Anne Bernhardi
Broschiertes Buch
Opalus
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1643: Zwei Jahre sind vergangen, seit Georg nach Nermberg zurückgekehrt ist. Entschlossen ringt der feinfühlige Mann mit einem Leben, das ihm weiterhin fremd ist. Einzig die Liebe zu Ianthe und die Hoffnung, seine rätselhafte Schwester zu finden, geben ihm die nötige Kraft, sein Schicksal zu einer Zeit in die Hand zu nehmen, da Menschlichkeit als Schwäche angesehen wird. Währenddessen ist Pascale erwachsen geworden. Sie folgt ihrem ungestümen Lebenspfad und verbringt einige Zeit unerkannt bei den Kaiserlichen. Auf der Suche nach ihrem Bruder Georg trifft sie auf Jan von Graalfs. Die bei...
1643: Zwei Jahre sind vergangen, seit Georg nach Nermberg zurückgekehrt ist. Entschlossen ringt der feinfühlige Mann mit einem Leben, das ihm weiterhin fremd ist. Einzig die Liebe zu Ianthe und die Hoffnung, seine rätselhafte Schwester zu finden, geben ihm die nötige Kraft, sein Schicksal zu einer Zeit in die Hand zu nehmen, da Menschlichkeit als Schwäche angesehen wird. Währenddessen ist Pascale erwachsen geworden. Sie folgt ihrem ungestümen Lebenspfad und verbringt einige Zeit unerkannt bei den Kaiserlichen. Auf der Suche nach ihrem Bruder Georg trifft sie auf Jan von Graalfs. Die beiden illegitimen Nachfahren der verfeindeten Adelsgeschlechter finden zueinander, doch ihre Zuneigung steht unter einem unglücklichen Stern. Das dunkle Erbe des Hieronymus von Graalfs bedroht die herzoglichen Geschwister und ihre Weggefährten noch immer.
Anne Bernhardi wurde 1981 in Leverkusen geboren. Sie studierte Illustration an der HAW Hamburg. Ihre Diplomarbeit 'Die Kelten' wurde im Gerstenberg Verlag veröffentlicht. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin und Autorin für namhafte Verlage, Museen und andere Auftraggeber. Sie lebt mit ihrer Familie und zwei kleinen Hunden in Ostwestfalen und hat eine große Liebe für historische Themen jeglicher Art.
Produktdetails
- Verlag: BoD - Books on Demand / Books on Demand GmbH
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 502
- Erscheinungstermin: 6. August 2025
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 120mm x 35mm
- Gewicht: 529g
- ISBN-13: 9783695188901
- ISBN-10: 3695188901
- Artikelnr.: 75125868
Herstellerkennzeichnung
Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
gpsr@libri.de
Geschichte trifft starke Charaktere
Opalus spielt im Dreißigjährigen Krieg, aber wer denkt, dass es nur ein historischer Nacherzähler ist, wird überrascht. Die Autorin hat eine eigenständige Geschichte geschaffen, mit den meisten Charakteren neu erfunden und dem fiktiven …
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Geschichte trifft starke Charaktere
Opalus spielt im Dreißigjährigen Krieg, aber wer denkt, dass es nur ein historischer Nacherzähler ist, wird überrascht. Die Autorin hat eine eigenständige Geschichte geschaffen, mit den meisten Charakteren neu erfunden und dem fiktiven Ort Nermberg. Gerade das macht das Buch richtig spannend – historische Atmosphäre trifft auf lebendige Figuren und eine packende Handlung. Besonders gefallen hat mir die starke Frau, die sich ihren Weg erkämpft und dabei richtig Mut zeigt.
Die klassischen Zeichnungen lockern die Geschichte schön auf und geben den Szenen nochmal eine besondere Note. Für mich war es kurzweilig und fesselnd, obwohl die Epoche eigentlich Neuland für mich ist – ich kam trotzdem gut zurecht.
Ich würde unbedingt empfehlen, die ersten beiden Bände vorher zu lesen. Ohne Zusammenfassung wäre ich wahrscheinlich nicht so gut ins Buch gekommen, denn man bekommt dadurch einfach das ganze Bild der Geschichte mit.
Alles in allem ein tolles Buch für alle, die Geschichte spannend mögen, starke Figuren lieben und Lust auf ein fesselndes, eigenständiges Abenteuer haben. Für mich hat sich das Lesen auf jeden Fall gelohnt!
