Nicht lieferbar

Separation und Integration
Die Geschichte des Unterrichts für behinderte Kinder
Versandkostenfrei!
Nicht lieferbar
Die vier Bände der Reihe Erziehung im Wandel sind aus einem Projekt einer Gruppe von Kasseler Pädagoginnen und Pädagogen hervorgegangen, das sich mit den Veränderungen des Schulunterrichts im 20. Jahrhundert beschäftigt hat. Behinderte Kinder werden in Sonderschulen unterrichtet. Dieser Grundsatz, der seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert das Schulwesen des deutschsprachigen Raumes bestimmt, erfährt in den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine sukzessive Revision. Der dritte Band der Reihe zeichnet diese Entwicklung nach und stellt die Veränderungen der anthropologischen, ...
Die vier Bände der Reihe Erziehung im Wandel sind aus einem Projekt einer Gruppe von Kasseler Pädagoginnen und Pädagogen hervorgegangen, das sich mit den Veränderungen des Schulunterrichts im 20. Jahrhundert beschäftigt hat. Behinderte Kinder werden in Sonderschulen unterrichtet. Dieser Grundsatz, der seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert das Schulwesen des deutschsprachigen Raumes bestimmt, erfährt in den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine sukzessive Revision. Der dritte Band der Reihe zeichnet diese Entwicklung nach und stellt die Veränderungen der anthropologischen, sozialen und pädagogischen Auffassungen von Behinderung dar. Dabei werden die Integrations- und Aussonderungstendenzen der Gesellschaft gegenüber Behinderten beschrieben. Der Überblick über die gegenwärtige Unterrichtssituation behinderter Kinder in Integrationsklassen begreift gemeinsames Lernen als pädagogische Antwort auf ein verändertes Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft. Sie drückt aber auch als ein neues Selbstbewusstsein ihrer sogenannten Randgruppen aus. Die Autorinnen: Kristina Liebermeister, Jg. 1947, war bis 1988 Grund-, Haupt- und Sonderschullehrerin und ist Mutter eines behinderten Kindes. Maili Hochhuth, Jg. 1946, ist Rektorin an der Grundschule Gudensberg.