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Ein englischer Starjournalist im selbstgewählten Exil einer Tiroler Berghütte ein für Tim Parks nachgerade typisches Szenario, dem der Autor prompt seinen bisher besten und erfolgreichsten Roman abgewonnen hat. Ausgerechnet unter dem Titel »Stille« führt Parks vor, wie viele Stimmen in ein und denselben Kopf passen. Axel Milberg weiß diese Fülle von Monologen aus Cleavers Berufs- und Familienleben zu bändigen und dem ungebärdigen Helden Harold Cleaver eine überzeugende Stimme zu geben.
Tim Parks wurde 1954 in Manchester geboren, wuchs in London auf und studierte in Cambridge und Harvard. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Somerset-Maugham-Award. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist er als Übersetzer (u. a. von Italo Calvino und Alberto Moravia) tätig und unterrichtet Literarisches Übersetzen an der Universität von Mailand. Tim Parks lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Verona.
Für Axel Milberg, geb. 1956, stand schon früh fest, dass er Schauspieler werden würde. Und so verließ der Sohn aus gutem Hause sofort nach dem Abitur seine Heimatstadt Kiel, um in München an der Otto-Falckenberg-Schule ein Schauspielstudium aufzunehmen. Noch während seiner Ausbildung bekam er sein erstes Angebot. Die Münchner Kammerspiele waren auf das junge Talent aufmerksam geworden und nahmen ihn 1981 unter Vertrag. Bis 1998 blieb Milberg treues Mitglied dieses Ensembles und konnte unter berühmten Regisseuren wie Peter Zadek, Thomas
Langhoff und Dieter Dorn Stücke wie Nathan der Weise oder Don Juan spielen. Mitte der 90er Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel in der Rolle des gestressten Familienvaters in 'Nach fünf im Urwald', in Dieter Wedels Mehrteiler 'Der Schattenmann' oder als Kindermörder in Nico Hoffmanns Neuverfilmung 'Es geschah am helllichten Tag'. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als Tatort-Kommissar Klaus Borowski auff Verbrecherjagd. Im Jahr 2003 verkörperte Milberg in der Verfilmung über den Hitler-Attentäter Stauffenberg Generaloberst Fromm, welcher Stauffenberg und seine Mittäter nach dem Attentat zu Tode verurteilte.
en Tag'. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als Tatort-Kommissar Klaus Borowski auff Verbrecherjagd. Im Jahr 2003 verkörperte Milberg in der Verfilmung über den Hitler-Attentäter Stauffenberg Generaloberst Fromm, welcher Stauffenberg und seine Mittäter nach dem Attentat zu Tode verurteilte.
Für Axel Milberg, geb. 1956, stand schon früh fest, dass er Schauspieler werden würde. Und so verließ der Sohn aus gutem Hause sofort nach dem Abitur seine Heimatstadt Kiel, um in München an der Otto-Falckenberg-Schule ein Schauspielstudium aufzunehmen. Noch während seiner Ausbildung bekam er sein erstes Angebot. Die Münchner Kammerspiele waren auf das junge Talent aufmerksam geworden und nahmen ihn 1981 unter Vertrag. Bis 1998 blieb Milberg treues Mitglied dieses Ensembles und konnte unter berühmten Regisseuren wie Peter Zadek, Thomas
Langhoff und Dieter Dorn Stücke wie Nathan der Weise oder Don Juan spielen. Mitte der 90er Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel in der Rolle des gestressten Familienvaters in 'Nach fünf im Urwald', in Dieter Wedels Mehrteiler 'Der Schattenmann' oder als Kindermörder in Nico Hoffmanns Neuverfilmung 'Es geschah am helllichten Tag'. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als Tatort-Kommissar Klaus Borowski auff Verbrecherjagd. Im Jahr 2003 verkörperte Milberg in der Verfilmung über den Hitler-Attentäter Stauffenberg Generaloberst Fromm, welcher Stauffenberg und seine Mittäter nach dem Attentat zu Tode verurteilte.
en Tag'. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als Tatort-Kommissar Klaus Borowski auff Verbrecherjagd. Im Jahr 2003 verkörperte Milberg in der Verfilmung über den Hitler-Attentäter Stauffenberg Generaloberst Fromm, welcher Stauffenberg und seine Mittäter nach dem Attentat zu Tode verurteilte.
