
Hopfer
Die Geschichte einer altösterreichischen Familie
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Erscheint vorauss. Januar 2026
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Hopfer lautet der Namen jener Familie von Ackerbürgern, die in den Jahrzehnten zwischen der bürgerlichen Revolution von 1848, über den Ersten Weltkrieg und die Wirren der Ersten Republik bis zum Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland im obersteirischen Altenmarkt lebte. Das Schicksal von drei Generationen dieser Familie, die dort Heimat fanden, mit Blut, Schweiß und Tränen Wurzeln schlugen und ein Vermögen schufen, aber letztlich scheiterten, ist eng verbunden mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes und Österreichs insgesamt. Zwar handelt es sich dabei um ...
Hopfer lautet der Namen jener Familie von Ackerbürgern, die in den Jahrzehnten zwischen der bürgerlichen Revolution von 1848, über den Ersten Weltkrieg und die Wirren der Ersten Republik bis zum Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland im obersteirischen Altenmarkt lebte. Das Schicksal von drei Generationen dieser Familie, die dort Heimat fanden, mit Blut, Schweiß und Tränen Wurzeln schlugen und ein Vermögen schufen, aber letztlich scheiterten, ist eng verbunden mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes und Österreichs insgesamt. Zwar handelt es sich dabei um eine ganz gewöhnliche, ja durchschnittliche Familie, die weder große Kriegshelden, noch wichtige politische Akteure und auch keine anderen Berühmtheiten hervorbrachte. Dennoch haben ihre Mitglieder alle Höhen und Tiefen, Kriege und Krisen, Gründerzeit und Weltwirtschaftskrise, Aufbau und Zusammenbruch in diesen Jahrzehnten durchlebt und durchlitten. Und zumeist nicht als souveräne Herren des eigenen Geschicks, sondern zumeist als Opfer und als Getriebene. Und insbesondere in der Gestalt jenes Vinzenz Hopfer, der im Mittelpunkt dieses Familienromans steht, manifestiert sich die Vergeblichkeit des Strebens, für sich und seine Familie im Bereich einer fest gefügten Heimat Freiheit, Wohlstand und Sicherheit auf Dauer zu gewährleisten. Letztlich erweisen sich für Hopfer vermeintliche Gewissheiten wie "Gott, Kaiser und Vaterland" als fragwürdig, Familienbande als brüchig und das Vertrauen in die eigene Schaffenskraft und Erkenntnisfähigkeit als trügerisch.