Nicht lieferbar

Arbiter und Friedensstifter
Die Auseinandersetzung um den politischen Schiedsrichter im Europa der Frühen Neuzeit
Versandkostenfrei!
Nicht lieferbar
Die Auseinandersetzung um den Arbiter, den politischen Schiedsrichter, besaß in der Frühen Neuzeit große Bedeutung. Es entsprach einer verbreiteten Erwartung, dass die Anerkennung eines geeigneten Herrschers als Arbiter der beste Weg sei, die kriegerischen Konflikte in der christlichen Staatenwelt zugunsten einer dauerhaften Friedensordnung zu beenden.Grundlegend untersucht der Verfasser - auf der Basis der gelehrten Traktatliteratur, vor allem aber umfangreichen, bislang nur wenig beachteten publizistischen Quellenmaterials aus zahlreichen europäischen Bibliotheken und Archiven - die Herk...
Die Auseinandersetzung um den Arbiter, den politischen Schiedsrichter, besaß in der Frühen Neuzeit große Bedeutung. Es entsprach einer verbreiteten Erwartung, dass die Anerkennung eines geeigneten Herrschers als Arbiter der beste Weg sei, die kriegerischen Konflikte in der christlichen Staatenwelt zugunsten einer dauerhaften Friedensordnung zu beenden.
Grundlegend untersucht der Verfasser - auf der Basis der gelehrten Traktatliteratur, vor allem aber umfangreichen, bislang nur wenig beachteten publizistischen Quellenmaterials aus zahlreichen europäischen Bibliotheken und Archiven - die Herkunft und die oftmals widerstreitende politische Verwendung der Vorstellung vom Arbiter zwischen dem 16. und dem 18. Jh. Dabei beschreibt er anschaulich , wie die Leitvorstellung des friedensstiftenden Schiedsrichters, die besonders für die (Selbst-) Darstellung der französischen und englischen Monarchie Bedeutung erlangte, auch die konkrete Gestaltung der Staatenpolitik beeinflusst hat. Die Auseinandersetzung um den friedensstiftenden Arbiter wurde so selbst zu einem konfliktträchtigen Faktor in der zwischenstaatlichen Politik im Europa der Frühen Neuzeit.
Grundlegend untersucht der Verfasser - auf der Basis der gelehrten Traktatliteratur, vor allem aber umfangreichen, bislang nur wenig beachteten publizistischen Quellenmaterials aus zahlreichen europäischen Bibliotheken und Archiven - die Herkunft und die oftmals widerstreitende politische Verwendung der Vorstellung vom Arbiter zwischen dem 16. und dem 18. Jh. Dabei beschreibt er anschaulich , wie die Leitvorstellung des friedensstiftenden Schiedsrichters, die besonders für die (Selbst-) Darstellung der französischen und englischen Monarchie Bedeutung erlangte, auch die konkrete Gestaltung der Staatenpolitik beeinflusst hat. Die Auseinandersetzung um den friedensstiftenden Arbiter wurde so selbst zu einem konfliktträchtigen Faktor in der zwischenstaatlichen Politik im Europa der Frühen Neuzeit.