Produktdetails
- Verlag: Verlag Antje Kunstmann
- Anzahl: 5 Audio CDs
- Gesamtlaufzeit: 391 Min.
- Erscheinungstermin: Frühjahr 2007
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783888974762
- Artikelnr.: 22495811
Herstellerkennzeichnung
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Parks Eloquenz macht einfach Spaß zu lesen. Erinnerung, Gegenwart und Reflexion verbinden sich nahtlos in perfektem Handwerk. Er kontrastiert die laute Welt des Erfolges mit der leisen Bergwelt Südtirols, die aber keinesfalls idyllisch gezeichnet wird, denn das Haus, in das sich der …
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Parks Eloquenz macht einfach Spaß zu lesen. Erinnerung, Gegenwart und Reflexion verbinden sich nahtlos in perfektem Handwerk. Er kontrastiert die laute Welt des Erfolges mit der leisen Bergwelt Südtirols, die aber keinesfalls idyllisch gezeichnet wird, denn das Haus, in das sich der Journalsit zurückzieht ist dunkel und muffig, auch politisch. Cleaver macht in der Natur auch überhaupt keine gute Figur. Aus dieser Spannung lebt das Buch. Es gibt keine Flucht aus der modernen Welt, kein positives Gegenmodell.
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Was ist die Steigerung von Erfolg? Die Flucht davor. Man wird mich schon vermissen, sie werden merken, was sie an mir haben. Ich brauche das alles nicht mehr. So oder ähnlich lauten die Gründe, wegen denen Harold Cleaver, ein berühmter und berüchtigter Fernsehjournalist in die …
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Was ist die Steigerung von Erfolg? Die Flucht davor. Man wird mich schon vermissen, sie werden merken, was sie an mir haben. Ich brauche das alles nicht mehr. So oder ähnlich lauten die Gründe, wegen denen Harold Cleaver, ein berühmter und berüchtigter Fernsehjournalist in die Berge nach Südtirol flieht. Er hinterläßt wie ein Selbstmörder genug Spuren, damit man ihn rechtzeitig findet und vor sich selbst rettet. Er ist angewidert von sich, seinem Beruf, seiner Zeit. Er hat den amerikanischen Präsidenten interviewt und sich scheinbar dadurch ein Denkmal gesetzt. Doch gleichzeitig erscheint ein Buch über ihn, das sein Sohn geschrieben hat und in dem er ihn als Egomanen darstellt. In seinem Dorf könnte Cleaver gut und gerne abgeschieden von der Welt den Rest seiner Tage fristen, doch er legt sich das schwerste Los auf, bezieht eine abgelegene Hütte, begegnet seiner Vergangenheit, seinen Unterlassungen, seinen Niederlagen, die er scheinbar in Siege verwandelt hat. Eine Geschichte, die Parks liegen müßte. Schon in "Doppelleben" hat er eine faszinierende Persönlichkeit geschaffen, die aus seinem Dunstkreis heraus zu treten scheint und ihn doch nie verläßt. In "Stille" tauchen zu viele Unglaubwürdigkeiten auf. Man nimmt es Cleaver nicht ab, daß er ausgerechnet dorthin geht, um sich zu finden. Die Zufälligkeiten, die ausgerechnet den Sohn in die Abgeschiedenheit spült, wirken konstruiert. Nach einem Drittel des Buches entwickelt es sich nicht wirklich weiter, es trabt ungewollt auf der Stelle. Trotzdem gelingt es Parks, uns ein Bild über unsere Mediengesellschaft zu verschaffen. So ist man nicht ganz enttäuscht, aber auch nicht ganz glücklich am Ende.
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