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Gebranntes Kind sucht das Feuer Roman

10

22,00 €

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2,2 cm

Gewicht

243 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Bränt barn söker sig till elden

Übersetzt von

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27756-4

Beschreibung

Rezension

„Dieses Buch ist die Wiederentdeckung der Saison […] Was in der als ‚Roman‘ bezeichneten Abrechnung der Holocaust-Überlebenden zu entdecken ist, wäre Stoff für ein antikes Drama. Es handelt vom Verrat einer egozentrischen, wirklichkeitsfremden Dichterin, die, um sich selbst und ihre übrigen Kinder zu schützen, ihre 1929 unehelich geborene Tochter opfert.“ Ulrike Baureithel, Der Tagesspiegel, 04.09.23
„Ein schmales, aber ungemein eindrückliches Buch […] Ein bedeutendes, persönliches und historisches Zeugnis.“ Christoph Schröder, DLF Büchermarkt, 12.09.23
„Cordelia Edvardsons Buch wurde gerühmt, irgendwann war es vergriffen. Neu übersetzt und von Daniel Kehlmanns klarem Nachwort begleitet, kommt es nun wieder zu uns, eine zweite Chance, eine Erschütterung, ein großes Geschenk.“ Giseal Trahms, Literarische Welt, 03.09.23
"Eine Pflichtlektüre." Frank Pommer, Die Rheinpfalz, 22.08.23
"Ein großes Holocaust-Zeugnis." Oliver Pfohlmann, WDR3, 22.08.23
"Cordelia Edvardsons Buch liegt endlich in einer Neuübersetzung vor und ist dringend zu empfehlen.“ Dieter Gräf, Falter, 21.09.23

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2,2 cm

Gewicht

243 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Bränt barn söker sig till elden

Übersetzt von

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27756-4

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Holocaust-Zeugnis

kuddel am 04.10.2023

Bewertungsnummer: 2036873

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Es war zu viel und doch zu wenig, es wurde vom Feuer gesprochen, aber über die Asche geschwiegen." Cordelia Edvardson ist die Tochter der Schriftstellerin Elisabeth Langgässer, einer glühenden Katholikin mit einem jüdischen Elternteil und des jüdischen Staatsrechtlers H. Heller. Das Mädchen gilt somit zu NS Zeiten als Dreivierteljüdin. Aber auch schon vor der Judenverfolgung hat das Mädchen keine einfache Zeit. Die Familienkonstellation ist für die Zeit ungewöhnlich und sie wird ausgegrenzt. Die Mutter bietet keinen wirklichen Rückhalt in ihrem Wunsch nach Selbstverwirklichung, Sicherheit und dem Wunsch sich durch eine Ehe besser zu stellen. Es fehlt an Liebe und Zuwendung. Als die Zeiten immer bedrohlicher werden, versucht die Mutter die Tochter ins Ausland zu schaffen. Als sie bei der Gestapo vorgeladen werden, muss sich das Mädchen entscheiden: entweder wird die Mutter des Verrats angeklagt oder sie unterwirft sich den Rassegesetzen. "...nichts musste gesagt werden, es gab keine Wahl..." Durch ihre Unterschrift besiegelt Cordelia ihr Schicksal. Sie wird nach Auschwitz deportiert, erlebt dort den blanken Horror und muss für Josef Mengele als Schreibkraft arbeiten. Gerade die kleinen Episoden, die hier so distanziert geschildert werden, transportieren spürbar das Grauen. Cordelia überlebt und wird vom Roten Kreuz nach Stockholm gebracht. Der Kontakt, den sie ein Jahr nach der Rettung zu der Mutter sucht, verläuft unsäglich schlecht. Sie bleibt in Schweden und übersiedelt 1973 nach Israel. Dieser Überlebensbericht ist gerade mal 134 Seiten stark, aufgrund der Inhaltsschwere jedoch nicht schnell gelesen. Die Autorin berichtet überaus distanziert von ihrem Leben, dabei geht sie nicht chronologisch vor. Sie nennt sich: das Mädchen, die Tochter, die Frau und bleibt damit konsequent ohne Namen und in der dritten Person. Sie ist für die Freiheit der Mutter nach Auschwitz gegangen und hat dort ganz andere Liebesbeweise von Müttern erlebt. Es sind kleine Begebenheiten, die sie so eindringlich schildert, das man meint man wäre mit dabei. Die Betroffenheit, die das auslöst, hinterlässt lange Zeit Erschütterung. Es ist beeindruckend, wie emotional die Auswirkungen eines so distanziert geschriebenen Textes ist. Ein unglaublich beeindruckendes Zeitzeugnis, das nicht in Vergessenheit geraten sollte. Durch das Nachwort von Daniel Kehlmann werden nochmal Fakten angereichert und Dinge gut erläutert. Lesenswert

