
Wittgenstein und Tolstoi
Der ethische Vorschlag des Tractatus Logico-Philosophicus und das Werk von Leo Tolstoi
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Ludwig Wittgensteins Ausführungen zur Ethik sind ein grundlegender Teil seines Werks, wenn auch der bei weitem rätselhafteste. Aus einem Labyrinth von Sätzen und Argumenten im "Tractatus Logico-Philosophicus" baut Wittgenstein eine Mauer, in der Sätze über den Wert, ob ästhetisch oder ethisch, jenseits der gewöhnlichen Sprache bleiben, unmöglich zu verifizieren. Dieser Punkt scheint schlüssig. Wenn wir jedoch Wittgensteins Leben studieren und die Zeugnisse seiner Schüler und Freunde untersuchen, wissen wir, dass seine Überlegungen zur Sprache seine mystischen und religiösen Anliege...
Ludwig Wittgensteins Ausführungen zur Ethik sind ein grundlegender Teil seines Werks, wenn auch der bei weitem rätselhafteste. Aus einem Labyrinth von Sätzen und Argumenten im "Tractatus Logico-Philosophicus" baut Wittgenstein eine Mauer, in der Sätze über den Wert, ob ästhetisch oder ethisch, jenseits der gewöhnlichen Sprache bleiben, unmöglich zu verifizieren. Dieser Punkt scheint schlüssig. Wenn wir jedoch Wittgensteins Leben studieren und die Zeugnisse seiner Schüler und Freunde untersuchen, wissen wir, dass seine Überlegungen zur Sprache seine mystischen und religiösen Anliegen vor einer gefährlichen Rationalisierung schützten. In diesem Beitrag geht es darum, die Affinitäten zwischen der Welt der Philosophie und der Welt der Literatur aufzuzeigen. Kurz gesagt, es geht darum, die Argumentation des "Tractatus" herauszuarbeiten und die Affinitäten zu Wittgensteins bevorzugtem literarischen und religiösen Autor, Leo Tolstoi, zu finden.