50 Fälle Psychiatrie und Psychotherapie - Lieb, Klaus; Heßlinger, Bernd; Jacob, Gitta

Klaus Lieb Bernd Heßlinger Gitta Jacob 

50 Fälle Psychiatrie und Psychotherapie

Bed-side-learning. Zur Vorbereitung auf mündliche Prüfungen mit praxisnahen Fragen und ausführlichen Kommentaren. Mit dem Plus im Web

Broschiertes Buch
 
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50 Fälle Psychiatrie und Psychotherapie

50 psychiatrische und psychotherapeutische Fälle das schafft Überblick!
Begleiten Sie Arzt und Patient durch die Krankengeschichte und damit durch den klinischen Alltag einer psychiatrischen Klinik.
Ob Erstellung eines psychopathologischen Befundes oder therapeutisches Vorgehen bei einem psychiatrischen Notfall jede Situation, die in der Praxis auf Sie zukommen kann, wird mit dem notwendigen Hintergrund beschrieben. So sind Sie auch in der Prüfung bestens vorbereitet. Realistische Darstellung mit originalgetreuen Patienten Richtige psychiatrische Anamnese und psychopathologischer Befund: hier ausführlich dargestellt Differentialdiagnosen und Therapiekonzepte Fälle zur psychotherapeutischen Intervention
Der Code im Buch schaltet zusätzliche Inhalte im Internet frei.: Zusätzliche Fälle aus IFA Psychiatrie zur Vertiefung des Wissens


Produktinformation

  • Abmessung: 297mm x 210mm x 23mm
  • Gewicht: 650g
  • ISBN-13: 9783437433528
  • ISBN-10: 3437433520
  • Best.Nr.: 26464905
"(...) vermittelt dieser Band didaktisch hervorragend aufbereitet einen alternativen Lernzugang." -- PTT, Persönlichkeitsstörungen Theorie und Therapie, 04/2007

"Man hat hierbei quasi das Gefühl, als würde man direkt mit im Behandlungszimmer sitzen und kann sich somit alle prüfungsrelevanten Fakten gleich viel besser einprägen." -- PsychoLit-Newsletter, Juli 2007, Universität Braunschweig

"Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch um ein gutes Werk für verschiedene Gruppen. Dem durchschnittlichen Studenten bietet es die Möglichkeit ein Lehrbuch zu ersetzen, um sich ohne große Mühe Grundlagen anzueignen. (...) Für den psychiatrisch Interessierten bietet es eine schöne Ergänzung zu den oft trockenen Lehrbüchern, da hier das Kernstück der Psychiatrie in das Zentrum gerückt wird: Die Kommunikation mit dem Patienten." -- Lanzette, Fachschaft Medizin, Universität Magdeburg

Theorie lernt sich am schnellsten durch praktische Beispiele - und mit dieser Fallsammlung hat das Lernen sogar Unterhaltungswert! Dieses Buch schafft es, ein solides Basiswissen auf eine angenehme Weise zu vermitteln und schont dabei noch den Geldbeutel des Studenten.Fachschaft Medizin Göttingen, 05.05.2010 Das Buch eignet sich hervorragend zur Vorbereitung auf eine mündliche Prüfung. Die Fragen sind praxisnah, die Kommentare sehr ausführlich. Ein Buch, dass also gerade für die Psychiatrie hervorragend geeignet ist, um sich einzudenken.Survival Handbook

Theorie lernt sich am schnellsten durch praktische Beispiele - und mit dieser Fallsammlung hat das Lernen sogar Unterhaltungswert! Dieses Buch schafft es, ein solides Basiswissen auf eine angenehme Weise zu vermitteln und schont dabei noch den Geldbeutel des Studenten.Fachschaft Medizin Göttingen, 05.05.2010 Das Buch eignet sich hervorragend zur Vorbereitung auf eine mündliche Prüfung. Die Fragen sind praxisnah, die Kommentare sehr ausführlich. Ein Buch, dass also gerade für die Psychiatrie hervorragend geeignet ist, um sich einzudenken.Survival Handbook
Prof. Dr. med. Lieb wurde 1965 in Kleve geboren. Nach dem Studium der Medizin und Philosophie in Ulm, Tübingen und Los Angeles und der Facharztweiterbildung in Ulm und Freiburg wurde er Oberarzt an der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg. Von 2001 bis 2007 war Prof. Dr. Lieb dort Leitender Oberarzt und Stellvertreter des Ärztlichen Direktors. Seit 2007 ist er Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums in Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Borderline-Persönlichkeitsstörung, Impulsivität und affektive Störungen. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit neuroethischen Fragen und Pharmakoökonomie.