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Gelungener Abschluss der Trilogie
Nach „Liontu“ und „Orioni“ legt Anne Bernhardi mit „Opalus“ den dritten und letzten Band der Nermberg-Saga vor.
Georg ist seit zwei Jahren zurück in Nermberg und mit Ianthe verheiratet. Er gibt die Hoffnung nicht auf, …
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Gelungener Abschluss der Trilogie
Nach „Liontu“ und „Orioni“ legt Anne Bernhardi mit „Opalus“ den dritten und letzten Band der Nermberg-Saga vor.
Georg ist seit zwei Jahren zurück in Nermberg und mit Ianthe verheiratet. Er gibt die Hoffnung nicht auf, seine Schwester Pascale zu finden. Sie ist inzwischen erwachsen geworden und verbringt einige Zeit bei den Kaiserlichen, bevor sie sich ihrerseits auf die Suche nach ihrem Bruder macht.
Die 500 Seiten dieses wunderbaren historischen Romans sind viel zu schnell gelesen. Anne Bernhardi beschreibt die Schrecken des 30jährigen Krieges mit seinen Folgen, die auch Pascale zu spüren bekommt. Ihre abenteuerliche Suche wird ebenfalls gut beschrieben, sowohl die Unterstützung, die sie erfährt als auch die Ablehnung, die ihr entgegen schlägt. Ihr Bruder Georg indes schlägt sich mit einem Amt herum, für das er nicht gemacht ist, jedenfalls nicht in diesen kriegerischen Zeiten.
Nicht nur diese beiden Protagonisten, auch alle anderen sind lebendig und authentisch dargestellt, allen voran Reisinger, der Schreckliches erleben musste, letztendlich sein gutes Herz auf Dauer nicht verleugnen kann. Auch Charaktere, die aus den Vorgängerbänden bekannt sind, spielen eine mehr oder weniger große Rolle. Wichtig für Pascale wird ihre Begegnung mit Jan von Graalfs, der Gegenspieler der Geschwister, der – wie Georg – in seiner Familiengeschichte gebunden ist.
Anne Bernhardi hat ihren Roman mit wunderschönen Zeichnungen versehen. Auch das Cover, das hervorragend zu den beiden bereits erschienenen Bänden passt, stammt von ihr.
Fazit: eine Leseempfehlung für einen spannenden historischen Roman
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Überzeugend gutes Historiendrama!
Wer das Buch: ‚Wallenstein; Sein Leben erzählt von Golo Mann‘ schon in der Hand hatte, hat sich vielleicht gefragt, war der 30jährige Krieg wirklich so? Zumindest taugt es nichts die Lebenssorgen der Adligen, Bürger, Bauern und …
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Überzeugend gutes Historiendrama!
Wer das Buch: ‚Wallenstein; Sein Leben erzählt von Golo Mann‘ schon in der Hand hatte, hat sich vielleicht gefragt, war der 30jährige Krieg wirklich so? Zumindest taugt es nichts die Lebenssorgen der Adligen, Bürger, Bauern und Leibeigenen der damaligen Epoche kennen zu lernen. Und Grimmelshausens Janco, zwar auch ein weiblicher Landsknecht wie Pascale im Roman Opalus der Autorin Anne Bernhardi, aber doch unendlich schwerer zu lesen. Kurz um gesagt, wer einen Blick in den 30jährigen Krieg werfen möchte, der ist mit dem Nermberger Zyklus aus Liontu, Orioni und Opalus von Bernhardi nicht schlecht beraten.
Im ersten Buch Liontu wird die Geschichte Georgs erzählt, des jungen Herzogs von Wichtern und Anwärters auf die Herrschaft Nermberg. Als Fahnenflüchtiger sucht er Zuflucht bei einem Arzt, erlernt dessen Beruf und hilft jahrelang den Kranken um und im Ort Steinlingen. Sein Exil wird jedoch entdeckt und er von seinem Widersacher und unrechtmäßigen Herzog von Nermberg gefangen und inhaftiert. Ianthe, seine erste und einzige große Liebe schafft es ihn zu befreien. Aber wird es den Beiden auch gelingen den Widersacher nieder zu kämpfen und ihre Liebe zu leben?
