Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt
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Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt

Regie: Trousdale, Gary; Wise, Kirk; Musik: Howard, James Newton; Buch: Murphy, Tab;
DVD
 
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Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt

Bücherwurm Milo Thatch ist Atlantis-Experte, aber niemand nimmt ihn ernst. Eines Tages jedoch wird er für eine Atlantis-Mission angeheuert. Er soll Commander Rourke und dessen Assistentin Helga Sinclair in das versunkene Reich führen. Während der Reise entwickelt der schüchterne Schreibtischtäter immer mehr Helden-Qualitäten. Und so wird er schließlich zur einzigen Hoffnung für Prinzessin Kida und das Inselreich. Denn leider muss Milo erkennen, dass keineswegs edler Forschergeist, sondern reine Profitgier seine Kollegen antreibt... Der 40. Disney-Animationsstreich ist weder Märchen à la "Dornröschen" noch eine Saga wie "Der König der Löwen". Gary Trousdale und Kirk Wise haben in ihrer dritten Regiearbeit ein tricktechnisch imposantes Werk geschaffen, das spektakuläre Szenen bietet, wie man sie aus Filmen wie "Indiana Jones" kennt. Dennoch bleibt "Atlantis" ein Disney-Film, und das bedeutet liebevoll gezeichnete Figuren, eine fantastische Welt voller Überraschungen und Geheimnisse sowie hervorragende Synchronstimmen. Perfekt gemachte Unterhaltung für Groß und Klein.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Der Mythos des versunkenen Kontinents Atlantis wird von dem preisgekrönten Produzenten Don Hahn ('Der König der Löwen') zum Leben erweckt! Der junge Milo Thatch, ein tollpatschiger Sprachwissenschaftler, begibt sich auf die gefährliche Suche nach dem lange verlorenen Atlantis. Bei ihm ist ein Team etwas sonderbarer Experten: der 'durchgeknallte' Sprengmeister Vinny, die schlagfertige Anna, der Spaßmacher Boudelaire, Erd-Buddler aus Leidenschaft, und einige andere kuriose Typen. Milo's kühnste Erwartungen werden übertroffen, als er und sein Team Atlantis und dessen Bewohner entdecken. Doch er hat nicht lange Zeit, mit der faszinierenden atlantischen Prinzessin Kida das atemberaubende Unterwasserreich zu erkunden, denn der skrupellose Expeditionsführer Rourke versucht, die geheimnisvolle Energiequelle von Atlantis in seine Gewalt zu bringen. Werden es Milo und Kida schaffen, Atlantis vor dem endgültigen Untergang zu bewahren?

Bonusmaterial

Atlantis-Quiz: Fakt oder Fiktion? Hintergründe zur Produktion von Kida (OmU) der Atlantischen Armada u.v.m. Ein Mythos entsteht Die Reise beginnt Zusätzliche Szenen (OmU) Audio-Kommentar der Filmemacher (OmU) Visueller Kommentar mit zusätzlichem Film


Produktinformation

  • Hersteller: Walt Disney Studios
  • EAN: 4011846007937
  • Best.Nr.: 20127481
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 11. Juli 2002
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch, Türkisch
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch, Arabisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 33/4:3
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 92 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.12.2001

Jetzt ist Atlantis endgültig untergegangen: Disneys neuer Zeichentrickfilm plündert einen Mythos

Nehmen wir einmal die Wolken, ganz am Anfang des Films: Sie hängen plump wie Steine im Himmel. Und später, als sich pfeilschnelle Gefährte auf sie zu bewegen, werden sie gleichfalls rasend schnell größer. Hat man bei Disney vergessen, wie Walt Disney in den fünfziger Jahren erläuterte, warum man die Multiplan-Kamera erfunden habe? Weil man just das verhindern wollte: daß weit entfernte Objekte sich bei der Annäherung der Trickfilmkamera im gleichen Maßstab vergrößern wie die näher stehenden.

"Atlantis" ist der Film, der mit dem hundertsten Geburtstag von Walt Disney beworben wird; in einem Trailer tritt der Studiogründer auf: "Das war mein großes Ziel." Humbug, keiner weiß, aus welchem Zusammenhang dieser Satz gerissen wurde. Weder hält "Atlantis" den Vergleich mit den großen ("Pinocchio", "Fantasia") oder kleinen Meisterwerken ("Dumbo", "Melody Time", zuletzt "Ein Königreich für ein Lama") aus, noch hatte Walt Disney je vor, über dieses Thema einen Film zu drehen. Wozu auch? "Seinen" phantastischen Unterwasserfilm hat er schon 1954 …

