhauer versteht es wie kein anderer, brisante Themen mit atemloser Spannung zu verknüpfen. Teresa verschwindet spurlos im Einsatz auf einem modernen Fischfangschiff auf hoher See. Entsetzt ist nicht nur ihr Geliebter und Ausbilder John Render von der zuständigen EU-Behörde in Brüssel. Genauso am Boden zerstört sind Ragna di Melo und ihre Truppe von radikalen Umweltaktivisten, die eine mörderische Methode entwickelt haben, die skrupellose Ausbeutung der Meere zu beenden. Als Ragnas Vater, ein schillernder Schweizer Lobbyist, Wind von den Aktivitäten seiner Tochter bekommt, die auch seine eigenen Geschäftsinteressen berühren, muss er handeln. Noch bevor das ganze Ausmaß der Bedrohung bekannt wird, reist er nach Südostasien, wo Ragna sich versteckt halten soll. Er weiß, dass seine Tochter niemals mit ihm sprechen wird. Daher heuert er den jungen Dolmetscher Adrian an, der zu Schulzeiten eine leidenschaftliche Affäre mit Ragna hatte – ohne ihn jedoch in die wahren Gründe einzuweihen … Drei Männer auf einer verzweifelten Suche, zwei Frauen in Todesgefahr – und zwischen ihnen der brutale Apparat der globalen Fischereimafia, eine gleichgültige Öffentlichkeit und eine handlungsunfähige Politik: Wolfram Fleischhauer entwirft ein erschreckend realistisches Katastrophenszenario und erzählt zugleich von den Grenzen der Liebe und unserer Sehnsucht nach einem neuen Umgang mit der Natur.…mehr
EUR 17,99

Wolfram Fleischhauer

Wolfram Fleischhauer, geboren 1961 in Karlsruhe, studierte Literatur in Deutschland, Frankreich, den USA und Spanien. Für seine Tätigkeit als Konferenzdolmetscher pendelt er zwischen Brüssel und Berlin, wo er mit seiner Frau und seinem Sohn lebt. Wolfram Fleischhauer gehört zu den wenigen deutschen Autoren, die auch international erfolgreich sind.

Kundenbewertungen

Torso

Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 09.09.2011
Mitten in Berlin, in einem Hochhaus, findet die Polizei einen Frauenkörper. Dieser Torso mit aufgesetztem Ziegenkopf bleibt nicht das einzige Mordopfer. Wenig später steht Hauptkommissar Zollanger vor der nächsten Leiche. Im Grunde genommen steckt in diesem vorzüglich geschriebenen Krimi eine brisante und hochaktuelle Gesellschaftskritik. Wolfram Fleischhauer malt ein Bild, dass wir alle nur zu gut aus der Gegenwart kennen: Die Polizei hat nur von Nichts eine Ahnung. Ebenso wichtig wie die Suche nach dem Mörder ist in dieser Story auch die Stadt Berlin und ihr krimineller Sumpf, der sich hinter Nobelkulissen verborgen hält. Dieser Roman hat alles was ihn zu einem Bestseller werden lassen kann. Jeder Leser kann sich an einer Stelle der Geschichte selbst finden, durch den geschickten Mix von Politik, Bankgeschäften und krimineller Energie scheint er nicht einmal weit hergeholt zu sein. Unbedingte Leseempfehlung! Christian Döring