Kundenbewertungen zu "50 Fälle Psychiatrie und Psychotherapie"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von srnel aus Hamburg am 08.05.2013 ***** ausgezeichnet
Sehr gut und verständlich geschrieben.

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Bewertung von Dschortsch Kluni aus Wolfsburg am 17.03.2013 ***** gut
Viele Menschen denken, man könne andere Menschen, die Ängste, Depressionen oder sogar schwere Persönlichkeitsstörungen haben, einfach so therapieren, indem die Kranken eine ambulante oder stationäre Therapie machen.

Problem dabei ist bloß: Die Gesunden verkennen völlig, dass es den Kranken aufgrund ihrer Erkrankung wirklich schlecht geht und können sich in die Kranken oft gar nicht reinversetzen, dass die logischerweise aufgrund ihrer Erkrankung denken, dass eben nix mehr geht.

Und bei vielen die sowohl psychisch krank und arbeits- und beziehungslos geworden sind im Laufe der Jahre, geht in der Tat nix mehr.

Dennoch beharren und nerven die Gesunden aus dem persönlichen Umfeld der Kranken, dass eine Therapie das A und O ist, um wieder gesund zu werden.

Dabei ist es doch so: Der Kranke geht mit einer völlig verkorksten Lebenssituation in eine Klinik. Dort muss er dann an Dingen teilnehmen, zu denen er meist aufgrund seiner Persönlichkeit und Ängste und Depressionen keinerlei Lust hat: Musiktherapie, Gestaltungstherapie, Emotionsgruppe oder gar Tanzgruppe.

Also - solche Dinge liegen Sozialphobikern rein gar nicht. Ich weiß daher nicht, wie die Therapeuten darauf kommen, dass die ängstlichen Leute, die mit anderen nicht sonderlich umgehen können, in einer Tanzgruppe begeistert mitmachen würden oder gar darin aufblühen.

Genauso ein Quatsch ist es Sozialphobikern Gruppentherapie aufzudrängen, denn mehr als Zwang ist es nicht für die Patienten, da sie sich logischerweise aufgrund ihrer Sozialphobie nur in eine Gruppe quälen und dort vor Leuten sich natürlich kaum was zu äußern trauen, was wirklich von belang wäre und helfen könnte.

Außerdem schieben die Patienten in einer Klinik ihren ganzen persönlichen inneren Problemberg nur vor sich her. Allein das bringt schon jede Therapie oft genug zum Scheitern, eben weil sich in einer Klinik nix groß an den Problemen ändert, sondern nur an der Persönlichkeit herumgebastelt wird und nichts groß daran verbessert werden kann, da alles in einer künstlichen Umgebung - eben einer Klinik - stattfindet.

Da der Patient zudem gleichzeitig mit anderen Problemfällen von Patienten zusammengepfercht wird, ist es so, dass dies auch noch zusätzlich belastet und nicht etwa aufbaut in dem Sinne: "Guck mal, da sind noch andere Kranke. Dann ist meine Krankheit ja egal." - So denken fälschlicherweise viele Menschen zunächst hoffnungsfroh.

Die meisten Patienten hoffen daher endlich wieder entlassen zu werden, um bloß den nervigen Klinikaufenthalt endlich wieder los zu sein, in dem sich nichts bessert, sondern nur verweilt wird.

