Izzo war für Marseille, was Malet für Paris, Hammett für San Francisco, Jerome Charyn für New York war. Als er starb, Ende Januar dieses Jahres, das war, als hätte die Stadt ihr Gedächtnis verloren.«
Fritz Göttler Süddeutsche Zeitung
»Izzo ist ein konsequenter, emotioneller, politisch denkender Autor, der seine persönliche Betroffenheit schonungslos darlegt. Gleichzeitig bietet er ein faszinierendes, großangelegtes Portrait von Marseille, ihrer Atmosphäre bis in detaillierte Beschreibungen kulinarischer Ereignisse. In vielen Rezensionen oder Kommentaren liest man über Izzos Bücher nur von gutem Essen, mediterraner Stimmung und Urlaubszielen. Doch er hat es sich verdient, ernstgenommen zu werden, seine Sozial- und
Gesellschaftskritik ist glaubhaft und konsequent.«
Lars Schafft Krimi-Couch.de Essen
»Izzos Krimis sind hoch spannend und glänzend erzählt.«
Roberta De Righi Abendzeitung München
»Bei Izzo dominiert ein engagierter und scharfsinniger Sozialrealismus die Darstellung.«
Lutz Krützfeldt Neue Zürcher Zeitung
»Izzo besingt die Stadt Marseille, ihre Schönheit im frühen Sonnenlicht, ihre unverfälschte Lebensfreude, die Rap-Musik der jungen Afrikaner. Aber er zeigt auch das tödliche Gift, das in ihr steckt.«
Michael Ostafel SWR2
»Izzo brilliert mit Milieuschilderungen aus dem alten Stadtviertel hinter dem Bahnhof, aus den Neubauungegenden im Westen der Stadt, dem Industriehafen. Harte Geschichten, realitätsnah und radikal erzählt.«
Elke Brinkkötter Mare
»Jean-Claude Izzo ist einer jener Kriminalschriftsteller, deren wachsender literarischer Ruhm (ganz zu schweigen von den Verkaufszahlen) einen neuen Trend europäischer Belletristik begründet hat: den Aufstieg des anspruchsvollen Mittelmeer-Thrillers.«
Economist London
»Jean-Claude Izzo hat hunderttausenden von Lesern die Kultur, Lebensart und die sozialen Probleme einer Stadt nähergebracht: Marseille...«
Markus Kilp FRAP Freies Radio Paderborn
»Die Marseille-Trilogie entwickelt sich auf dem deutschen Buchmarkt zum heimlichen Bestseller.«
Ulrich Noller Deutsche Welle
»In den Romanen von Izzo sind die Gefühle genauso stark wie die Tatsachen.«
Le Soir
»Was Izzo so liebte: das einfache Leben in Marseille und den Traum von einer Welt, in der es ein wenig gerechter und gütiger zugeht.«
Ralph Gerstenberg Media Literatur
»Jean-Claude Izzo ist Marseille durch und durch, das heißt halb Italiener, halb Spanier, mit arabischem Blut und im Olivenöl gewendet. Er hat jeden Job gemacht, bevor er sich mit Haut und Haar dem Schreiben und der Kochkunst verschrieben hat.«
Libération
»Marseille wird bei Izzo zu einer Stadt, die ebenso real und mythisch ist wie New York, ein melting pot, ein Couscous bouillabaisse. Ich halte ihn für den besten unserer Kriminalschriftsteller.«
Hervé Prudon A suivre
»Jean-Claude Izzo wurde mit seinen globalisierungskritischen Marseille-Geschichten zum heimlichen Bestseller.«
Ulrich Noller Deutsche Welle