Brüder Grimm,
Die Brüder Grimm, Jacob ( 4. Januar 1785 in Hanau, gest. 20. September 1863 in Berlin) und Wilhelm Grimm ( 24. Februar 1786 in Hanau, gest. 16. Dezember 1859 in Berlin), sind als Sprachwissenschaftler und Sammler von Märchen (Grimms Märchen) bekannt. Die Brüder Grimm sammelten und gaben u.a. die Kinder- und Hausmärchen heraus, die nach Inhalt und Form verschiedene Arten prosaischer Volksdichtung (Zauber-, Schwank-, Tiermärchen, Lügengeschichten, Gleichniserzählungen, Legenden) enthielten. Diese Sammlung wurde von ihnen in sieben Neuauflagen erweitert und verbessert. Die Ausgabe letzter Hand (1857) enthält 200 Geschichten. Die Märchen der Brüder Grimm wurden bis heute immer wieder neu aufgelegt, in fast alle Sprachen übersetzt und erlangten so weltliterarische Wirkung.
Mohr, Irene
Irene Mohr wurde in Hamburg geboren, wo sie heute mit ihren beiden Töchtern lebt. Seit dem Abschluss eines Grafik-Design-Studiums arbeitet sie als freie Kinderbuchillustratorin und leitet
eine Malschule, an der sie selbst die Kindermalkurse gibt.
Wilhelm Grimm, geb. am 24. Februar 1786 in Hanau, gestorben am 16. Dezember 1859 in Berlin, lehrte in den 1830er Jahren in Göttingen, war Mitglieder der Göttinger Sieben und ab 1841 der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. Gemeinsam mit seinem Bruder Jacob arbeitete er an den "Kinder- und Hausmärchen", den "Sagen" und vor allem am "Deutschen Wörterbuch", das ab 1854 entstand. Sie gelten als Gründer der Deutschen Philologie und Germanistik.