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Fern von Petrograd warteten bereits neue Mächte
Dieses Buch verbindet die militärische Krise Russlands im Ersten Weltkrieg mit den geheimen Beziehungen der Romanows zu den Herrscherhäusern Europas. Anhand diplomatischer Korrespondenz, militärischer Lageberichte und privater Familiendokumente entsteht das Bild eines Imperiums, das gleichzeitig Krieg führte und um internationale Unterstützung rang. Die europäischen Monarchien beobachteten den Niedergang Russlands mit wachsender Sorge, da dessen Zusammenbruch das gesamte Gleichgewicht des Kontinents bedrohte.
Im Zentrum steht die katastrophale Lage der russischen Armee. Fehlende Versorgung, schlechte Transportwege und sinkende Moral schufen einen Nährboden für revolutionäre Ideen innerhalb der Kasernen. Die Loyalität gegenüber Krone und Offizieren löste sich vielerorts schneller auf als die militärischen Fronten selbst.
Der Untergang der Romanows erscheint damit als gesamteuropäische Krise, deren politische Nachwirkungen das zwanzigste Jahrhundert entscheidend prägten.
Buch (Taschenbuch)
45,99€