Produktbild: Kein Berg ohne Täler

Kein Berg ohne Täler Rückschläge in der Stottertherapie neu bewerten und nutzen

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.01.2016

Abbildungen

mit 4 Abbildungen

Herausgeber

Thilo Müller

Verlag

Stottern & Selbsthilfe

Seitenzahl

190

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/1,5 cm

Gewicht

297 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-921897-82-9

Beschreibung

Rezension

Rezensionen und Meinungen
aus: Der Kieselstein, Heft 4, November 2016, Nachtrag Internet, Forum der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V.
Zeitschrift des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V.
... Was ist das „Treffende“ an diesem Buch? Eben dass es das Thema „Rückfall“ behandelt, also das, was man erlebt, wenn man schon weit gegangen ist mit seinem Stottern, wenn man schon Therapien gemacht und Erfolge hatte, also schon ein „Gefühl von Erlösung“ im Sprechen erlebt hat – und es dann wieder verliert. Das Buch spricht über die Gefühle von Enttäuschung, von Scham, von Versagen und Scheitern, von Wut und Hilflosigkeit und von der Ohnmacht, die umso schmerzlicher ist, wenn man beim Sprechen schon mal „mächtig“ war. Damit holt es Leute wie mich – und ich vermute, dass es davon nicht wenige gibt – genau da ab, wo man bisher wieder mehr oder weniger allein war. Natürlich geht man in den Selbst-hilfegruppen den stotternden Weg mit vielen anderen, aber die bohrenden Fragen „Warum geht es nicht mehr...“ und „Was kann ich denn tun, um wieder...“ kommen dort nach meiner Erfahrung selten zur Sprache. Die Not, die aus dem Gefühl von Scheitern kommt, wird da neben den vielseitigen (und an sich sehr wertvollen!) Ermutigungen nicht direkt thematisiert; so behaupte ich, vielleicht erleben es andere anders? Das Buch „Kein Berg ohne Täler“ richtet den Fokus genau auf dieses „Es ging doch mal und jetzt geht es nicht mehr...“ Damit hebt es ein Problem ans Licht, das bisher im Schatten stand, unter Betroffenen wie auch in der Fachdiskussion. Die Stärke des Buches besteht darin, dass nicht weniger als achtzehn Autoren und Autorinnen das Thema „Rückfall“ aus allen möglichen Blickrichtungen beleuchten – und vor allem aus eigener Erfahrung: Stotternde, erfahrene Therapeuten verschiedener Richtungen (die meisten davon selbst Betroffene), ein Neurologe, Psychologen, Mitarbeitende in der Beratung der BVSS und aus den internationalen Interessenvertretungen der Stotternden. So findet sich eine Fülle von Informationen und Sichtweisen, die mich meine eigene Situation viel besser verstehen und neu bewerten ließen. ...
Fazit:
„Kein Berg ohne Täler“ ist für mich eines der wichtigsten Bücher über Stottern, die ich als Betroffene je gelesen habe. Für mich persönlich steht es in seiner Bedeutung auf einer Höhe mit „An einen Stotterer“, das schon unzählige Betroffene – wie auch mich vor vielen Jahren – aus ihrem Problem abgeholt und auf den Weg gebracht hat. Ich finde, es gibt einen nicht geringen emotionalen Unterschied zwischen einem Stotternden und einem wieder Stotternden. Darum brauchte es dieses zweite wichtige Buch für dieses etwas andere Problem. Wie damals als Stotternde, so hat mich auch jetzt als wieder und immer noch Stotternde das Gefühl, unmittelbar verstanden zu werden und keineswegs allein zu sein, tief getroffen, befreit und ermutigt. In seiner äußerst lebendigen Einführung unter dem Titel „Von Zeitbomben und Bruchlandungen“ erzählt Thilo Müller, der Herausgeber von „Kein Berg ohne Täler“, er habe sich selbst zuvor eher skeptisch gefragt, ob überhaupt jemand, der einen Rückfall erlebt, so ein Buch liest. Meine Antwort: Ja, das liest jemand, und ich hoffe, dass es viele lesen. Danke für dieses Buch!
Schwester Teresa Friese, lebt als Benediktinerin (Ordensfrau) in der Abtei Varensell.
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aus: Forum Logopädie Heft 4, 30. Jahrgang, Juli 2016
Zeitschrift des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V.
... Das Buch ist sowohl gut sortiert, strukturiert und spannend als auch informativ. Für mich eine absolut gelungene, vielfältige Sammlung von Berichten, die mir das Phänomen Rückfall klarer gemacht hat und mich einen kompetenteren Umgang damit finden lässt. Nicht für mich selbst, sondern auch mit den Betroffenen in der Therapie gemeinsam. Sehr interessant wäre eine zusätzliche Rezension dieses Werkes von einem Betroffenen.
Sandra Borutzki, Soest
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aus: logoTHEMA – Fachzeitschrift des Berufsverbandes logopädieaustria, 14. Jahrgang, Ausgabe 1/2017
…Wie ein Damoklesschwert hängt dieses Thema über der Behandlung von Stottern. Für manch einen/eine TherapeutIN Abschreckung genug sich mit dem Bereich Sprechunflüssigkeiten zu beschäftigen. Im deutschsprachigen Raum findet sich kaum fundierte Fachliteratur zum Rückfallgeschehen beim Stottern und ein Buch ist längst überfällig. Es ist ein Ratgeber und gleichzeitig Diskussionsanstoß für eine differenziertere Auseinandersetzung.
…Ein gemeinsames Anliegen scheint viele AutorInnen zu vereinen und zieht sich wie ein roter Faden durch den Ratgeber. Es ist ein positiver Zugang zur Problematik. Rückschläge sollen als Chance gesehen werden. Die Beiträge wollen ermutigen und Betroffene anregen, nicht in den sozialen Rückzug zu gehen.
…Es ist ein Mutmacherbuch, das dem Thema Rückfall in der Stottertherapie den Schrecken nimmt. Hintergründe werden verständlicher, es gibt einen Anreiz zur Selbstreflexion und der Erfolgsdruck in der Stottertherapie wird relativiert. Das Buch ist ein erster Schritt, dem Thema Rückfall mehr Gewicht zu verleihen. Bleibt zu hoffen, dass sich der Wunsch des Herausgebers bewahrheitet, eine lebendige Diskussion anzustoßen.
Dadurch kann der Weg geebnet werden Rückfallprophylaxe als festen Bestandteil des Stottertherapieprozesses zu etablieren.
Evi Pohl, Logopädin (Südtirol)

