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The Fall

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Videoclip zu "The Fall"
Trackliste zu "The Fall" von Norah Jones

Die Software können Sie hier herunterladen.
Produktinformation
- Hersteller: EMI Music Germany GmbH & Co KG / Blue Note
- EAN: 5099969928628
- Best.Nr.: 27055200
- Artikeltyp: Musik
- Anzahl: 1
- Datenträger: CD
- Erscheinungstermin: 13.11.2009
Produktbeschreibung zu "The Fall"
Kurzbeschreibung
Da horcht man auf: Norah Jones überrascht gleich auf den ersten
zwei Titeln ihres vierten Albums mit mehr Verspieltheit und
Rhythmus als früher, im weiteren Verlauf dann auch mit mehr
Synthesizer-Klangfarben und rockigen Akzenten wie in
"Stuck". Neben Wurlitzer-Orgel spielt sie auch mal
E-Gitarre, während Konzertflügel und Jazz-Flair in den Hintergrund
treten. Und das tut gut. Die gute alte Wurlitzer-Orgel trägt viel
zum angenehm warmen Sound des Albums bei, aber auch Synthesizer und
Bass erhöhen den Flausch-Faktor. Im Opener "Chasing
Pirates" pulst dazu ein sublimer, aber unwiderstehlicher
Rhythmus; der folgende Track, "Even Though", verführt
dank der rhythmischen E-Gitarre mit dezentem Reggae-Flair, und auch
"Young Blood" hat leichte Synkopen-Schlagseite mit
Bacardi-Feeling, diesmal allerdings liefern Marimba und Fender
Rhodes statt Wurlitzer die Keyboards-Polsterung. Zwischendurch
schaltet die Künstlerin aber auch in den nachmitternächtlichen
Schummerblues wie mit "I Wouldn't Need You", wo dann
der Flügel ein paar Megaperls in den Schonwaschgang einfließen
lassen darf. Der Song "Light As A Feather", wo Norah
Jones selbst zur akustischen und zur E-Gitarre greift, entspricht
mit seinem luftigen Balladenflair exakt seinem Titel, während auf
"Waiting" die Stimme ganz im Mittelpunkt steht und vom
Glockenspiel umschmeichelt wird. Wenn die Produktion so
minimalistisch an den Kern der Sache geht wie hier, fällt indes
auch auf, dass Norahs Stimme in vielen Tracks einen Tick zu viel
verhallt wurde; weniger wäre mehr gewesen, was sich dann gegen Ende
in "December" zeigt. Unterm Strich addieren sich die 13
Songs zu einem Programm, das viele neue Facetten der Künstlerin in
den Vordergrund rückt, ohne dabei ihre bekannten Stärken und
Markenzeichen über Bord zu werfen. Sie addieren sich zu einem
verspielten Programm, in dem Norah Jones mit versierten
Mitstreitern, unter ihnen Gitarrist Marc Ribot, allerlei neue
Klangfarben ausprobiert und dabei besonders schöne Resultate in der
Koppelung von Analogsounds (Wurlitzer, Fender Rhodes) mit Gitarren
und Synthies (auch ein Casio taucht auf) erzielt. Und wenn sie zum
Schluss in "Man Of The Hour" nur singt und sich dazu auf
dem Konzertflügel begleitet, wird die Sache rund. Klarer Fall:
"The Fall" ist ein herbstliches, verhaltenes Album für
graue Winterabende. Manfred Gillig-Degrave
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Beschreibung
Das Ergebnis dieser Experimente heißt The Fall. Das neue Album der mehrfachen Grammy-Preisträgerin markiert eine aufregende Weiterentwicklung der Künstlerin, deren drei Vorgängeralben sich weltweit insgesamt 36 Millionen Mal verkauft haben.
Im Verlauf ihrer drei Multi-Platin-Alben, das mit acht Grammys ausgezeichnete Debütalbum Come Away With Me von 2002, Feels Like Home von 2004 und Not Too Late von 2007, die allesamt die Billboard Albumcharts anführten, hat Jones sich bereits einen unverkennbaren Stil erarbeitet, geprägt von ihrem sanft-verführerischen Gesang und ihren Jazz-getränkten, stark Piano-lastigen Popsongs. Auf The Fall finden wir jedoch neben einem stärkeren Fokus auf Rhythmus vor allem Jones als Gitarristin im Vordergrund des Geschehens.
Die Richtung, die The Fall nehmen sollte, war schon relativ früh klar, sie zeigte sich bereits bei einem der ersten Songs, die Jones überhaupt für das Projekt schrieb. "Vor etwa einem Jahr machte ich zuhause in meinem Studio ein paar Demos. Ich lud ein paar Freunde ein und wir tüftelten an einem coolen Arrangement für den Song 'Chasing Pirates', mit einem guten Drumpart. Es nahm eine Richtung, die ich gar nicht erwartet hatte, und das war wegweisend."
Jones und ihr Produzent King trieben die Sound-Experimente unter anderem dadurch weiter, dass sie in ihren Studios sowohl in New York als auch in Los Angeles mit mehreren Sets von Musikern arbeiteten. "Es gibt diesen Song 'Light As A Feather', den ich mit Ryan Adams schrieb", sagt sie. "In diesem Album wollte ich meine Country-Seite außen vor lassen, also musste ich einen Weg finden, wie ich diesen Song hinkriegen könnte, so dass er auch zu den anderen Stücken passen würde. Wir nahmen die Gitarre raus, und dann wurde da dieses verrückte Orgel-Sample daruntergelegt, das klang wie eine Rasierklinge. Das war ein toller Moment - mir wurde bewusst, dass man einfach einige Elemente rausschmeißen kann und dass dadurch oft etwas völlig Neues entsteht."
Selbst Stücke die etwas jazziger klingen, wie etwa "It's Gonna Be", wurden anders als üblich behandelt. "Das Stück klingt sehr nach Swing, es hat viel Text. Es hätte wirklich kitschig werden können, aber der Drummer, mein Freund Robert DiPietro, hatte einen Vorschlag, der wie eine Mischung aus Gene Krupa und Adam Ant klang, und das gab dem Song etwas völlig Neuartiges. Bei dem Song ist der Rhythmus wirklich maßgeblich für den Sound."
Vom forschen Rockrhythmus bei "Stuck" bis hin zu einer intimen Ballade wie "Back To Manhattan" - ein Merkmal, das auch bei The Fall gesetzt ist, ist die unverkennbare und ausdrucksstarke Stimme von Norah Jones. Die Aufnahmen der Gesangsparts fielen ihr diesmal leichter als je zuvor. "Bei dem Gesang war ich viel entspannter. Ich war nie wirklich übermäßig nervös, aber da ich mich diesmal viel mehr auf alles andere, was passierte, konzentrierte, konnte ich einfach relaxen und singen."
Zweifellos hat Norah Jones immer schon viel reifer gewirkt, als es ihr Alter hätte vermuten lassen. Bei The Fall hat man das Gefühl, dass hier ein Künstler eine neue Phase in seiner künstlerischen Entwicklung erreicht hat. Neben Veränderungen in ihrem Gesang, ihrem Spiel und auch ihrer Herangehensweise an den Sound betont sie, dass es das Songwriting selbst sei, das ihren neuen Ansatz begründe.
"Ich bin eben älter, und das zeigt sich auch in meinen Kompositionen. Ich habe mir immer um die Kunst des Songwritings Sorgen gemacht, weil das alles so neu für mich war, aber jetzt scheue ich nicht davor zurück, einfach etwas Neues auszuprobieren. Ich bin jetzt so selbstsicher, dass ich es einfach mal wagen und zu Gehör bringen möchte."
14.01.2010
Auf den Hund gekommen
Neue Liebe, neuer Klang und neues Album: Mit "The Fall"
stellt sich Jazzsängerin Norah Jones mitten ins Chaos Leben.
Mit der Musik von Norah Jones ist es wie mit der Farbe Beige: Sie
ist geschmackvoll, elegant, zeitlos - und auf Dauer etwas
langweilig. Man hat irgendwie nichts dagegen, kann aber auch keine
rechte Leidenschaft dafür entwickeln. Die geradezu universelle
Einigkeit, die sich über die stimmige Mischung von Jazz mit einer
Prise Country aus der Kehle der Tochter des berühmten indischen
Sitarspielers Ravi Shankar erzielen lässt, drückt sich seit
"Come Away With Me" (2003) in Millionen verkaufter Alben
und einer Flut von Preisen aus. Norah Jones aufzulegen war darum in
den vergangenen Jahren nie ganz falsch. Dass sich ihre Songs und
Alben kaum voneinander unterscheiden ließen, trug zur
Unbedenklichkeit nur bei.
Mit "The Fall" lohnt es sich jetzt endlich, eine Meinung
zu Norah Jones zu entwickeln. Das neue Album ist alles, was die
früheren nicht waren: abwechslungsreich, temperamentvoll,
verspielt, keck, ein bisschen launisch und sehr weiblich - mit
einem Wort: sexy. Die Sängerin selbst hat ihre Wandlung mit …

