Roswitha Gruber
Gebundenes Buch
Die verheimlichte Großmutter
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Helene, ein aufgewecktes Mädchen, stellt im Alter von acht oder neun Jahren fest, dass sie zwar zwei Großväter, aber nur eine Großmutter hat. Auf ihre Fragen an die Familie erhält sie nur ausweichende Antworten. Also versucht sie auf andere Weise an Informationen zu kommen. Dabei stößt sie auf ein schreckliches Geheimnis. Nun beginnen ihre Nachforschungen erst recht.
Roswitha Gruber, die in Reit im Winkl in einem alten Bergbauernhof lebt, hat in den letzten Jahren mehr als 20 Bücher veröffentlicht, die ausnahmslos Bestseller geworden sind. Durch ihr großes Einfühlungsvermögen gewinnt sie schnell das Vertrauen ihrer Mitmenschen und schafft es, dass diese ihr vorbehaltlos ihre Schicksale schildern. Diese bringt sie dann in ihrer unnachahmlichen Art zu Papier. Roswitha Gruber widmet sich vor allem den Lebensgeschichten starker Frauen vom Land.
Produktdetails
- Verlag: Rosenheimer Verlagshaus
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 240
- Erscheinungstermin: 15. September 2022
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 124mm x 25mm
- Gewicht: 303g
- ISBN-13: 9783475549199
- ISBN-10: 3475549190
- Artikelnr.: 63955040
Herstellerkennzeichnung
Rosenheimer Verlagshaus
Am Stocket 12
83022 Rosenheim
info@rosenheimer.com
Buch
keiner sollte in Vergessenheit geraten
Die Geschichte von der Hebamme Therese Mühlberger hat mich sehr gepackt. Ich finde es faszinierend, wie der Lebensbericht einer Familie über mehrere Generationen nicht verloren geht, sondern durch verschiedene Aufzeichnungen und Zeitzeugen …
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keiner sollte in Vergessenheit geraten
Die Geschichte von der Hebamme Therese Mühlberger hat mich sehr gepackt. Ich finde es faszinierend, wie der Lebensbericht einer Familie über mehrere Generationen nicht verloren geht, sondern durch verschiedene Aufzeichnungen und Zeitzeugen weitergegeben wird.
Es hat mich persönlich sehr getroffen zu lesen, wie mit Menschen umgegangen wurde, die krank waren und deshalb kein alltägliches Leben führen konnten. Wie sie als minderwertig abgestempelt und nicht für lebensfähig gehalten wurden.
Es ist mir einfach unbegreiflich, wie andere Menschen über das Leben anderer so entscheiden konnten. Die Gräueltaten, die damals verübt wurden, machen mich einfach nur sprachlos.
Deshalb finde ich es unglaublich schön und bemerkenswert, wie die Geschichte von Therese Mühlberger nicht in Vergessenheit geraten ist und mit der Hilfe ihrer Enkelin und Roswitha Gruber zu Papier gebracht wurde.
Die Schreibweise ist einfach und man kann dem Geschehen leicht folgen. Man erhält unglaublich viele und detailreiche Informationen über die Familie Mühlberger, die einem während dem Lesen sehr ans Herz wachsen.
Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch. Ich persönlich finde es sehr lobenswert, dass die Geschichten über längst Verstorbene nicht in Vergessenheit geraten und ihr Leben auf diese Weise geehrt wird. Ein herausfordernder und inspirierender Lebensbericht.
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Buch
Was für eine spannende und bewegende Geschichte, eine Geschichte, die unter die Haut geht und so oder ähnlich sicherlich mehrmals zu finden ist.
Helene macht sich auf die Suche, um mehr über Therese zu erfahren, deren Leben aufzurollen, um dadurch Antworten zu finden, wobei sie …
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Was für eine spannende und bewegende Geschichte, eine Geschichte, die unter die Haut geht und so oder ähnlich sicherlich mehrmals zu finden ist.
