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Cechov
Erinnerungen eines Zeitgenossen. Ausgezeichnet als Buch des Monats Januar 2005 von der Darmstädter Jury
Hrsg. u. kommentiert v. Peter Urban
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Friedenauer Presse
- 2004
- Ausstattung/Bilder: 2004. XI, 298 S.
- Seitenzahl: 380
- Ein Winterbuch
- Deutsch
- Abmessung: 211mm x 136mm x 27mm
- Gewicht: 395g
- ISBN-13: 9783932109386
- ISBN-10: 3932109384
- Best.Nr.: 12772192
Produktbeschreibung zu "Cechov"
Kurzbeschreibung
Das Rätsel Cechov, sein Genie und sein Geheimnis haben Rußlands ersten Nobelpreisträger, den Dichter Ivan Bunin (1870-1953) zeitlebens fasziniert. Bunin, seit 1899 mit dem großen Vorbild eng befreundet, war Cechov in Jalta der liebste Gast. Er überlebte seinen großen Kollegen um 49 Jahre und hatte sich schon seit 1910 mit dem Plan getragen, ein Buch über Cechov zu schreiben. Doch der Erste Weltkrieg, der Oktoberumsturz, schließlich die Flucht nach Frankreich und der Zweite Weltkrieg hinderten ihn lange Zeit, die Erinnerungen an Cechov zu einem Buch auszubauen. Erst nach dem Krieg konnte Bunin in Paris in russischen Buchhandlungen Bände der maßgeblichen großen Moskauer CechovAusgabe kaufen. Hier las er Cechovs Briefe noch einmal im Zusammenhang. Er exzerpierte Briefe, charakteristische Zitate, ergänzte seine Erinnerungen, hielt Stichworte fest, machte Anstreichungen in aller ihm verfügbaren Sekundär- und Memoirenliteratur - und starb über dieser Arbeit 1953. Seiner Witwe, Vera N. Bunina, die das umfangreiche Material zusammenstellte, verdanken wir diesen Erinnerungsband, den sie 1955 im New Yorker Cechov-Verlag (auf russisch) veröffentlichte. Im Cechov Jahr - im Juli 1904 ist der Schriftsteller in Badenweiler gestorben - erscheint mit der deutschen Erstübersetzung von Bunins Aufzeichnungen ein Winterbuch, über dessen Lektüre man nachdenklich werden kann. Mit Sicherheit wird man zu Cechov, seinen wunderbaren Briefen, seinen Erzählungen greifen - um das von Bunin Formulierte bestätigt zu finden. "Bunins Cechov ist, neben der Liebeserklärung, die ihm Nabokov in seinen Vorlesungen zur klassischen russischen Literatur gemacht hat, das wohl Beste und Zuverlässigste, was je über Anton Cechov geschrieben worden ist." Peter Urban
29.01.2005
Dieser Band ist, so Ralph Dutli, die wohl kaum noch zu
übertreffende Entdeckung des Tschechow-Jahres. Es erinnert sich,
fünfzig Jahre später, der einstige Freund der späten Lebensjahre
des Dichter, der erste russische Literaturnobelpreisträger, Iwan
Bunin. Fast sei es nicht zu glauben, wie ein Autor über den anderen
derart "respektvoll und hellhörig, so kompetent und
uneitel" schreiben könne - und umso erstaunlicher und
erfreulicher. Fertig geworden ist Bunin zwar nicht mit diesem Werk,
aber auch die nach seinem Tod vorgefundenen Fragmente enthalten
eine "Fülle präziser Anekdoten und sprechender Szenen",
die diesen Band zum wahren Schatz für jeden Tschechow-Freund
machen.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Iwan Bunin"
Iwan Bunin, geboren 1870 in Woronesch, emigrierte 1920 nach Paris. Am 10.12.1933 erhielt er als erster russischer Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 8. November 1953 im französischen Exil.
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