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Unpopuläre Betrachtungen

Unpopuläre Betrachtungen

Gebundenes Buch
Betrand Russell (Philosophie des Abendlandes) verbindet in den Unpopulären Betrachtungen Klugheit, Kritik und Humor in brillanten, einfach zu lesenden philosophischen Essays.
Für seine brillanten Essays, in denen er für humanitäre Ideale und Gedankenfreiheit eintrat, erhielt der britische Philosoph, Mathematiker und Friedensaktivist Bertrand Russell 1950 den Literaturnobelpreis. Im selben Jahr legte er die "Unpopulären Betrachtungen" vor, seine berühmt gewordene Sammlung zur Kunst des klaren Denkens. In Essays wie "Zur Genealogie des Unsinns", "Ideen, die der Menschheit genützt haben", "Die Aufgaben des Lehrers" oder "Der Weg zum Weltstaat" finden Klugheit, Kritik und Humor in besonderer Weise zusammen.…mehr
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Bertrand Russell

Er engagierte sich in so vielen Bereichen, dass die Fülle gut und gerne in mehrere Leben gepasst hätte. Bertrand Russell (* Trelleck 1872, † Penrhyndeudraeth 1970) war Mathematiker, Philosoph, Gesellschaftskritiker, Logiker, Pazifist und Frauenrechtler und bekam 1950 den Nobelpreis für Literatur zugesprochen, u. a. für sein Werk "Ehe und Moral" (1929) oder sein erstes Buch "Die deutsche Sozialdemokratie" (1896) und weitere gesellschaftspolitische und philosophische Werke. Russell - übrigens ein Freund des Philosophen Ludwig Wittgenstein, den er während seiner Lehrtätigkeit an der Universität Cambridge kennenlernte - war ein Freigeist, mehrfach verheiratet und mit seinen liberalen Ansichten, z. B. zum Frauenwahlrecht, der Stellung der Frau oder der Anerkennung von Homosexualität, der Zeit weit voraus. Christliche Fundamentalisten verhinderten z. B. die Ausübung seines Lehrauftrages an der New Yorker Universität. Der bekennende Agnostiker landete wegen seines pazifistischen Engagements während des Ersten Weltkrieges sogar im Gefängnis und verlor seine Lehrerlaubnis in Cambridge (später lehrte er dort wieder). Bertrand Russell, als Mathematiker vor allem durch die Veröffentlichung der "Principia Mathematica" (1910-1913) zusammen mit Alfred North Whitehead hervorgetreten, war einer breiteren Öffentlichkeit auch durch sein Engagement gegen Wettrüsten, Atomwaffen und einen möglichen Dritten Weltkrieg bekannt. So verfasste er, zusammen mit dem Physiker Albert Einstein, das Russell-Einstein-Manifest und wurde sogar noch mit 89 Jahren zu einer kurzen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er zum Widerstand gegen die Staatsgewalt aufgerufen haben soll.