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Eigentum

164

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15692

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,7/12,7/2,3 cm

Gewicht

190 g

Farbe

Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11156-6

Beschreibung

Rezension

»Ein ganz großes Memorial für ein nicht vergebens gelebtes Leben, aber auch eine große sprachartistische Leistung.« ("Best of Druckfrisch, Denis Scheck")
»Ein Sprachspiel und intellektueller Genuss … eine zärtliche Liebeserklärung … ein wunderbares Buch.« ("Der Spiegel, Stefan Kuzmany")
»Eine helle intellektuelle Freude… Diese Übersetzung von der Immobilie… in das wahre Eigentum von Wolf Haas, das ist schon sensationell gut gelöst.« ("SWR lesenswert, Denis Scheck")
»Wolf Haas ist ein Formkünstler sondergleichen… Das ist alles von höchster Kunstfertigkeit getrieben und doch eine anrührende Mutter-Sohn Geschichte… Die hochartistische Sprache von Wolf Haas verbindet sich so wunderbar mit der tatsächlich auch dialektal aufgeschriebenen Sprache der Mutter – allein das ist schon ein Kunstwerk.« ("Ijoma Mangold")
»Wolf Haas hat einen so humorvollen wie tiefsinnigen Roman geschrieben: Ein präzises Sprachkunstwerk – humorvolle Mutterbeschimpfung und lakonische Lobpreisung in einem, von Trauer und Erleichterung gleichermaßen getragen und vor allem durch und durch ein echter Wolf Haas.« ("WDR3 Lesestoff, Andrea Gerk")
»Auf knapp 160 Seiten gelingt Wolf Haas das Wunder, den eigenen Sound zu bewahren und trotzdem zu trauern. Lachen und weinen gleichzeitig.« ("Kurier, Barbara Beer")

Produktdetails

Verkaufsrang

15692

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,7/12,7/2,3 cm

Gewicht

190 g

Farbe

Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11156-6

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Einzigartiges Buch

Bewertung am 22.06.2024

Bewertungsnummer: 2228385

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich finde das dieses Buch ein Wahnsinn war zu lesen! Ich musste Nämlich für die Schule ein Lesetagebuch erstellen, ich habe dieses Buch gewählt weil es ganz anders war als alle anderen. Es ging um eine Trauer Geschichte die berührend ist. In meinen Fall würde ich dieses Buch nochmal nehmen um so eine Arbeit zu machen, auch wenn das Buch nicht so einfach ist um für solche Arbeiten verwendet zu werden! 10/10

Einzigartiges Buch

Bewertung am 22.06.2024
Bewertungsnummer: 2228385
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich finde das dieses Buch ein Wahnsinn war zu lesen! Ich musste Nämlich für die Schule ein Lesetagebuch erstellen, ich habe dieses Buch gewählt weil es ganz anders war als alle anderen. Es ging um eine Trauer Geschichte die berührend ist. In meinen Fall würde ich dieses Buch nochmal nehmen um so eine Arbeit zu machen, auch wenn das Buch nicht so einfach ist um für solche Arbeiten verwendet zu werden! 10/10