Holocaust-Zeugnis

kuddel am 04.10.2023
Bewertungsnummer: 2036873
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Es war zu viel und doch zu wenig, es wurde vom Feuer gesprochen, aber über die Asche geschwiegen." Cordelia Edvardson ist die Tochter der Schriftstellerin Elisabeth Langgässer, einer glühenden Katholikin mit einem jüdischen Elternteil und des jüdischen Staatsrechtlers H. Heller. Das Mädchen gilt somit zu NS Zeiten als Dreivierteljüdin. Aber auch schon vor der Judenverfolgung hat das Mädchen keine einfache Zeit. Die Familienkonstellation ist für die Zeit ungewöhnlich und sie wird ausgegrenzt. Die Mutter bietet keinen wirklichen Rückhalt in ihrem Wunsch nach Selbstverwirklichung, Sicherheit und dem Wunsch sich durch eine Ehe besser zu stellen. Es fehlt an Liebe und Zuwendung. Als die Zeiten immer bedrohlicher werden, versucht die Mutter die Tochter ins Ausland zu schaffen. Als sie bei der Gestapo vorgeladen werden, muss sich das Mädchen entscheiden: entweder wird die Mutter des Verrats angeklagt oder sie unterwirft sich den Rassegesetzen. "...nichts musste gesagt werden, es gab keine Wahl..." Durch ihre Unterschrift besiegelt Cordelia ihr Schicksal. Sie wird nach Auschwitz deportiert, erlebt dort den blanken Horror und muss für Josef Mengele als Schreibkraft arbeiten. Gerade die kleinen Episoden, die hier so distanziert geschildert werden, transportieren spürbar das Grauen. Cordelia überlebt und wird vom Roten Kreuz nach Stockholm gebracht. Der Kontakt, den sie ein Jahr nach der Rettung zu der Mutter sucht, verläuft unsäglich schlecht. Sie bleibt in Schweden und übersiedelt 1973 nach Israel. Dieser Überlebensbericht ist gerade mal 134 Seiten stark, aufgrund der Inhaltsschwere jedoch nicht schnell gelesen. Die Autorin berichtet überaus distanziert von ihrem Leben, dabei geht sie nicht chronologisch vor. Sie nennt sich: das Mädchen, die Tochter, die Frau und bleibt damit konsequent ohne Namen und in der dritten Person. Sie ist für die Freiheit der Mutter nach Auschwitz gegangen und hat dort ganz andere Liebesbeweise von Müttern erlebt. Es sind kleine Begebenheiten, die sie so eindringlich schildert, das man meint man wäre mit dabei. Die Betroffenheit, die das auslöst, hinterlässt lange Zeit Erschütterung. Es ist beeindruckend, wie emotional die Auswirkungen eines so distanziert geschriebenen Textes ist. Ein unglaublich beeindruckendes Zeitzeugnis, das nicht in Vergessenheit geraten sollte. Durch das Nachwort von Daniel Kehlmann werden nochmal Fakten angereichert und Dinge gut erläutert. Lesenswert

Ein äußerst berührendes Buch

Bewertung aus Bad Münstereifel am 25.09.2023

Bewertungsnummer: 2030174

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Keine Schilderung eines Geschehens ist so unverfälscht, wie jene aus erster Hand. Dass die Autorin Cordelia Edvardson in der dritten Person von sich selbst spricht, ist nachzuvollziehen. Sie bezeichnet sich als „das Mädchen“ und schildert zunächst ihr Leben bei der Mutter. Als uneheliches Kind und zudem noch Dreivierteljüdin, war es doppelt schwer. Sie wird mit 14 Jahren nach Auschwitz deportiert und erlebt dort das Grauen in Menschengestalt. „Gebranntes Kind sucht das Feuer“ erschien im Jahr 1986 zum ersten Mal. Jetzt wurde es neu übersetzt und erneut veröffentlicht. Ihre Erlebnisse in Auschwitz sind so grausam, dass ich immer wieder Pausen einlegen musste. Frau Edvardson schreibt so, als ob sie nur neben dem Kind stehen würde. Sonst hätte sie es wohl nicht geschafft, ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Nach der Befreiung war sie schwer traumatisiert. Sie konnte zunächst nicht über das Erleben sprechen und das Verhältnis zur Mutter war völlig gestört. Das Nachwort von Daniel Kehlmann gefiel mir sehr gut. Er beseitigte noch wenige Unklarheiten, welche mich beschäftigten. Ein äußerst wichtiges Buch, das zeigt, wie wichtig unser Widerstand bis heute ist. Niemals darf solch ein Unrecht wieder geschehen. Wir alle sind dabei gefragt. Lasst uns jederzeit für Demokratie und Freiheit einstehen.

Ein äußerst berührendes Buch

Bewertung aus Bad Münstereifel am 25.09.2023
Bewertungsnummer: 2030174
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Keine Schilderung eines Geschehens ist so unverfälscht, wie jene aus erster Hand. Dass die Autorin Cordelia Edvardson in der dritten Person von sich selbst spricht, ist nachzuvollziehen. Sie bezeichnet sich als „das Mädchen“ und schildert zunächst ihr Leben bei der Mutter. Als uneheliches Kind und zudem noch Dreivierteljüdin, war es doppelt schwer. Sie wird mit 14 Jahren nach Auschwitz deportiert und erlebt dort das Grauen in Menschengestalt. „Gebranntes Kind sucht das Feuer“ erschien im Jahr 1986 zum ersten Mal. Jetzt wurde es neu übersetzt und erneut veröffentlicht. Ihre Erlebnisse in Auschwitz sind so grausam, dass ich immer wieder Pausen einlegen musste. Frau Edvardson schreibt so, als ob sie nur neben dem Kind stehen würde. Sonst hätte sie es wohl nicht geschafft, ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Nach der Befreiung war sie schwer traumatisiert. Sie konnte zunächst nicht über das Erleben sprechen und das Verhältnis zur Mutter war völlig gestört. Das Nachwort von Daniel Kehlmann gefiel mir sehr gut. Er beseitigte noch wenige Unklarheiten, welche mich beschäftigten. Ein äußerst wichtiges Buch, das zeigt, wie wichtig unser Widerstand bis heute ist. Niemals darf solch ein Unrecht wieder geschehen. Wir alle sind dabei gefragt. Lasst uns jederzeit für Demokratie und Freiheit einstehen.

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Gebranntes Kind sucht das Feuer

von Cordelia Edvardson

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