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Tempusverwendung in chinesisch-deutscher Lernersprache
Eine Analyse auf sprachenvergleichender Basis. Habil.-Schr.
Von Waltraut Timmermann
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Die Tempusformen stellen ein komplexes Problem im Fremdsprachenerwerb dar. Dies gilt vermutlich besonders für Lerner, deren Muttersprache keine Verbmorphologie mit temporaldeiktischer Funktion kennt. So finden sich in der mündlichen Interimsprache selbst fortgeschrittener chinesischer Deutschlerner noch Abweichungen von der zielsprachlichen Tempusverwendung, die, so die These, von muttersprachlichen Konzepten beeinflusst sind.Die Untersuchung kontrastiert zunächst die Funktion der deutschen Tempora mit der aspektuellen Verbmorphologie des Chinesischen und zeichnet die daraus erwachsenden Ko...
Die Tempusformen stellen ein komplexes Problem im Fremdsprachenerwerb dar. Dies gilt vermutlich besonders für Lerner, deren Muttersprache keine Verbmorphologie mit temporaldeiktischer Funktion kennt. So finden sich in der mündlichen Interimsprache selbst fortgeschrittener chinesischer Deutschlerner noch Abweichungen von der zielsprachlichen Tempusverwendung, die, so die These, von muttersprachlichen Konzepten beeinflusst sind.
Die Untersuchung kontrastiert zunächst die Funktion der deutschen Tempora mit der aspektuellen Verbmorphologie des Chinesischen und zeichnet die daraus erwachsenden Konsequenzen für den Aufbau temporaler Strukturen anhand deutscher und chinesischer biografischer Diskursbeispiele nach. Vor diesem Hintergrund wird danach in den Lernersprachenanalysen gezeigt, wie Konzepte der Muttersprache in die lernersprachliche Tempusverwendung übertragen werden.
Aus den Analyseergebnissen leitet die Verfasserin abschließend didaktische Konsequenzen für die Behandlung des Tempus im Unterricht allgemein und für chinesische Lerner im Besonderen ab. Die Untersuchung wird durch einen Anhang mit verschriftlichten Lerner-Interviews ergänzt.
Die Untersuchung kontrastiert zunächst die Funktion der deutschen Tempora mit der aspektuellen Verbmorphologie des Chinesischen und zeichnet die daraus erwachsenden Konsequenzen für den Aufbau temporaler Strukturen anhand deutscher und chinesischer biografischer Diskursbeispiele nach. Vor diesem Hintergrund wird danach in den Lernersprachenanalysen gezeigt, wie Konzepte der Muttersprache in die lernersprachliche Tempusverwendung übertragen werden.
Aus den Analyseergebnissen leitet die Verfasserin abschließend didaktische Konsequenzen für die Behandlung des Tempus im Unterricht allgemein und für chinesische Lerner im Besonderen ab. Die Untersuchung wird durch einen Anhang mit verschriftlichten Lerner-Interviews ergänzt.