Torso

Bewertung von Netha aus Hamburg am 12.11.2011
Zu diesem Buch habe ich eher aus Neugierde gegriffen. Habe ich doch schon drei andere Werke von Wolfram Fleischhauer gelesen. Ich war sehr gespannt darauf, zu lesen, was sich der Autor hier für uns Leser ausgedacht hat. Es ist der erste Thriller aus seiner Feder. In einem Abrisshaus wird der bizarre Fund eines Frauentorsos gemacht, der auch noch mit Teilen eine Tierkadavers ausgeschmückt wurde. Die Bediensteten der 7. Mordkommission in Berlin sind durch die Bank weg geschockt von diesem Anblick. Kurze Zeit später werden andere Leichenteile, wieder in Verbindung mit Tierteilen, gefunden. In einem zweiten Erzählstrang ermittelt eine junge Frau auf eigene Faust, da sie nicht an den Selbstmord ihres Bruders glauben kann. Doch inwiefern sich beide Stränge annähern, möchte ich nicht weiter ausführen. Das solltet ihr wirklich selber lesen. Der flüssige, gut zu lesende Schreibstil hatte mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Ich war sehr froh, dass in diesem Werk nicht so sehr auf den Ekelfaktor gesetzt wurde. Auch wenn die anfänglichen Beschreibungen nicht gerade appetitanregend waren. Das Hauptaugenmerk wurden immer mehr die Machenschaften hochrangiger Politiker. Es wird dem Leser nahe gebracht, wie es möglich wäre, eine Stadt über Jahre hinaus zu ruinieren. Nur wenn es bemerkt werden würde, wäre es längst schon zu spät. Die hohen Herren hätten die Taschen voll und wären längst nicht mehr im Amt. Denn der Autor betont, dass seine Geschichte noch reine Fiktion sei. Immer mit dabei war diese unterschwellige Spannung, die ich kaum beschreiben kann. Als ich mir dachte, ich wisse, wer der Täter sei, legte diese Geschichte eine Kehrtwendung hin, die wirklich nicht zu glauben war. Für mich absolut empfehlenswert.

Torso

Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 04.10.2011
6.12.2003, Berlin: In einem abbruchreifen Plattenbau wird der Torso einer unbekannten Frau mit einen aufmontierten Ziegenkopf gefunden. Kommissar Martin Zollanger steht vor einem kniffligen Fall, denn weder die Tatzeit, noch er Tatort noch die Identität des Opfers sind bekannt. Ist diese Inszenierung eine Hinrichtung mit Symbolcharakter oder doch nur ein geschmackloser Streich durchgeknallter Medizinstudenten? Handelt es sich um ein Gewaltverbrechen oder nur um groben Unfug, eine Leichenschändung mit Tierquälerei? Oder schlimmer noch, um einen künstlerischen Akt eines Tabubrechers der Leichenteile als Kunstwerk arrangiert? Schon bald zieht dieser Fall politische Kreise und Erpresserschreiben auf Lateinisch tauchen auf. Was wie ein normaler Kriminalroman beginnt, mit dem klassischen Fund einer Leiche und den dazugehörigen Ermittlungen, entwickelt sich schon bald zu einem Politkrimi, der von Berliner Bankenskandal 2001 inspiriert wurde. Damals verursachte der Zusammenbruch der landeseigenen Bankgesellschaft Berlin, denn fast Bankrott der Stadt und belastete deren Haushalt in Milliardenhöhe. In diesem Roman konnte ein Informatiker brisante Informationen sichern, die Martin Zollanger vor langer Zeit bereits zugespielt wurden, und schon bald wird ihm klar, dass es hier um die Aufklärung eines Verbrechens geht, das weit über seinen ermittlerischen Möglichkeiten ist. Eine Erkenntnis, die den Ex-DDR Polizisten noch mehr frustriert als er ohnehin schon ist. Der Kapitalismus ekelt ihn an, das korrupte System geht ihm an die Nieren und langsam verliert er die Lust, nach den Regeln zu spielen. Wer einen klassischen Krimi sucht, sollte von diesem Buch die Finger lassen, denn die vordergründige Kriminalhandlung ist nur schmückendes Beiwerk und die Zusammenhänge waren zumindest mir schon recht bald klar. Alle Hinweise werden teilweise recht auffällig präsentiert, so dass es hier keine Überraschungen gibt. Dieses Buch klagt vielmehr die Banken und ihre Machenschaften auf unterhaltsame Art an. Es geht um die Kunst, beim Jonglieren mit öffentlichen Geldern reich zu werden. Es geht darum, dass Banken ihren Daseinszweck darin sehen, ihr eignes Geld zu vermehren, und nicht das ihrer Kunden. Es geht darum, dass Banken Länder mit hochspekulativen Geschäften an den Rand des Ruins bringen und der Steuerzahler dafür haftet. Es geht um die komplexen Geschäfte großer Banken und der Regierung, also um Politik. Das Ostflair, der frustrierte Ost-Cop und ein bisschen Honeckers Verbrechen, sind gut gemacht, jedoch waren es mir teilweise zu viele authentische Details, vor allem, was Örtlichkeiten angeht. Der Autor beschreibt ganze Autofahrten mit Straßennahmen, das wäre nicht nötig gewesen, denn ich habe nicht vor die Strecke in nächster Zeit abzufahren. Fazit: Ein Gelungenes Beispiel, dass Politkrimis auch in Deutschland spielen können und trotzdem spannend sind. Ich wünschte mehr deutsche Autoren hätten den Mut dazu deutsche Politik und deutsche Schauplätze für ihre Geschichten zu verwenden.