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Bewertung von Frau Körners allergrößter Riesenfan aus Köln Leipzig New York Madrid Tokio Oesdorf am 25.02.2013 ***** sehr gut
Sehr gutes Buch, in dem viele unterschiedliche Therapiefälle beschrieben sind. Bei einigen Patienten hilfts, bei anderen nicht. Man kann unter Umständen jahrelang Therapiegespräche führen, aber wenn es im Kopf des Patienten nicht "Klick" macht, hilft es dann doch nicht, um Depressionen und Ängste zu überwinden. Insbesondere Persönlichkeitsstörungen sind kaum zu knacken, da sie im Inneren der Seele zu tief verwurzelt und oft schon in der Kindheit entstanden sind. Sprüche wie "Dem müsste man irgendwie helfen" sind sinnlos, wenn die Hilfe dann derart aussieht, dass der Patient von Jobcenter oder Sozialamt nur das Minimum an finanzieller Stütze erhält und von anderen Leuten aufgrund seiner Schwächen ausgegrenzt wird, als wenn er selber Schuld wäre an seiner Misere. Er hat sich ja wohl kaum selber entlassen oder eine Partnerschaft ist wohl kaum daher zerbrochen, weil derjenige es "wollte", der dann dem ihn fehlenden Partner hinterhertrauert. Gruppentherapie ist bei vielen Patienten sinnlos, da sie sich aufgrund ihrer Sozialphobie in einer Gruppe erst recht nicht öffnen können. Dennoch wird daran von Psychiatern und Therapeuten darauf beharrt, diesen Leuten unbedingt Gruppentherapie aufzuzwängen. Genauso sinnlos Ergotherapie, wo sich die Patienten dazu gezwungen fühlen irgendwas zu basteln, zu malen, wozu sie überhaupt keine Lust haben und ansonsten lieber ein gutes Buch oder Klavier spielen würden. Auch Musiktherapie ist meistens daher öde und langweilig. Wenn einer schon ein Musikinstrument beherrscht, kommt er sich in der Therapie verhohnepipelt vor, wenn er dann auf Trommeln herumschlagen oder Rasseln benutzen soll. Einzelgespräch in der Therapie können helfen, oder auch nicht. Auch da muss es im Kopf des Patienten "Klick" machen, dass er auf einmal weniger Ängste hat. Aber auch das kann man nicht erzwingen.

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Bewertung von Kianu Riefs, Event und Moderation aus Großraum Hannover-Leipzig-Kändler-Hameln-Bad Pyrmont-Stuttgart-Lissabon (Weltbürger, immer am Reisen) am 15.02.2013 ***** ausgezeichnet
Sehr gutes Buch, in dem sehr viele unterschiedliche Fälle von psychischen Erkrankungen detailliert beschrieben sind und wie dort Psychiater und Therapeuten versuchen den Patienten zu helfen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln. Leider gibt es für ganz schwere Fälle bisweilen keine Hilfe. Denn wer keinerlei psychische Kräfte mehr hat sich selber zu helfen, dem hilft auch nicht mehr der gute Tipp von anderen sich zu "verändern". Denn alles danach, sei es Umschulung, Stabilisierung der eigenen Psyche durch Therapie und das Entwickeln von Beziehungen und das Wohnen in einer eigenen Wohnung muss der Patient sich zunächst einmal selber zutrauen und dann bewältigen. Oft gelingt es nicht und diese Fälle landen über kurz oder lang im Heim. Und die staatliche Hilfe ist bisweilen so, dass die psychisch kranken Frührentner erst Zeitrente bekommen und dazu aufstockend Sozialhilfe. Allerdings wird ein Großteil dieses Geldes von den Eltern der Kranken zurückgeholt, so dass am Ende nur Zahlungen für Kranken- und Pflegekasse letztlich staatlicherseits geleistet werden und nicht mehr. Erst nach 9 Jahren Zeitrente gibt es dann die Grundsicherung aufgrund voller Erwerbsminderung ohne dass die Eltern dem "Kind" Unterhalt zahlen müssen.
Ein sehr gutes Buch, das ich jedem weiterempfehle, der sich für Psychiatrie interessiert, sei es privat oder beruflich.

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