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Devolution und Bundesstaat
Ein britisch-deutscher Verfassungsvergleich
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Eingebettet in den europäischen Integrationsprozess und umgeben von Dezentralisierungsreformen in verschiedenen europäischen Staaten, erleben das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland und die Bundesrepublik Deutschland einen in den letzten Jahren erheblich verstärkten juristischen und politischen Diskurs über die regionale Gliederung ihrer Staatsorganisation. Während die britischen Devolutionsreformen von 1998/99 eine weitreichende territoriale Dezentralisierung der traditionell einheitsstaatlichen Verfassungsordnung des Vereinigten Königreichs bewirkt haben, steht ei...
Eingebettet in den europäischen Integrationsprozess und umgeben von Dezentralisierungsreformen in verschiedenen europäischen Staaten, erleben das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland und die Bundesrepublik Deutschland einen in den letzten Jahren erheblich verstärkten juristischen und politischen Diskurs über die regionale Gliederung ihrer Staatsorganisation. Während die britischen Devolutionsreformen von 1998/99 eine weitreichende territoriale Dezentralisierung der traditionell einheitsstaatlichen Verfassungsordnung des Vereinigten Königreichs bewirkt haben, steht eine nachhaltige Modernisierung des deutschen Bundesstaates weiterhin aus.
Der Verfasser unterzieht die Regionalisierung der Staatsorganisation im Vereinigten Königreich und in Deutschland einem umfassenden verfassungsrechtlichen Vergleich. Grundlage der komparativen Untersuchung bildet neben einer grundsätzlichen Kritik an der traditionellen Unterscheidung von Einheitsstaat und Bundesstaat eine eingehende Auseinandersetzung mit den verfassungsdogmatischen, -kulturellen und -historischen Fundamenten dieser beiden konstitutionellen Ordnungen, in deren Mittelpunkt das Verhältnis von britischer Parlamentssuprematie und deutscher Verfassungssuprematie steht.
Darauf aufbauend erfolgt eine detaillierte vergleichende Analyse der Baupläne, Funktionsweisen und Stabilität des britischen Devolutionssystems und des deutschen Bundesstaates. Schließlich nimmt der Autor eine verfassungspolitische Bewertung der britischen Devolution und der deutschen Bundesstaatlichkeit vor und zieht konkrete Lehren aus dem Verfassungsvergleich für die zukünftige Weiterentwicklung der regional gegliederten Staatsorganisation im Vereinigten Königreich und in Deutschland.
Das Werk vermittelt nicht nur ein vertieftes komparatives Verständnis zweier auf den ersten Blick sehr gegensätzlicher Verfassungsordnungen und ihrer regionalen Dezentralisierung, sondern leistet auch einen grundlegenden Beitrag zur allgemeinen Verfassungsvergleichung und zur internationalen Föderalismusforschung. Zudem liefert es wichtige Impulse für die intensiv geführten Verfassungsdebatten über die regionale Gliederung der Staatsorganisation im Vereinigten Königreich und in Deutschland.
Der Verfasser unterzieht die Regionalisierung der Staatsorganisation im Vereinigten Königreich und in Deutschland einem umfassenden verfassungsrechtlichen Vergleich. Grundlage der komparativen Untersuchung bildet neben einer grundsätzlichen Kritik an der traditionellen Unterscheidung von Einheitsstaat und Bundesstaat eine eingehende Auseinandersetzung mit den verfassungsdogmatischen, -kulturellen und -historischen Fundamenten dieser beiden konstitutionellen Ordnungen, in deren Mittelpunkt das Verhältnis von britischer Parlamentssuprematie und deutscher Verfassungssuprematie steht.
Darauf aufbauend erfolgt eine detaillierte vergleichende Analyse der Baupläne, Funktionsweisen und Stabilität des britischen Devolutionssystems und des deutschen Bundesstaates. Schließlich nimmt der Autor eine verfassungspolitische Bewertung der britischen Devolution und der deutschen Bundesstaatlichkeit vor und zieht konkrete Lehren aus dem Verfassungsvergleich für die zukünftige Weiterentwicklung der regional gegliederten Staatsorganisation im Vereinigten Königreich und in Deutschland.
Das Werk vermittelt nicht nur ein vertieftes komparatives Verständnis zweier auf den ersten Blick sehr gegensätzlicher Verfassungsordnungen und ihrer regionalen Dezentralisierung, sondern leistet auch einen grundlegenden Beitrag zur allgemeinen Verfassungsvergleichung und zur internationalen Föderalismusforschung. Zudem liefert es wichtige Impulse für die intensiv geführten Verfassungsdebatten über die regionale Gliederung der Staatsorganisation im Vereinigten Königreich und in Deutschland.