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| Bewertung von srnel aus Hamburg am 08.05.2013 | |
| Sehr gut und verständlich geschrieben. |
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| Bewertung von Dschortsch Kluni aus Wolfsburg am 17.03.2013 | |
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Viele Menschen denken, man könne andere Menschen, die Ängste, Depressionen oder sogar schwere Persönlichkeitsstörungen haben, einfach so therapieren, indem die Kranken eine ambulante oder stationäre Therapie machen. Problem dabei ist bloß: Die Gesunden verkennen völlig, dass es den Kranken aufgrund ihrer Erkrankung wirklich schlecht geht und können sich in die Kranken oft gar nicht reinversetzen, dass die logischerweise aufgrund ihrer Erkrankung denken, dass eben nix mehr geht. Und bei vielen die sowohl psychisch krank und arbeits- und beziehungslos geworden sind im Laufe der Jahre, geht in der Tat nix mehr. Dennoch beharren und nerven die Gesunden aus dem persönlichen Umfeld der Kranken, dass eine Therapie das A und O ist, um wieder gesund zu werden. Dabei ist es doch so: Der Kranke geht mit einer völlig verkorksten Lebenssituation in eine Klinik. Dort muss er dann an Dingen teilnehmen, zu denen er meist aufgrund seiner Persönlichkeit und Ängste und Depressionen keinerlei Lust hat: Musiktherapie, Gestaltungstherapie, Emotionsgruppe oder gar Tanzgruppe. Also - solche Dinge liegen Sozialphobikern rein gar nicht. Ich weiß daher nicht, wie die Therapeuten darauf kommen, dass die ängstlichen Leute, die mit anderen nicht sonderlich umgehen können, in einer Tanzgruppe begeistert mitmachen würden oder gar darin aufblühen. Genauso ein Quatsch ist es Sozialphobikern Gruppentherapie aufzudrängen, denn mehr als Zwang ist es nicht für die Patienten, da sie sich logischerweise aufgrund ihrer Sozialphobie nur in eine Gruppe quälen und dort vor Leuten sich natürlich kaum was zu äußern trauen, was wirklich von belang wäre und helfen könnte. Außerdem schieben die Patienten in einer Klinik ihren ganzen persönlichen inneren Problemberg nur vor sich her. Allein das bringt schon jede Therapie oft genug zum Scheitern, eben weil sich in einer Klinik nix groß an den Problemen ändert, sondern nur an der Persönlichkeit herumgebastelt wird und nichts groß daran verbessert werden kann, da alles in einer künstlichen Umgebung - eben einer Klinik - stattfindet. Da der Patient zudem gleichzeitig mit anderen Problemfällen von Patienten zusammengepfercht wird, ist es so, dass dies auch noch zusätzlich belastet und nicht etwa aufbaut in dem Sinne: "Guck mal, da sind noch andere Kranke. Dann ist meine Krankheit ja egal." - So denken fälschlicherweise viele Menschen zunächst hoffnungsfroh. Die meisten Patienten hoffen daher endlich wieder entlassen zu werden, um bloß den nervigen Klinikaufenthalt endlich wieder los zu sein, in dem sich nichts bessert, sondern nur verweilt wird. |
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| Bewertung von Frau Körners allergrößter Riesenfan aus Köln Leipzig New York Madrid Tokio Oesdorf am 25.02.2013 | |
| Sehr gutes Buch, in dem viele unterschiedliche Therapiefälle beschrieben sind. Bei einigen Patienten hilfts, bei anderen nicht. Man kann unter Umständen jahrelang Therapiegespräche führen, aber wenn es im Kopf des Patienten nicht "Klick" macht, hilft es dann doch nicht, um Depressionen und Ängste zu überwinden. Insbesondere Persönlichkeitsstörungen sind kaum zu knacken, da sie im Inneren der Seele zu tief verwurzelt und oft schon in der Kindheit entstanden sind. Sprüche wie "Dem müsste man irgendwie helfen" sind sinnlos, wenn die Hilfe dann derart aussieht, dass der Patient von Jobcenter oder Sozialamt nur das Minimum an finanzieller Stütze erhält und von anderen Leuten aufgrund seiner Schwächen ausgegrenzt wird, als wenn er selber Schuld wäre an seiner Misere. Er hat sich ja wohl kaum selber entlassen oder eine Partnerschaft ist wohl kaum daher zerbrochen, weil derjenige es "wollte", der dann dem ihn fehlenden Partner hinterhertrauert. Gruppentherapie ist bei vielen Patienten sinnlos, da sie sich aufgrund ihrer Sozialphobie in einer Gruppe erst recht nicht öffnen können. Dennoch wird daran von Psychiatern und Therapeuten darauf beharrt, diesen Leuten unbedingt Gruppentherapie aufzuzwängen. Genauso sinnlos Ergotherapie, wo sich die Patienten dazu gezwungen fühlen irgendwas zu basteln, zu malen, wozu sie überhaupt keine Lust haben und ansonsten lieber ein gutes Buch oder Klavier spielen würden. Auch Musiktherapie ist meistens daher öde und langweilig. Wenn einer schon ein Musikinstrument beherrscht, kommt er sich in der Therapie verhohnepipelt vor, wenn er dann auf Trommeln herumschlagen oder Rasseln benutzen soll. Einzelgespräch in der Therapie können helfen, oder auch nicht. Auch da muss es im Kopf des Patienten "Klick" machen, dass er auf einmal weniger Ängste hat. Aber auch das kann man nicht erzwingen. |
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Bewertung von Kianu Riefs, Event und Moderation aus Großraum Hannover-Leipzig-Kändler-Hameln-Bad Pyrmont-Stuttgart-Lissabon (Weltbürger, immer am Reisen) am 15.02.2013 |
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Sehr gutes Buch, in dem sehr viele unterschiedliche Fälle von psychischen Erkrankungen detailliert beschrieben sind und wie dort Psychiater und Therapeuten versuchen den Patienten zu helfen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln. Leider gibt es für ganz schwere Fälle bisweilen keine Hilfe. Denn wer keinerlei psychische Kräfte mehr hat sich selber zu helfen, dem hilft auch nicht mehr der gute Tipp von anderen sich zu "verändern". Denn alles danach, sei es Umschulung, Stabilisierung der eigenen Psyche durch Therapie und das Entwickeln von Beziehungen und das Wohnen in einer eigenen Wohnung muss der Patient sich zunächst einmal selber zutrauen und dann bewältigen. Oft gelingt es nicht und diese Fälle landen über kurz oder lang im Heim. Und die staatliche Hilfe ist bisweilen so, dass die psychisch kranken Frührentner erst Zeitrente bekommen und dazu aufstockend Sozialhilfe. Allerdings wird ein Großteil dieses Geldes von den Eltern der Kranken zurückgeholt, so dass am Ende nur Zahlungen für Kranken- und Pflegekasse letztlich staatlicherseits geleistet werden und nicht mehr. Erst nach 9 Jahren Zeitrente gibt es dann die Grundsicherung aufgrund voller Erwerbsminderung ohne dass die Eltern dem "Kind" Unterhalt zahlen müssen. Ein sehr gutes Buch, das ich jedem weiterempfehle, der sich für Psychiatrie interessiert, sei es privat oder beruflich. |
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| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| wie neu | 17,33 | 3,00 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, Skrill/Moneybookers, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung | Steinberger Hof | 99,6% | ansehen |
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