Daniel Defoe: Robinson Crusoe. Vollständige Ausgabe Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: London (William Taylor) 1719. . The Life and Strange Surprising Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner. Hier nach der deutschen Ausgabe: Der vollständige Robinson Crusoe. Neu nach dem Englischen bearbeitet, 2 Bände, Constanz: W. Wallis, 1829. Textgrundlage sind die Ausgaben: [Defoe, Daniel]: Der vollständige Robinson Crusoe. Neu nach dem Englischen bearbeitet, 2 Bände, Constanz: W. Wallis, 1829. Dieses Buch folgt in Rechtschreibung und Zeichensetzung obiger Textgrundlage. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Paul Gauguin, Berge auf Tahiti, 1893. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt)
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Bewertung am 15.08.2025
Bewertungsnummer: 2568276
Bewertet: Hörbuch-Download
Thoreau zog sich für etwas mehr als zwei Jahre bewusst aus der Gesellschaft zurück, um in unmittelbarer Nähe zur Natur ein einfaches Leben zu führen-frei von gesellschaftlichen Konventionen und materiellen Zwängen.
Oft wird Walden als sprunghaft beschrieben. Meiner Ansicht nach wirkt das jedoch nur so, wenn man versucht, das Werk wie eine strenge Abhandlung zu lesen. Wenn man nicht ständig analysiert oder bewertet, sondern einfach jedem Kapitel zuhört, entfaltet sich eine natürliche Gedankenfolge. Die Kapitel sind in sich stimmig und folgen einer klaren zeitlichen Entwicklung.
Interessante Ansätze, soziopathischer Autor
ausgebucht.blog am 12.07.2022
Bewertungsnummer: 1745808
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Anlässlich Henry David Thoreaus 205. Geburtstages habe ich mir ein Stück Weltliteratur aus seiner Feder vorgenommen - Walden.
Wie hättet ihr es ausgesprochen? Ganz ehrlich, ich dachte "Walden" sei ein deutsches Verb. Im Wald leben = Walden. Eine geniale Wortschöpfung! Es ist aber ein Ort an einem See und wird englisch ausgesprochen. Schade.
Es ist wohl eins der einflussreichsten Werke der amerikanischen Literatur, auf das noch heute SchriftstellerInnen Bezug nehmen, daraus in ihren Texten zitieren oder deren Erzählungen davon beeinflusst werden.
Die Geschichte ist autobiographisch und beschreibt 2 Jahre und 2 Monate (von 1945 - 1947), in denen Thoreau im Wald lebte, er war zu dieser Zeit 38 Jahre alt. Es sollte sein Versuch sein, einen alternativen Lebensstil zu erproben, bei dem er sich auf das Notwendige besinnt. Dieses Leben führte er keineswegs als Einsiedler, eher an der Grenze der Zivilisation.
Es ist kein so richtig strukturierter Bericht, es ist teils Monolog, Gedanken schweifen lassen und philosophieren, entstanden aus den Tagebüchern des Autors. Er war ein Fortschrittskritiker, verteufelte moderne Architektur als unnötig prunkvoll, ebenso das Postwesen, er habe nie einen wichtigen Brief bekommen, moderne Fortbewegungsmittel? Unnötig.
Er schließt nicht selten bei Kritik von sich auf andere. Dann wiederum spricht er von der Gattung Mensch, als würde er nicht dazu gehören, was einen arroganten und mitleidigen Ton an sich hat.
Er sagt, er schreibe dieses Buch nicht aus Egozentrismus über sich, sondern weil so viele Fragen an ihn über seine Zeit im Wald gerichtet wurden. In meinen Augen beantwortet er keine einzige klar und deutlich, er spricht in Gleichnissen und Beispielen und kommt nicht recht auf den Punkt.
In meinen Augen war der Autor nicht geringfügig soziopathisch veranlagt und das hat die Lektüre teils schwierig gestaltet, ich stimme ihm - mal abgesehen davon, dass er sich gerne auch mal selbst widerspricht - in Vielem nicht zu.
"Etwas anderes als Nahrung und Obdach braucht kein Tier." (S. 21)
Doch, auch die Tiere, die er beobachtet, leben organisiert in Gruppen oder Paaren und auch er hat gelegentlich Besuch.
Ich muss auch sagen, dass ich die Naturbeschreibungen sehr anstrengend fand, er dokumentiert nicht, er interpretiert in jedwedes Verhalten oder Geschehen etwas hinein, was ich absolut überzogen und teils übergriffig fand. ".. als würde.." - ".. wie wenn.." - ".. als wollte er.." - echt in jedem zweiten Satz, er dichtet Tieren, Pflanzen, sogar dem Wetter irgendwelche Absichten an.
Diese Ausgabe nun wird am Ende durch ein tolles Nachwort von Susanne Ostwald (nichts darüber gefunden, wer das ist) ergänzt, das meine Kritikpunkte ebenfalls aufnimmt. Es gesteht mir zu, dass ich Teile des Buches schwierig fand und ist kein Loblied auf Walden, sondern eine reflektierte Auseinandersetzung. Das hat mir sehr gefallen, denn trotz dass ich froh bin, es nun für mich einordnen zu können, begeistern konnte mich Walden nicht, da mir der Schriftsteller und seine Sicht der Welt größtenteils fremd blieb.
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