Haas ist Haas und bleibt sich treu

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 10.02.2024

Bewertungsnummer: 2128073

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Am Ende hieß es noch, ich hätte mich über sie lustig gemacht. Man schuldet ja allen einen gewissen Respekt. Auch jenen, die es vielleicht nicht wahrnehmen, wenn man ihn nicht zeigt. Man kann auch den Verlöschenden und vor sich hin Dämmernden nicht irgendwas erzählen, nur weil es langweilig ist mit ihnen. Man darf unterlegene Menschen nicht auf die Schaufel nehmen. Man darf Schwachsinnige nicht verarschen, man darf kleine Kinder nicht verarschen, man darf Behinderte nicht verarschen. Im Prinzip darf man überhaupt niemanden verarschen, fürchte ich. Schon gar nicht seine sterbende Mutter.“ (S. 8, Haas) Wolf Haas besucht das Altersheim, in dem seine 95-jährige Mutter wohnt, die in drei Tagen sterben wird. Haas tut gar nicht so, als ginge sie ihm nicht auf die Nerven. (Unausgesprochen: Ich darf doch etwas dement sein, wenn ich meinen Sohn bitte, meinen längst verstorbenen Eltern eine Nachricht zu überbringen.) Ausgesprochen: „Meine Mami und mein Tati, wo sie jetzt sind, ich weiß nicht wie es da heißt, aber du kannst dort mit dem Handy anrufen und ihnen sagen, dass es mir gut geht.“ Das Gejammer tönt ihm noch in den Ohren: „Immer nur sparen, sparen, sparen.“ Immer nur „arbeiten, arbeiten, arbeiten“, Und im Rückblick Geschichte: Die seiner Mutter und der Familie und die Österreichs, von einer Frau, die 1923, ins Jahr der Superinflation, hineingeboren wurde. Sicher Autofiktion, aber weder geschmacklos noch sentimental. Von Seite zu Seite verschwindet der lapidare Ton, der Sohn erzählt von der Mutter, die in Zeiten jung gewesen ist, als fast jeder ein Schicksal hatte und nicht nur ein Leben mit Aufs und Abs. Krieg. Krankheit. Gewalt. Tod überall. Und die Hoffnung auf das Eigenheim, das sich nie erfüllt hat. Bis jetzt. Seit vielen Jahren steht schon ihr Name auf dem Grab, ihre eigenen Kubikmeter nun bereit, bezogen zu werden – nur ein Datum fehlt. „Mein ganzes Leben lang hat mir meine Mutter weisgemacht, dass es ihr schlecht ging. Drei Tage vor dem Tod kam sie mit der Neuigkeit daher, dass es ihr gut ging." (W. Haas) Wolf Haas, Autor beim Carl Hanser Verlag, wovon viele seiner Kollegen nur träumen.

Haas ist Haas und bleibt sich treu

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 10.02.2024
Bewertungsnummer: 2128073
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Am Ende hieß es noch, ich hätte mich über sie lustig gemacht. Man schuldet ja allen einen gewissen Respekt. Auch jenen, die es vielleicht nicht wahrnehmen, wenn man ihn nicht zeigt. Man kann auch den Verlöschenden und vor sich hin Dämmernden nicht irgendwas erzählen, nur weil es langweilig ist mit ihnen. Man darf unterlegene Menschen nicht auf die Schaufel nehmen. Man darf Schwachsinnige nicht verarschen, man darf kleine Kinder nicht verarschen, man darf Behinderte nicht verarschen. Im Prinzip darf man überhaupt niemanden verarschen, fürchte ich. Schon gar nicht seine sterbende Mutter.“ (S. 8, Haas) Wolf Haas besucht das Altersheim, in dem seine 95-jährige Mutter wohnt, die in drei Tagen sterben wird. Haas tut gar nicht so, als ginge sie ihm nicht auf die Nerven. (Unausgesprochen: Ich darf doch etwas dement sein, wenn ich meinen Sohn bitte, meinen längst verstorbenen Eltern eine Nachricht zu überbringen.) Ausgesprochen: „Meine Mami und mein Tati, wo sie jetzt sind, ich weiß nicht wie es da heißt, aber du kannst dort mit dem Handy anrufen und ihnen sagen, dass es mir gut geht.“ Das Gejammer tönt ihm noch in den Ohren: „Immer nur sparen, sparen, sparen.“ Immer nur „arbeiten, arbeiten, arbeiten“, Und im Rückblick Geschichte: Die seiner Mutter und der Familie und die Österreichs, von einer Frau, die 1923, ins Jahr der Superinflation, hineingeboren wurde. Sicher Autofiktion, aber weder geschmacklos noch sentimental. Von Seite zu Seite verschwindet der lapidare Ton, der Sohn erzählt von der Mutter, die in Zeiten jung gewesen ist, als fast jeder ein Schicksal hatte und nicht nur ein Leben mit Aufs und Abs. Krieg. Krankheit. Gewalt. Tod überall. Und die Hoffnung auf das Eigenheim, das sich nie erfüllt hat. Bis jetzt. Seit vielen Jahren steht schon ihr Name auf dem Grab, ihre eigenen Kubikmeter nun bereit, bezogen zu werden – nur ein Datum fehlt. „Mein ganzes Leben lang hat mir meine Mutter weisgemacht, dass es ihr schlecht ging. Drei Tage vor dem Tod kam sie mit der Neuigkeit daher, dass es ihr gut ging." (W. Haas) Wolf Haas, Autor beim Carl Hanser Verlag, wovon viele seiner Kollegen nur träumen.

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