Konferenz der Tiere
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Konferenz der Tiere

Regie: Holger Tappe u. Reinhard Klooss. Nach d. Buch v. Erich Kästner; Mit d. Stimmen v. Bastian Pastewka, Christoph M. Herbst, Oliver Kalkofe u. a.
DVD
 
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Konferenz der Tiere

Weil es in der afrikanischen Savanne kein Wasser mehr gibt, begeben sich Erdmännchen Billy und sein Freund, der Löwe Sokrates, auf die Suche nach dem Grund für die Wasserknappheit. Auf ihrer Reise gesellen sich nach und nach Tiere aus allen Erdteilen zu ihnen, darunter ein gallischer Hahn, ein Tasmanischer Teufel und zwei steinalte Galapagos-Schildkröten. Als man schließlich den Grund herausfindet, eine riesige Staumauer, wird eine Konferenz der Tiere einberufen, auf der man beschließt, den Menschen einen Denkzettel zu verpassen. Nach ihren beiden "Urmel"-Abenteuern legen Reinhard Klooss und Holger Tappe mit diesem aufwendigen Projekt ihre Meisterprüfung in Sachen hochkarätiger Computeranimation und 3D-Technik ab. Zwar ist von Erich Kästners Vorlage nicht mehr allzu viel übrig geblieben, doch weil man sich an US-Vorbildern wie "Ice Age" und "König der Löwen" orientiert hat, stimmen die Schauwerte, dominieren Action, Gags und gute Laune. Allerdings wären weniger Figuren, weniger Nebenhandlungen und weniger Schauplätze mehr gewesen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Als es in dem Otavango-Delta kein Wasser mehr gibt, beschließen das Erdmännchen Billy (gesprochen von Ralf Schmitz) und sein Freund, der Löwe Sokrates (gesprochen von Thomas Fritsch), das Wasser wieder zurück zu bringen. Auf ihrer Reise treffen sie nach und nach auf Tiere aus allen Erdteilen, darunter ein gallischer Hahn (gesprochen von Christoph Maria Herbst), ein Tasmanischer Teufel und zwei steinalte Galapagos-Schildkröten. Als die Tiere herausfinden, dass ein riesiger Staudamm die Ursache ist, berufen sie eine Konferenz ein, in der sie beschließen, den Menschen einen Denkzettel zu verpassen.

Bonusmaterial

Hörfilmfassung für Sehbehinderte, Making of, Musikvideo, Interviews, Featurette, Trailer, Bildergalerie


Produktinformation

  • Hersteller: Highlight
  • EAN: 4011976877288
  • Best.Nr.: 32755491
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 24.03.2011
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Deutsch, DD 5.1 ...
  • Gesamtlaufzeit: 89 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Die Geschichte von Erich Kästner ist urdeutsch - auch wenn sie hier nicht spielt - und dieser Film ist es auch. Auch wenn man es kaum glauben will, denn der erste deutsche 3-D-Animationsfilm sieht so gut aus, dass er auch aus einer Trickschmiede Hollywoods stammen könnte. Abseits der Optik merkt man allerdings, dass hier (noch) keine Meister am Werk sind. Die Leichtigkeit der Animation spiegelt sich nicht in der Erzählweise wider. Ein ganzer Zoo von Figuren - vom schusseligen Erdmännchen über einen sanften Löwen bis zum furzenden Tasmanischen Teufel - soll die arg moralische Geschichte vom Aufmarsch der leidenden Tiere gegen die ignoranten Menschen verniedlichen, macht sie aber streckenweise zur Sketchrevue. Kinder allerdings werden sich nicht nur an den liebevoll animierten Figuren, sondern auch am simplen Gut-Böse-Schema erfreuen. Und dass den vielen knuffigen Protagonisten gleich eine ganze Riege deutscher Comedy-Stars ihre Stimmen lieh, versöhnt vielleicht auch den ein oder anderen erwachsenen Mitgucker. Unter anderem waren Ralf Schmitz, Bastian Pastewka und Oliver Kalkofe mit von der Partie. (kab)Extras: Making-of, Musikvideo Xavier Naidoo, Interviews,Synchronstimmen, Featurette, Fotogalerieauch als Blu-ray

Technisch hochkarätiges CGI-Animationsabenteuer, das weniger Erich Kästners berühmter Buchvorlage als US-Vorbildern wie "König der Löwen" oder "Ice Age" nacheifert.