Die Inderin

Bewertung von Svenja am 17.06.2008
Das Buch an sich ist teilweise schwer nachzuvollziehen. Viele genaustens recherchierte Fakten erschweren das Verständnis. Würde man den Plot auf die Hauptthematiken abspecken, wäre es zwar vielleicht zwischenzeitlich besser zu verstehen, allerdings würde es auch dem Sog entbehren, den diese fremde Welt ausübt. Ein sehr interessantes Buch! Auf jeden Fall lesenswert durch die Spannung, die aufgebaut wird ! Svenja

Torso

Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 14.10.2011
In Zeiten, in denen der Steuerzahler Banken und Staaten stützen muss, weil diese sich bei hochriskanten Geschäften verzockt haben oder ihr Geld einfach verprassen, gelingt Wolfram Fleischhauer mit „Torso“ ein fesselnder Thriller, der sich mit den mauscheligen Geschäftspraktiken hoch angesehener Banker beschäftigt. Dabei stellt er zwei Figuren in den Mittelpunkt seiner spannenden Story, die unterschiedlicher nicht sein können. Ermittler Zollinger, der der DDR-Zeit nachtrauert und dem System des Westens noch immer sehr skeptisch gegenübersteht, und die überzeugte Vegetarierin Elin, die Geld, Autos und anderen überflüssigen Konsum verachtet. In hohem Tempo jagt uns der Autor durch eine gut konstruierte Geschichte, die uns zu manchem skurrilen Ort in Berlin führt und die beiden parallelen Handlungsstränge immer mehr miteinander verschränkt. So ist Torso ein überzeugend geschriebener Berlin-Thriller mit hochaktuellem Hintergrund.

Torso

Bewertung von Verena M. aus Hugendubel Marienplatz München am 27.08.2013
Wolfram Fleischhauer hat sich schon mit einigen Romanen einen Namen gemacht und beweist mit "Torso", daß er auch richtig gute Thriller schreiben kann.
"Torso" spielt in Berlin und erzählt von der maßlosen Gier einzelner Wirtschaftsbosse, ihrer Verstrickung in die Pleite Berlins und mit welcher Skrupellosigkeit sie reagieren, als jemand es wagt ihre Machenschaften aufdecken zu wollen.
Sehr spannend, sehr gut geschrieben.
Mein deutscher Lieblingskrimi des Jahres.

Torso

Bewertung von Beate W. aus Hugendubel Würzburg am 19.08.2011
Ein Krimi der in Berlin spielt, der sich auf keinen Fall vor der internationalen Krimi-Konkurrenz verstecken muss.
In einem leer stehenden Hochhaus wird eine Frauenleiche entdeckt, ein Torso, makaber arrangiert und völlig rätselhaft.
Allmählich zeigt sich, dass es um Rache geht, um einen politischen Skandal der nicht aufgedeckt wurde.
Wolfram Fleischhauer hat mit "Torso" sicher einen der besten deutschen Krimis des Jahres geschrieben!