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Wie sein schüchterner, bebrillter Held bricht auch Disneys 40. abendfüllender Zeichentrickfilm zu einer abenteuerlichen Reise auf. Ohne Disney-typische Elemente wie begleitende Songs oder die gewohnten putzigen Sidekicks realisiert, ist "Atlantis" ein imposant umgesetztes Action-Adventure, das mit gewohnter Animationsware des Maus-Hauses wie "Tarzan" oder "Mulan" nur die tricktechnisch perfekte Umsetzung gemein hat. Zwischen Indiana Jones und Jules Verne legten Gary Trousdale und Kirk Wise ihre New-Age-angehauchte Geschichte vom Schicksal der versunkenen Sagenstadt an, womit sie den direkten Vergleich mit effektlastigen Realfilmspektakeln herausfordern.

Wie alle großen Abenteuergeschichten - von "Herr der Ringe" über "Krieg der Sterne" bis hin zu "Die Mumie kehrt zuück" - erzählt auch "Atlantis" die Geschichte einer unglaublichen Reise, in deren Verlauf die Helden vor scheinbar unlösbare Aufgaben gestellt werden, deren Bewältigung sie wachsen und erwachsener werden lässt. Der Held wider Willen hier ist Milo Thatch, ein unscheinbarer Bücherwurm, der sich so sehr in seine akademischen Studien vertieft hat, dass er zwar alles Denkbare über die Fabelwelt Atlantis weiß, aber der Realität mit großen naiven Augen hilflos entgegenblinzelt. Um seinen Reifungsprozess vom ungelenken Waschlappen zum mutigen Retter eines zum Untergang verdammten Paradieses begreifbar zu machen, wird Milo im Washington des Jahres 1914 nach allzu kurzer Exposition Mitglied einer U-Boot-Mission, die in den Tiefen des Ozeans nach Atlantis fahndet, auf dem Weg mit einem gigantischen Hummer kämpft und noch weitere Hindernisse zu überwinden hat, bevor man tatsächlich die versunkene Stadt findet. Hier muss Milo entdecken, dass seine Mitstreiter tatsächlich kompromisslose Söldner sind und das Paradies lediglich ausbeuten wollen. Auf der Seite der weisen Einwohner kämpft Milo um den Fortbestand der Ur-Kultur und findet seine Liebe und Bestimmung.
Im Ton und Inhalt nicht unähnlich wie "Pocahontas" - Disneys schwächster Zeichentrickfilm der neunziger Jahre - stürzen sich Trousdale und Wise in ihren Showdown, der recht unsicher zwischen Bruckheimerschen Kakophonie-Größenwahn und religiös verklärtem New-Age-Sendungsbewusstsein schwankt. Allzu sakral und selbstwichtig sind diese Szenen voller Explosionen und Erdbeben ausgefallen, als dass sie die beabsichtigte Wirkung entfalten könnten. Man bewundert die Machart, ohne von den Bildern emotional berührt zu werden. Ein Problem, mit dem der ganze Film zu kämpfen hat, der immer beeindruckend und spektakulär ist, aber den Zuschauer nur selten in seine Handlung einbindet, zumal man dem im Original von Michael J. Fox gesprochenen Milo ein Arsenal ausgesprochen unangenehmer Figuren (großteils Archetypen, wie man sie aus dem Kino der vierziger Jahre kennt) zur Seite gestellt hat. Die bemühten Formeln mögen denn auch für einen Zeichentrickfilm neu sein, aber im Realfilm sind sie bereits bestens bekannt. Und "Atlantis" versucht allzu sehr - wie der in seiner Umsetzung problematische "Titan A.E." im letzten Jahr - so echt und real wie ein Actionfilm zu sein, anstatt auf die wahre Magie der Animation zu setzen. Die Schauwerte und der ganz besondere Reiz, der von der Auseinandersetzung mit einem Thema wie Atlantis ausgeht, sind die kommerziellen Stützpfeiler, auf die man bauen darf. Rückblickend aber wird "Atlantis" aber als wichtiges, wenn auch nicht völlig gelungenes Zwischenwerk, als Experiment gewertet werden, mit dem man dringend nötige neue Wege für eine gesamte Kunstform ausgelotet hat - will man nicht, dass der Zeichentrickfilm schon bald ausgelöscht wird wie einst die Kultur von Atlantis. ts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Kundenbewertungen zu "Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Puschel aus Nähe Hannover am 04.12.2010 ***** ausgezeichnet
Ein toller Disneyfilm für Jung und Alt - so wie man es gewohnt ist!!!
Viel Spaß damit :o)

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Bewertung von Ptschola aus 34613 Schwalmstadt am 27.09.2009 ***** ausgezeichnet
ein super Film, tolle Aufmachung, super Handlung, muß man haben

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