Allein schon die Heimkehr ins Georgs Vaterstadt hat kaum überwindbare Hindernisse.
Der Autorin gelingt es von der ersten Seite an soviel Interesse zu wecken, dass man gerne dem Weg Georgs durch die turbulente Zeit des 30jährigen Krieges folgt und sich auf diesen gelungenen Einstieg in die Nermberg Trilogie einlässt.
Nicht nur die menschlichen Figuren sind mit einem gezielten Pinsel gekonnter Sprache gezeichnet, sondern auch die Pferde und weitere Tiere. Das gilt ebenso und erstaunlicherweise auch für die Bebilderung der Bücher, die ebenfalls von der Autorin stammt. Insbesondere die Pferdestudien sind beeindruckend.
Die Sprache ist temporeich und treffend, die Geschehnisse voller überraschender Wendungen und guter Ideen.
Im zweiten Band Orioni, entführt uns die Autorin nach Frankreich in den Ort La Roque Gageac, wo Heinrich Orioni sich vor Verfolgern, Nermberger Soldaten, in Sicherheit bringen will, die ihn zu seiner Verurteilung nach Nermberg schaffen sollen. Was nur er weiß, hier lebt Pascale, eine uneheliche Zeugung Wilhelm von Wichtern, Georgs Vaters. Diese Schwester des Helden aus dem Band Liontu hat Orioni mehr oder weniger dazu gebracht verkleidet ihm und den Nermberger Soldaten zu folgen. Zahlreiche Abenteuer warten auf sie und ein Wunsch wächst in ihr, der Wunsch ihren Vater kennen zu lernen. Orioni wird jedoch kurz Nermberg von den Soldaten gefasst. Pascale trifft auf ihren schwerkranken Vater Wilhelm von Wichtern, den sie an seinen in den Kriegswirren verschollenen Sohn Georg erinnert. Sein Gegenspieler Hieronymus von Graalfs sieht in Pascale eine Gefahr, da er die Herrschaft des von Wichtern an sich reißen will. Reisinger einer der Landsknechte die Pascale ermorden sollen steht vor einem großen Dilemma. Soll er wirklich dem Befehl folgen und das Mädchen töten? Und Pascale, falls sie es überlebt, wird sie noch die Zeit haben sich mit ihrem Vater gut zu stellen. Was bringt ihre Zukunft? Hat sie überhaupt noch eine Zukunft?
Und nun, mit dem dritten Buch, Opalus, soll sich der Kreis schließen. Wird es ihr gelingen endlich eine sichere Zukunft in den Wirren des großen Krieges aufzubauen, oder gar ihren verschwundenen Bruder zu finden und ihm zu helfen sein Erbe anzutreten?
Die Vorgeschichte verspricht einen ganzen Strauß weiterer Abenteuer und hochkarätige Spannung.
Was gibt es noch zu einem Buch zu sagen? Vieles! Und darum möchte ich hier auch einen Kompetenteren zitieren, mit einem Auszug aus dem ‚Stern der Ungeborenen‘ von Franz Ferfel, einem ausgewiesenen Kenner historischer Romane. Hier seine Worte, dem die Nermberg Trilogie in jeder Hinsicht gerecht wird:
„Leser sind nicht gutmütig. Sie sind und sollen sein höchst unerbittliche Gläubiger ihres Autors. Sie haben auf Treu und Glauben für ein Buch ebensoviel Geld aufgebracht wie für eine mäßige Mahlzeit in einem mäßigen Restaurant, die Flasche Wein nicht mit eingerechnet. Sie haben damit das volle Recht erworben, von ihrem geistigen Traiteur, dem Autor, das Voll-Entsprechende auf seinem Gebiet zu fordern. Da das Geistig-Nährende in unserer Welt einen weit billigeren Marktpreis besitzt als das physische Nahrungsmittel, so haben die Leser vom Autor zu fordern: Mehrere Tages- oder Abendstunden intensiver Spannung, Unterhaltung feinster Art, deren man sich nachher nicht zu schämen braucht, echte seelische Erschütterungen, lautes und leises Lachen, dann und wann auch durch Tränen gewürzt, leichteste Verständlichkeit, die gute Möglichkeit, sich in die geschilderten Gestalten ohne Mühe einzufühlen, rasches Tempo der dargestellten Geschehnisse und vor allem möglichst wenig Beschreibungen.“
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