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Scheusal
So gut, dass es wehtut
Mona kennt keine Skrupel. Auf ihrem Weg nach oben ist alles erlaubt. Ihr ganzer Selbstwert hängt an ihrer bevorstehenden Beförderung in der PR-Agentur. Dann endlich ist sie mehr wert als ihr Bruder. Dafür lügt sie, überschätzt sich und flüchtet sich zärtlich und brutal zugleich in eine Fantasiewelt, in der sie eine Affäre mit ihrem neuen Nachbarn lebt.
Radikal, verstörend witzig und schonungslos nah.
Als die Beförderung ausbleibt, kippt alles: Mona verrät ihre beste Freundin, bricht mit der Familie und sabotiert im Rausch der Kränkung ihre Karriere. Ihre Tagträume werden dunkler, die Grenze zur Realität immer poröser.
In schonungslos direkter Sprache seziert Julia Fischer in ihrem Debütroman die Innenwelt einer Frau zwischen Narzissmus, Scham und Sehnsucht nach Nähe, mit einem bitterkomischen Ton, der an Ottessa Moshfegh und Mareike Fallwickl erinnert. Ein literarischer Gegenwartsroman, der lange nachhallt und dazu anregt, den eigenen blinden Flecken mit etwas weniger Härte – und etwas mehr Ehrlichkeit – zu begegnen.
„Eine tief beunruhigende Psychostudie, denn ein Stück vom Scheusal steckt wohl in uns allen. Vor allem aber kennen wir solche Menschen und haben aus gutem Grund Angst vor ihnen - jedoch nicht ganz so viel wie sie vor sich selbst.“ Eva Menasse
"Julia Fischer erzählt eindrucksvoll davon, wie anstrengend es ist, sich selbst zu spielen – und wie man irgendwann damit aufhört. Sehr komisch. Ziemlich schmerzhaft. Fantastisch!“ Kurt Prödel
Buch (Gebundene Ausgabe)
ab 22,00€