Philosophie des Zen-Buddhismus - Han, Byung-Chul

Byung-Chul Han 

Philosophie des Zen-Buddhismus

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Philosophie des Zen-Buddhismus

Der Zen-Buddhismus ist eine charakteristisch fernöstliche Form des Buddhismus. Er sperrt sich gegen jedes diskursive Denken. Aber er enthält philosophische Einsichten, die auf interessante Weise mit abendländischen Denkmustern kontrastieren. Das vorliegende Buch zeigt, worin die philosophische Kraft des Zen-Buddhismus besteht. Anhand einer komparatistischen Methode führt der Autor zugleich in die Grundzüge des fernöstlichen Denkens ein, dem der Zen-Buddhismus verpflichtet ist.


Produktinformation

  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 135 S.
  • Seitenzahl: 136
  • Reclam Universal-Bibliothek Nr.18185
  • Deutsch
  • Abmessung: 148mm x 101mm x 9mm
  • Gewicht: 71g
  • ISBN-13: 9783150181850
  • ISBN-10: 3150181852
  • Best.Nr.: 10366568

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Nun ja, über eine Kur mit kalten Güssen in der Nähe von Passau, der sich Herr Franz Schuh im Moment, so behauptet er, unterziehe, erfahren wir einiges, u.a. dass er dabei dies Reclambändchen in der Tasche seines Bademantels mit sich trägt. Über selbiges lesen wir dann relativ wenig, außer, dass es dort ein Kapitel "Leere" gibt, in dem u.a. Heidegger zitiert ist: "Das Krughafte des Kruges west im Geschenk des Gusses"... Ein chinesischer Heideggerkenner und Philosoph in Basel als Autor. Alles nur skurril? Nein, immerhin gibt Franz Schuh uns und dem Autor die Ehre, das Thema des Religionsvergleichs anzureißen: die katholische Religion sei, so zitiert Schuh Herrn Han, "narzisstisch strukturiert", da der Mensch dort als Ebenbild Gottes gelte, während im Buddhismus niemand eine "Macht" repräsentiere. Aber das findet Herr Schuh eher eine Schwäche des Buddhismus, da man davon wohl sprechen könne, "aber danach leben?" Vielleicht müsste man das Buch mal lesen, um schlau daraus zu werden.

© Perlentaucher Medien GmbH

"'Zen' - für den durchschnittlich westlich zivilisierten Menschen ist das ein Schlagwort aus der fernöstlichen Philosophie, das er allenfalls mit vagen Vorstellungen, mit Ruhe und entspannter Gelassenheit, mit Distanz zur Alltagshektik assoziiert. Für interessierte Laien durchaus verständlich, wenn auch nicht ohne Konzentration zu bewältigen, ist Byung-Chul Hans Versuch, die tieferen Dimensionen dieses Denkens auch uns ganz anders Sozialisierten zugänglich zu machen. In immer neuen Anläufen nähert er sich einem Denken, das sich wie ein radikaler Gegenentwurf zum westlichen Dasein ausnimmt." -- Frankfurter Neue Presse

"'Zen' - für den durchschnittlich westlich zivilisierten Menschen ist das ein Schlagwort aus der fernöstlichen Philosophie, das er allenfalls mit vagen Vorstellungen, mit Ruhe und entspannter Gelassenheit, mit Distanz zur Alltagshektik assoziiert. Für interessierte Laien durchaus verständlich, wenn auch nicht ohne Konzentration zu bewältigen, ist Byung-Chul Hans Versuch, die tieferen Dimensionen dieses Denkens auch uns ganz anders Sozialisierten zugänglich zu machen. In immer neuen Anläufen nähert er sich einem Denken, das sich wie ein radikaler Gegenentwurf zum westlichen Dasein ausnimmt." -- Frankfurter Neue Presse

"Zen" - für den durchschnittlich westlich zivilisierten Menschen ist das ein Schlagwort aus der fernöstlichen Philosophie, das er allenfalls mit vagen Vorstellungen, mit Ruhe und entspannter Gelassenheit, mit Distanz zur Alltagshektik assoziiert. Für interessierte Laien durchaus verständlich, wenn auch nicht ohne Konzentration zu bewältigen, ist Byung-Chul Hans Versuch, die tieferen Dimensionen dieses Denkens auch uns ganz anders Sozialisierten zugänglich zu machen. In immer neuen Anläufen nähert er sich einem Denken, das sich wie ein radikaler Gegenentwurf zum westlichen Dasein ausnimmt. Frankfurter Neue Presse
Byung-Chul Han studierte in Freiburg i. Br. und München Philosophie, Deutsche Literatur und Katholische Theologie. Er wurde 1994 promoviert und habilitierte sich 2000. Seither ist er Privatdozent am Philosophischen Seminar der Universität Basel.

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Bewertung von S.E. aus Deutschland am 20.12.2008 ***** ausgezeichnet
Es ist erstaunlich wie dieses Büchlein auf die für das westliche Denken typische Substanzhaftigkeit hinweist. Das „Nichts“ und die „Leerheit“ des Zen zeugen von der Interdependenz aller Dinge und befreien aus den Zwängen der Substanzbehafteten Starre.
Man erfährt schon eine kleine Erleuchtung…. Auch wenn es an manchen Stellen schwer zu lesen ist.

Insgesamt ein sehr guter "philosophischer" Einblick in den Zen Buddhismus und dessen Gegenüberstellung zum westlichem Denken.

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