Helene macht sich auf die Suche, um mehr über Therese zu erfahren, deren Leben aufzurollen, um dadurch Antworten zu finden, wobei sie Erschreckendes zu Tage bringt.
Durch das Lesen dieser Erzählung erfährt man viel über das alltägliche Leben der früheren Zeiten, und manches klingt in den heutigen Ohren sehr fremd. Spannend waren vor allem die Einblicke in die Tätigkeiten einer Dorfhebamme.
Der Schreibstil ist angenehm, die Erzählung eher unaufgeregt und still, doch sie lässt sich gut lesen. Mir war manches zu detailliert beschrieben, weshalb ich einige Absätze nur überflogen habe, anderes hätte wiederum genauer berichtet werden können, da fehlte mir etwas. Im Großen und Ganzen fand ich Thereses Leben wirklich interessant, wohingegen mich Helenes nicht so ganz fesseln konnte.
Doch Liebhaber alter Geschichten werden dieses Buch lieben. Hier taucht man ab in den Alltag längst verflossener Jahre mit all seinen Höhen und Tiefen, den tatkräftigen und mutigen Menschen, alten Regeln und Gebräuchen sowie vergessenen Traditionen.
"Die verheimlichte Großmutter" ist ein besonderes Werk und ich kann es von Herzen empfehlen.
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Buch
„Aufwühlend, aufschlussreich, beeindruckend“
Die Lebensgeschichte „Die verheimlichte Großmutter“ von Roswitha Gruber enthält
wichtige Stationen und Erlebnisse der bereits verstorbenen Hebamme Therese
Mühlberger. Auf ihre Geschichte ist sie durch einen …
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„Aufwühlend, aufschlussreich, beeindruckend“
Die Lebensgeschichte „Die verheimlichte Großmutter“ von Roswitha Gruber enthält
wichtige Stationen und Erlebnisse der bereits verstorbenen Hebamme Therese
Mühlberger. Auf ihre Geschichte ist sie durch einen der so genannten „Stolpersteine“
aufmerksam geworden, die an die Opfer der Dritten Reiches erinnern sollen. Durch
hervorragende Recherche vonseiten der Autorin, sowie der Aufarbeitung von Thereses
Enkelin, Helene, vielen Erzählungen der Familie, Bekannten und wertvollen
Informationen aus Tauf- und Sterbebüchern gelang es ihr, den Lebensbericht dieser
außergewöhnlichen und nahezu in Vergessenheit geratenen Person zu verfassen.
Therese Mühlberger, geboren im Jahre 1898, erlebte eine Kindheit in Armut, wurde aber
dennoch in einer liebevollen Familie groß. Früh während des ersten Weltkrieges half sie
im Krankenhaus mit und wurde schließlich Krankenschwester. Durch die
Zusammenarbeit mit einer alten Dorfhebamme wuchs in ihr der Wunsch, selbst
Hebamme zu werden. Nachdem sie 6 Jahre sehr erfolgreich und voller Hingabe in
diesem Beruf gearbeitet hat, traf sie ein Schicksalsschlag und damit ein großes
Geheimnis, das zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und darüber hinaus zu verschweigen
versucht wurde.
Die Autorin deckt mit viel Fingerspitzengefühl nach und nach diese Erlebnisse auf und
beweist, wie wichtig es ist, das Schweigen zu durchbrechen und an die Menschen, die
auf grausame Weise ihr Leben lassen mussten, zu erinnern. Einzig und allein die
Aspekte eines lebendigen Glaubens fehlen mir bei diesem Buch aus dem christlichen
Verlag, aber das war wahrscheinlich zu dieser dunklen Zeit und aufgrund der Biografie
nicht gegeben.
Das Leben der Therese Mühlberger, für mich selbst als Hebamme, absolut
beeindruckend und ich bin dankbar für die außergewöhnliche Arbeit der Autorin und der
oben genannten Enkelin.
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