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Die Amhara-Krise in Äthiopien:
Die aktuelle politische und sicherheitspolitische Lage in Äthiopien hat eine umfassende Debatte über das Verhältnis zwischen Strafverfolgungsbehörden, ethnischer Identität, Menschenrechten und staatlicher Regierungsführung ausgelöst. Zu den umstrittensten Themen zählen die anhaltende Krise rund um die Amhara-Gemeinschaft sowie Vorwürfe diskriminierender Polizeipraktiken, willkürlicher Inhaftierungen und Ungleichbehandlung innerhalb der Sicherheitsbehörden des Bundes. Diese Bedenken haben die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Menschenrechtsaktivisten und Mitgliedern der äthiopischen Diaspora auf sich gezogen, die argumentieren, dass die Krise unter Berücksichtigung der miteinander verflochtenen Aspekte Menschenrechte, ethnische Beziehungen, Regierungsführung und Rechenschaftspflicht der Polizei untersucht werden sollte.Die Amhara-Krise entstand vor dem Hintergrund eines umfassenderen politischen Wandels, einer Umstrukturierung des Sicherheitsapparats und wachsender Spannungen zwischen den ethnisch organisierten Bundesregionen Äthiopiens. Seit den 2018 eingeleiteten politischen Reformen hat Äthiopien bedeutende politische Veränderungen erlebt, die von Phasen der Instabilität, bewaffneten Konflikten und interethnischen Spannungen begleitet waren. Während die Bundesregierung nationale Sicherheitsbedenken und die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung der verfassungsmäßigen Ordnung betont hat.
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