Der gestohlene Abend

Bewertung von Mia am 11.11.2009
Der Titel und vor allem auch das Cover haben mich nicht besonders angesprochen, aber da ich von W. Fleischhauer bis jetzt nie enttäuscht wurden bin, wollte ich es trotzdem lesen und bin sehr positiv überrascht. Die anfangs etwas schleppende Handlung steigt dann doch rasch immer mehr an. Wie gewohnt schafft der Autor es, in seine Handlung geschichtliches mit einzuweben, ohne belehrende Schulbuchstimmung zu erzeugen. Hinzu kommen in diesem Buch viele literarische Anspielung, bei denen man sich besonders errfeut, an denen man sich in voller Gänze erfreuen kann, wenn man das Werk, auf das sich die Anspielung bezieht, selber gelesen hat!

Torso

Bewertung von Toebi aus Beckum am 15.02.2015
Politische, wirtschaftliche Machenschaften, ein ehemaliger DDR Volkspolizist und mysteriöse Leichenteilfunde, die künstlerisch drapiert werden. Hinzukommt noch ein Mädchen, das versucht, den angeblichen Selbstmord ihres Bruders aufzuklären. Dies war mein erstes Buch von Wolfram Fleischhauer und ich habe es in wenigen Tagen verschlungen. Als Leser wird man gleich zu Beginn mitten ins Geschehen geworfen, nämlich zum Fundort der ersten Leiche. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die politischen und wirtschaftlichen Verstrickungen wurden in groben Zügen erläutert und dargestellt. Aus meiner Sicht in einem angenehmen Umfang und so manche Angelegenheit kam mir doch ziemlich realistisch vor. Aufgrund der vielen Thematiken, die in diesem Thriller angesprochen werden, ist sicherlich der ein oder andere Leser etwas überfordert bzw. hin- und hergerissen, auf was man sich hier konzentrieren soll und letztendlich müssen die Leichenteile auch noch identifiziert werden. Auf wenigen Seiten viel Spannung, die ich sehr genossen habe.

Torso

Bewertung von Mathias am 29.07.2015
Spannender Polizei-Thriller aus Deutschland... Mit „Torso“ liefert uns „Wolfram Fleischhauer“ einen packenden Polizei-Thriller, welcher in Deutschland und kleinen Teilen Europas spielt. Da sich der Handlungsverlauf der Geschichte stetig etwas ändert, ist es sehr schwer das Ende vorherzusehen. Auch wenn das eine oder andere von Anfang an klar zu sein scheint, bemerkt man dann gegen Ende hin, dass man mit seiner ersten Vermutung doch nicht ganz so recht hatte. Der Spannungsbogen ist von Anfang an ziemlich hoch angesetzt, was durch die ersten Geschehnisse durchaus verständlich ist. Leider lässt nach ca. einem drittel des Buches dann die Spannung ziemlich nach, wobei sie gegen Ende hin wieder zunimmt. Da der Schluss dann wieder aufregend wird, vergisst man ziemlich schnell den eher etwas zu durchschnittlichen Mittelteil der Geschichte. Der Handlungsverlauf des Buches würde ich persönlich in drei Teile einteilen. Zu erst kommt der Anfang des Buches, der so gesehen, die Rahmenhandlung der Geschichte bildet. Danach kommt der innere Kern, welchen man ab dem zweiten drittel der Geschichte anfänglich in kleinen Portionen präsentiert bekommt. Zum Schluss kommt dann noch die Auflösung, welche mehr als nur eine Überraschung parat hält. Alles in allem bietet die Geschichte und die Art wie sie geschrieben wurde, für so gut wie jeden Thriller Fan etwas. Was mir besonders gut gefallen hat, ist der mehrfache Wechsel der Hauptprotagonisten. So gesehen kann man von eher drei bis vier Hauptdarsteller in dieser Geschichte reden. Weniger gut hat mir gefallen, dass zu wenig Action vorhanden war. Bis auf die eine oder andere spannungsgeladene Handlung gegen Schluss der Geschichte, wurde immer nur von den Ermittlungen berichtet. Wobei man das aber eigentlich auch nicht nur negativ betrachten sollte. Vielleicht ist gerade so ein Handlungsverlauf prädestiniert dafür etwas besonderes zu sein, als wenn von Anfang bis Ende, der Thriller voll gepackt ist mit Verfolgungsjagden und anderen Thematiken, welche in den meisten Amerikanischen Thrillern überwiegend vorhanden sind.
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