Um eines vorwegzunehmen: Diese Version von "Konferenz der Tiere" hat im Gegensatz zu Curt Lindas Fassung aus dem Jahre 1969 wenig mit Erich Kästners gleichnamigem Roman gemein. War das Buch eine satirische Utopie, in dem die Tiere zum Wohle der Kinder und um ein für alle Mal den Krieg abzuschaffen, das Regieren übernehmen, setzen die beiden Regisseure Reinhard Klooss und Holger Tappe auf pures Entertainment in der Tradition von Disneys "König der Löwen" und Fox' "Ice Age". Das schlägt sich sowohl in der Computeranimation und der 3D-Technik, die höchsten aktuellen Standards entsprechen, nieder als auch beim Plot, der neben viel Action, Gags und guter Laune vor allem eine ökologische Botschaft verbreitet. Dabei wird der Mensch diesmal nicht als Kriegstreiber ausgemacht, so wie es in Kästners kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschienenen Buch der Fall war, sondern - zeitgemäß und hoch brisant - als Umweltzerstörer, der für Ölpest, Wasserknappheit und Klimakatastrophen aller Art verantwortlich ist.
Der Film führt zunächst zwei Hauptcharaktere ein: das mit Hyänekackekugeln Golf spielende Erdmännchen Billy, und den gutmütigen Löwen Sokrates. Es folgt eine beeindruckend rasante Kamerafahrt in die fernen Berge, wo sich ein gigantisches Stauwehr vor den Augen des Publikums aufbaut. Dieses von den Menschen errichtete Monstrum sorgt dafür, dass es in der afrikanischen Savanne kein Wasser mehr gibt. Billy und Sokrates machen sich auf die Suche nach diesem Monstrum. Auf ihrer Reise gesellen sich nach und nach Tiere aus allen Erdteilen, die aus unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat verlassen mussten, zu ihnen. Darunter ein mit französischem Akzent parlierender Hahn, ein Tasmanischer Teufel, der wie ein Maul auf zwei Beinen aussieht, und zwei steinalte Galapagos-Schildkröten. Als man schließlich den Grund für die akute Wasserknappheit herausfindet, wird eine Konferenz der Tiere einberufen, auf der man beschließt, den Menschen einen Denkzettel zu verpassen.
Dass Klooss und Tappe sich darauf verstehen, CGI-animierte Filme auf internationalem Niveau zu produzieren, weiß man bereits seit ihren beiden "Urmel"-Abenteuern. Und auch ihre "Konferenz der Tiere" ist visuell ein Genuss, ein farbenprächtiges Spektakel in 3D, das immer wieder mit neuen optischen Einfällen begeistert. Allerdings können nicht alle Gags so gut zünden wie etwa der Büffel, der einen auf Robert De Niros Figur aus "Taxi Driver" macht und nicht alle Figuren sind so wunderbar treffend synchronisiert wir der von Christoph Maria Herbst interpretierte gallische Hahn, der selbst vor einem grimmigen Leoparden keine Angst kennt. Zudem wartet die Story mit einer Vielzahl von Nebenhandlungen und Nebenschauplätzen auf, und es werden immer neue Figuren eingeführt. Dabei bleibt wenig Zeit für das Wesentliche, wird der eigentliche Handlungsstrang vernachlässigt. Aber auch wenn Giraffenzicke Gisela vielleicht nicht wirklich lustig ist, bleiben noch jede Menge Schauwerte übrig, um das avisierte junge Publikum abendfüllend zu unterhalten. Sei es Billys Kampf gegen Piranhas, Haie und Kugelfische, eine apokalyptische Insektenplage, die über die Menschen herfällt, oder das eigentliche Finale, bei dem die Tiere in "Lord of the Dance"-Manier eine riesige Stampede organisieren und damit das Stauwehr zum Einsturz und die Wassermassen in Wallung bringen. Dass die globale Fauna dann am Ende noch eine Invasion auf das New Yorker UN-Gebäude organisiert, wäre gar nicht mehr nötig gewesen angesichts der aufregenden Actionszene vorher. lasso.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Erich Kästner, geb. am 23.2.1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der 'Neuen Zeitung'. 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
"Erich Kästner war ein wehmütiger Satiriker und ein augenzwinkernder Skeptiker. Er war Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist und der deutschen Literatur positivster Negationsrat. War er ein Schulmeister? Aber ja doch, nur eben Deutschlands amüsantester und geistreichster. Er war ein Prediger, der stolz die Narrenkappe trug." (Marcel Reich-Ranicki)

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Kundenbewertungen zu "Konferenz der Tiere"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(2)
***** sehr gut
 
(1)
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***** schlecht
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Bewertung von rambi aus Bechstedtstraß am 28.07.2012 ***** ausgezeichnet
Ein ganz toller Film. Mein Sohn war sehr begeistert. Auch als Erwachsener empfand ich die Darstellung der Tiere im Film faszinierend. Dieser Kauf lohnt sich.

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Bewertung von Haserl aus Bayern am 14.11.2011 ***** ausgezeichnet
Dieser Film ist die Wucht. Er vermittelt den Zuschauern, das man nie aufgeben sollte für etwas zu Kämpfen und das man nur in der Gemeinschaft stark ist. Die gesamte Geschichte ist einfach nur Sehenswert.

5 Sterne von mir.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 17.04.2011 ***** sehr gut
Es ist lustig und hat doch einen Hintergrund. Zusammen ist man stark.

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