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Dass sich Norah Jones nun vom jazzigen Countryfolk abwendet und sich signifikant verpoppt, kann an mangelndem Erfolg nicht liegen. Die schüchterne 30-Jährige hat nämlich eine der erstaunlichsten Karrieren der Dekade am Revers - und das, obwohl sie ihrem New Yorker Kiez auf geradezu störrische Weise treu blieb; auch auf ihrem neuen Album singt sie keinen Vers so hingebungsvoll versonnen wie diesen: "I go back to Manhattan/as if nothing ever happened". Im Sound aber tut sich was. Produzent Jacquire King (Kings Of Leon; Modest Mouse) lässt E-Gitarren sphärisch durch ein luftiges Arrangementdickicht geistern, Orgeln und dezente Elektronik führen das Album behutsam, doch konsequent weg von jenen Traditionen, denen sie ihren globalen Erfolg verdankte. Zudem ließ Jones sich beim Komponieren nicht nur wie üblich vom Lebensgefährten Jesse Harris, sondern auch von Indiemeistern wie Ryan Adams und Will Sheff (Okkervil River) helfen; und sie leistet sich mit Zeilen wie "If I touched myself/The way you touched me" sogar Anzüglichkeiten, die man der Sauberfrau nicht zugetraut hätte. Übriggeblieben ist allerdings das typische Spaziertempo der Songs. Mal schauen, ob Jones' Millionen Fans in aller Welt auch diese Wegstrecke mit ihr teilen werden. (mw)
Kundenbewertungen zu "The Fall" von "Norah Jones"
Bewertung von unbekanntem Benutzer aus Diedorf am 13.11.2009
Und tatsächlich! Das ist mal ganz anders, sehr poppig, aber gewohnt langsam und einfühlsam, mit für meinen Geschmack zu viel Elektronik, aber äußerst chillig.
Muss mich zwar auch erst noch dran gewöhnen, aber der Wechsel zu Neuem ist durchaus gelungen.
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab








































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