Jetzt vorbestellen
Vorbesteller
Neu
Wir stiegen zum Himmel und jagten zur Erde
»So zart und so unerbittlich, erzählt in einer Sprache, deren Rhythmus sofort mitreißt.« Daniela Dröscher
Volker Kitz erzählt in seinem autofiktionalen Romandebüt die Geschichte eines Sohnes und seiner Mutter, deren Erwartungen der Sohn nicht erfüllt – bis ein Unglück geschieht. In dichter, vorantreibender Sprache geht er den Kräften von Herkunft, Begehren, Familie und Tod nach und fragt: Welcher Instanz vertrauen wir?
Viele Jahre, nachdem seine Mutter ums Leben kam, kehrt der Erzähler ins Dorf seiner Kindheit zurück. Eine Betrunkene konfrontiert ihn mit einem Gerücht: dass er die Schuld am Tod der Mutter trägt.
Er rekonstruiert die Geschichte eines Jungen, der als Sohn der Religionslehrerin im Dorf aufwuchs, privilegiert und stigmatisiert zugleich. Das Verhältnis zur Mutter ist eng, der Sohn ist ihr Projekt: Er soll Pfarrer werden, besser noch Bischof – oder ein Professor, der eine katholische Frau heiratet. Als sich abzeichnet, dass er andere Wege geht und auch keine Frau nach Hause bringt, sondern einen Mann, greift die Mutter zu allen ihr verfügbaren Mitteln, um die Schande, die sie im Dorf fürchtet, abzuwenden.
»Eine große literarische Leistung.« Alain Claude Sulzer
»Ein poetisches Romandebüt, das die ganz großen Themen verhandelt.« Zora del Buono
»Ein Roman voller Dringlichkeit über Glauben und Wissen – und die Freiheit, den eigenen Weg zu finden.« Nora Bossong
Buch (Gebundene Ausgabe)
ab 23,00€