Ödön von Horváth
Broschiertes Buch
Jugend ohne Gott
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So schrieb Hermann Hesse an Alfred Kubin: »Die Erzählung ist großartig und schneidet quer durch den moralischen Weltzustand von heute.« Alfred Döblin befand, Horvaths Buch über »eine Schule, eine mehr oder weniger verrohte Jugend, an ihr ein Lehrer, der ein Gewissen hat, sich verleugnen muß und es schließlich nicht mehr kann«, sei »knapp und anschaulich geschrieben«.
Ödön Horváth wurde am 9. Dezember 1901 in Sušak, einem Vorort von Fiume dem heutigen Rijeka/Kroatien, geboren und starb am 1. Juni 1938 in Paris. Seine Kindheit verbrachte er in Belgrad, Budapest, Pressburg und München. 1920 begann Horvath Gedichte zu schreiben. Die meisten seiner Manuskripte aus dieser Zeit vernichtete er jedoch. Den ersten großen Erfolg hat er mit seinem Stück Die Bergbahn, welches 1929 in Berlin uraufgeführt wurde. Weitere Erfolge bleiben nicht aus. Für sein Bühnenstück Geschichten aus dem Wiener Wald bekommt er den Kleist-Preis. Der Roman Jugend ohne Gott wird im Jahr 1991 von Michael Knof für die Deutsche Film AG (DEFA) inszeniert und ist in der filmedition suhrkamp erhältlich.
Produktdetails
- suhrkamp taschenbuch 3345
- Verlag: Suhrkamp
- Originaltitel: Jugend ohne Gott
- Artikelnr. des Verlages: 39845, ST 3345
- 11. Aufl.
- Seitenzahl: 183
- Erscheinungstermin: September 2004
- Deutsch
- Abmessung: 177mm x 109mm x 15mm
- Gewicht: 124g
- ISBN-13: 9783518398456
- ISBN-10: 3518398458
- Artikelnr.: 09938123
Herstellerkennzeichnung
Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
info@suhrkamp.de
Das Buch "Jugend ohne Gott" von Horvath ist ein Buch, das 2 Arten von Büchern vereint. Der Mord an einem Jungen bringt einen spannenden Krimminalfall ein und durch die geistige Entwicklung der Hauptfigur, der Lehrer, kommen auch Fans "psychologisch- tiefgründiger" …
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Das Buch "Jugend ohne Gott" von Horvath ist ein Buch, das 2 Arten von Büchern vereint. Der Mord an einem Jungen bringt einen spannenden Krimminalfall ein und durch die geistige Entwicklung der Hauptfigur, der Lehrer, kommen auch Fans "psychologisch- tiefgründiger" Erzählungen voll auf ihren Geschmack. Im Mittelpunkt des Buches stehen das Fangen des Mörders und die parallel dazu verlaufende und fortschreitende Veränderung des anfangs gottlosen und konservativ anmutenden Lehrers zu einem wahrheitsliebenden und ehrfürchtigen Mann. An diesem könnten sich auch viele Menschen in unserer Zeit ein Beispiel nehmen.
Leider wird das Buch an einigen wenigen Stellen in seiner Glaubwürdigkeit abgeschwächt, als zum Beispiel der Lehrer die Stimme seines ermordeten Schülers wahrnimmt und mit diesem spricht.
Trotz dieses geringen Mangels ist das Buch zum Lesen weiter zu empfehlen und ist vor allem als Klassenlektüre geeignet.
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