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.01.2016

Abbildungen

mit 4 Abbildungen

Herausgeber

Thilo Müller

Verlag

Stottern & Selbsthilfe

Seitenzahl

190

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/1,5 cm

Gewicht

297 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-921897-82-9

Herstelleradresse

Bundesverb. Stotterer-Sel
Zülpicher Straße 58
50674 Köln
DE

Email: info@bvss.de

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  • Produktbild: Kein Berg ohne Täler
  • Inhalt

    Vorwort 8
    Martin Sommer
    Von Zeitbomben und Bruchlandungen (Einleitung) 10
    Thilo Müller
    Rückfall – Was nun? 13
    Wolfgang Wendlandt
    Wissenschaftliche Daten und Gedanken zu Rückfällen nach Therapie 27
    Martin Sommer
    Mögliche Ursachen für Rückfälle aus psychologischer Sicht –
    Fallbeispiele 34
    Jürgen Kellner
    Rückfall und ausbleibender Erfolg in der Stottertherapie
    bei Erwachsenen – Erfahrungen eines Praktikers 47
    Hartmut Zückner
    Meine Gedanken zu Rückfällen in der Stottertherapie 65
    Andreas Starke
    Wer trägt Schuld, wenn die Therapie nicht gelingt?
    Ein Plädoyer für die Befreiung des Stotterns von der Schuld 74
    Robert Richter
    Grundlegende Voraussetzungen für den (langfristig) erfolgreichen
    Einsatz von Sprechtechniken 88
    Holger Prüß
    Non-Response: Wenn Sprechtechniken nicht greifen 97
    Thilo Müller, Holger Prüß
    Von der Notwendigkeit einer positiven Zielsetzung
    in der Stottertherapie 113
    Susanne Gehrer
    Der Rückfall und die Kraft der Selbsthilfegruppe 121
    Juliane Axt, Doris Reifarth
    Von der Wiederentdeckung eigener Ressourcen 134
    Wolfgang Wendlandt
    Da bist du ja!
    Mit Gelassenheit und Neugier dem Rückfall begegnen 139
    Dorothea Beckmann
    Mit Kreativität und Neugier zu neuem Mut und Selbstvertrauen 146
    Vivian Herzog, Stephen Crawcour, Marc Knepper, Sven Döring
    Erfahrungen aus der BVSS-Fachberatung 151
    Martina Wiesmann
    Die Gefahr irreführender Behandlungsversprechungen in der
    Stottertherapie – Wie der weltgrößte Interessensverband für Stotternde
    „ISA“ dazu steht 158
    Bert Bast
    „Ich pack’s noch einmal an“
    Überlegungen zu einer erneuten Therapie 165
    Dorothea Beckmann
    Die Autoren und Autorinnen 175

    Literaturverzeichnis ...................................................................... 178