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»Ein faszinierendes literarisches Solo.« Felicitas von Lovenberg in der ›FAZ‹
August 1924: Der alternde Schriftsteller H. kehrt an einen Ort seiner Kindheit zurück - nach Bad Fusch in den Salzburger Bergen. Viel hat sich verändert: Freunde sind abhandengekommen, sein Schaffen ist bedroht von seiner labilen Gesundheit. H. lernt den jungen Privatarzt einer Baronin kennen und sucht seine Freundschaft, doch er entkommt der Einsamkeit nicht. Walter Kappacher erzählt von einem Leben, das die Zeit überholt hat: mit fesselnder Intensität und luzidem Einfühlungsvermögen, so souverän wie virtuos.
Walter Kappacher, geboren 1938 in Salzburg. Seit 1978 freier Schriftsteller. Lebt in Obertrum bei Salzburg. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Hermann-Lenz-Preis 2004, Großer Kunstpreis des Landes Salzburg 2006; Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zuletzt erschienen: 'Selina oder das andere Leben' (2005) und 'Hellseher sind oft Schwarzseher' (2007) und 'Der Fliegenpalast' (2009). Walter Kappacher erhält 2009 den Georg-Büchner-Preis.
Produktdetails
- dtv Taschenbücher 13891
- Verlag: DTV
- 4. Aufl.
- Seitenzahl: 176
- Erscheinungstermin: 21. Mai 2010
- Deutsch
- Abmessung: 191mm x 119mm x 14mm
- Gewicht: 174g
- ISBN-13: 9783423138918
- ISBN-10: 3423138912
- Artikelnr.: 28017386
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Nachdem der alternde Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal nach einem Schwächeanfall im August 1924 in den Kurort Bad Fusch zurückkehrt, an dem er oft mit seinen Eltern war, begegnet er dort nach einem weiteren Zusammenbruch dem Arzt Doktor Krakauer. H. – wie er in der Geschichte …
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Nachdem der alternde Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal nach einem Schwächeanfall im August 1924 in den Kurort Bad Fusch zurückkehrt, an dem er oft mit seinen Eltern war, begegnet er dort nach einem weiteren Zusammenbruch dem Arzt Doktor Krakauer. H. – wie er in der Geschichte genannt wird – versucht aufgrund seiner Einsamkeit mit Krakauer in Kontakt zu treten was sich aber durch dessen Begleitung, eine Baronin, schwierig gestaltet.
Walter Kappacher erzählt in „Der Fliegenpalast“ die Geschichte des in die Jahre gekommenen Schriftstellers Hugo von Hofmannsthal.
Zu Beginn seiner Erzählung schafft Kappacher es auch noch recht gut den Leser zu faszinieren, was sich aber bald ändert.
Alles wirkt sehr oberflächlich und die Handlung wird immer zäher. Kappacher schafft es im weiteren Verlauf nicht die anfängliche Begeisterung aufrecht zu erhalten und bewirkt durch ausschweifende Schilderungen von Nichtigkeiten das genau Gegenteil. Durch die größtenteils fehlende Handlung wird der Leser bald abgelenkt und langweilt sich eher über Hofmannthals anstrengende Überlegungen und Ansichten.
Im ganzen Verlauf von immerhin 172 Seiten hätte man sich als Leser wenigstens gewünscht, dass etwas Spannung und vor allem Leben in dieser schwer zu verfolgenden Handlung gewesen wäre.
So wusste ich am Schluss immer noch nicht, was mir der Autor jetzt eigentlich sagen wollte.
2,5 von 5 Sternen!
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