
Landschaften des Bürgerlichen.
Ausgewählte Abhandlungen. Hrsg. von Frank-Lothar Kroll.
Herausgegeben: Kroll, Frank-Lothar
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Günter Wirth gilt als charakteristischer Vertreter einer protestantisch-bildungsbürgerlichen Lebenswelt, die in der DDR trotz massiver Anfechtungen bestand und wirkte. Nach seinem Studium war er überwiegend im kulturpolitischen Umfeld der DDR-CDU tätig, u. a. als Cheflektor im Union Verlag und Chefredakteur/Herausgeber der evangelischen Monatsschrift STANDPUNKT. 1985-1993 wirkte er als Honorarprofessor für Neuere und Neueste Kirchengeschichte an der Humboldt-Universität, 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des CDU-Vorsitzenden Lothar de Maizière. Er ist heute publizistisch tätig.Ne...
Günter Wirth gilt als charakteristischer Vertreter einer protestantisch-bildungsbürgerlichen Lebenswelt, die in der DDR trotz massiver Anfechtungen bestand und wirkte. Nach seinem Studium war er überwiegend im kulturpolitischen Umfeld der DDR-CDU tätig, u. a. als Cheflektor im Union Verlag und Chefredakteur/Herausgeber der evangelischen Monatsschrift STANDPUNKT. 1985-1993 wirkte er als Honorarprofessor für Neuere und Neueste Kirchengeschichte an der Humboldt-Universität, 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des CDU-Vorsitzenden Lothar de Maizière. Er ist heute publizistisch tätig.
Neuere Untersuchungen zum intellektuellen bürgerlichen Milieu in der DDR marginalisieren dessen Wirkung. Die hier von Günter Wirth versammelten Beiträge ermöglichen eine eigene Meinungsbildung. Sie dokumentieren, in welchem Maß Bildungsbürgerlichkeit in der DDR in eigenständigem Dialog mit den damals herrschenden politisch-geistigen Strömungen standen. Die "totale Entbürgerlichung" der DDR wurde nicht Realität.
Neuere Untersuchungen zum intellektuellen bürgerlichen Milieu in der DDR marginalisieren dessen Wirkung. Die hier von Günter Wirth versammelten Beiträge ermöglichen eine eigene Meinungsbildung. Sie dokumentieren, in welchem Maß Bildungsbürgerlichkeit in der DDR in eigenständigem Dialog mit den damals herrschenden politisch-geistigen Strömungen standen. Die "totale Entbürgerlichung" der DDR wurde nicht Realität.
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