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Nationale Selbstdefinitionen und Standortbestimmungen spielen im östlichen Europa eine zentrale Rolle. Bei der damit verbundenen Suche nach kollektiver Identität sind Erinnerung und Gedächtnis von hoher Relevanz. Eine besondere identitätsbildende Kraft entwickelte die von der modernen Kulturwissenschaft als "Opfergedächtnis " bezeichnete AuseinanderSetzung mit vergangenem Geschehen. Die Beiträge dieses interdisziplinär angelegten Bandes versuchen, die Vielfalt von Formen und Funktionen der mit den Begriffen "kollektives Gedächtnis" und "kulturelles Gedächtnis" bezeichneten Bezüge auf die…mehr

Produktbeschreibung
Nationale Selbstdefinitionen und Standortbestimmungen spielen im östlichen Europa eine zentrale Rolle. Bei der damit verbundenen Suche nach kollektiver Identität sind Erinnerung und Gedächtnis von hoher Relevanz. Eine besondere identitätsbildende Kraft entwickelte die von der modernen Kulturwissenschaft als "Opfergedächtnis " bezeichnete AuseinanderSetzung mit vergangenem Geschehen.
Die Beiträge dieses interdisziplinär angelegten Bandes versuchen, die Vielfalt von Formen und Funktionen der mit den Begriffen "kollektives Gedächtnis" und "kulturelles Gedächtnis" bezeichneten Bezüge auf die rumäniendeutsche Zeitgeschichte, insbesondere die der Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben, darzustellen. Dabei werden Argumentationen und gesellschaftliche Funktionen analysiert sowie die für die Historiografie (z. B. Weltkriege, Deportationen) und für die Literatur (z. B. Adolf Meschendörfer, Herta Müller) relevanten Besonderheiten herausgearbeitet.
Autorenporträt
Gerald Volkmer Dr. phil., Dr. jur., 2009-2013 wiss. Mitarbeiter des IKGS, seit 2013 stellv. Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg. Jürgen Lehmann Dr. phil., 1988-2006 Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg.