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Sucht in unserer multikulturellen Gesellschaft
Schriftenreihe zum Problem der Suchtgefahren Band 41
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Toleranz, Humanität und Verständnis gegenüber Fremden sind Haltungen, die in einer multikulturellen Gesellschaft von großer Bedeutung sind und die gefördert werden müssen. Die Suchtkrankenhilfe hat über lange Zeit ignoriert, daß die besonderen Probleme von Migrantinnen und Migranten angemessene und spezifische Antworten verlangen. Hier braucht es Unterstützung, die dem multikulturellen Charakter von Sucht und Abhängigkeit in unserer Gesellschaft gerecht wird. In den ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen waren 1965 10,6 % der betreuten und behandelten Personen Aussiedler, Migra...
Toleranz, Humanität und Verständnis gegenüber Fremden sind Haltungen, die in einer multikulturellen Gesellschaft von großer Bedeutung sind und die gefördert werden müssen. Die Suchtkrankenhilfe hat über lange Zeit ignoriert, daß die besonderen Probleme von Migrantinnen und Migranten angemessene und spezifische Antworten verlangen. Hier braucht es Unterstützung, die dem multikulturellen Charakter von Sucht und Abhängigkeit in unserer Gesellschaft gerecht wird. In den ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen waren 1965 10,6 % der betreuten und behandelten Personen Aussiedler, Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber. Die Suchtkrankenhilfe muss für diese große Gruppe ein angemessenes Angebot schaffen und vorhalten. Der vorliegende Band dokumentiert die Jahrestagung der DHS, auf der Impulse für die Entwicklung neuer Formen der Hilfe gegeben wurden. Er vermittelt umfassende Kenntnisse über das gesamte Spektrum der ambulanten und stationären Suchtkrankenhilfe, über Suchtkranke aus unterschiedlichen Kulturkreisen, über unterschiedliche Abhängigkeitsformen und beschreibt die bisherige europäische und internationale Zusammenarbeit.