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Rote Lackn
Roman
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Die "Rote Lackn", ein See am oberen Ende eines Gebirgstales, wird zum Ausgangspunkt einer Spurensuche: Die Ich-Erzählerin, die mit dem Tal und seinen Bewohnern seit ihrer Kindheit verbunden ist, folgt verschlungenen Lebensläufen und verwobenen Schicksalen, holt kleines Glück und großes Leid ans Licht, schildert Begegnungen und hinterfragt ihre eigene Erinnerung.Es sind vor allem Frauen, denen die Autorin ihre Aufmerksamkeit schenkt: die Bäuerin, die sich zu Tode schindet; die Sennerin, die im "Narrenturm" endet; unten in der Stadt die "alte Dame aus dem Französischkurs", deren Sohn ein b...
Die "Rote Lackn", ein See am oberen Ende eines Gebirgstales, wird zum Ausgangspunkt einer Spurensuche: Die Ich-Erzählerin, die mit dem Tal und seinen Bewohnern seit ihrer Kindheit verbunden ist, folgt verschlungenen Lebensläufen und verwobenen Schicksalen, holt kleines Glück und großes Leid ans Licht, schildert Begegnungen und hinterfragt ihre eigene Erinnerung.
Es sind vor allem Frauen, denen die Autorin ihre Aufmerksamkeit schenkt: die Bäuerin, die sich zu Tode schindet; die Sennerin, die im "Narrenturm" endet; unten in der Stadt die "alte Dame aus dem Französischkurs", deren Sohn ein bekannter Professor in Deutschland ist und in der Heimat eine berührende Liebesgeschichte erlebt; die Sportlerin aus der DDR, die über die Todesgrenze hierher geschmuggelt wird; und Marie, deren Geschichte dort endet, wo die Erzählung ihren Ausgang genommen hat: bei der Kapelle an der "Roten Lackn", errichtet zum Gedächtnis an drei Gehängte und eine junge Frau, die sich und ihrem Kind das Leben nahm. Sanft wie "das Rot durchs Leben sickert", kommt die Erzählung daher. Aber ihre eindringliche, unaufgeregte Sprache geht unter die Haut, entwickelt mit stetem Rhythmus und der poetischen Kraft ihrer Bilder einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.
Es sind vor allem Frauen, denen die Autorin ihre Aufmerksamkeit schenkt: die Bäuerin, die sich zu Tode schindet; die Sennerin, die im "Narrenturm" endet; unten in der Stadt die "alte Dame aus dem Französischkurs", deren Sohn ein bekannter Professor in Deutschland ist und in der Heimat eine berührende Liebesgeschichte erlebt; die Sportlerin aus der DDR, die über die Todesgrenze hierher geschmuggelt wird; und Marie, deren Geschichte dort endet, wo die Erzählung ihren Ausgang genommen hat: bei der Kapelle an der "Roten Lackn", errichtet zum Gedächtnis an drei Gehängte und eine junge Frau, die sich und ihrem Kind das Leben nahm. Sanft wie "das Rot durchs Leben sickert", kommt die Erzählung daher. Aber ihre eindringliche, unaufgeregte Sprache geht unter die Haut, entwickelt mit stetem Rhythmus und der poetischen Kraft ihrer Bilder einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.