Lustvoll durch die Wechseljahre - Northrup, Christiane

Christiane Northrup 

Lustvoll durch die Wechseljahre

Sexualität, Lebensfreude und Neuorientierung in der zweiten Lebenshälfte

Übersetzung: Marin Cardenas, Mohani A.
Broschiertes Buch
 
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Lustvoll durch die Wechseljahre

Christiane Northrup ist die Pionierin der alternativen Frauenheilkunde

Mit 50 fangen die besten Jahre an - und auch der beste Sex. Dieses Versprechen setzt Christiane Northrup der weit verbreiteten Meinung entgegen, nach den Wechseljahren sei alles vorbei. Denn wie ihre jahrelange Erfahrung zeigt, lassen sich mit einer positiven Einstellung die körperlichen Veränderungen der Menopause fühlbar harmonisieren. Ihre Tipps helfen nicht nur, das körperliche Befinden zu verbessern, sondern auch die seelisch-spirituelle Ebene anzusprechen. Locker und mitfühlend zeigt sie Frauen die große Chance, die in diesem Lebensabschnitt liegt.



Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 192 S.
  • Seitenzahl: 192
  • Goldmann Taschenbücher Bd.21970
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 126mm x 17mm
  • Gewicht: 164g
  • ISBN-13: 9783442219704
  • ISBN-10: 3442219701
  • Best.Nr.: 33337879
Dr. med. Christiane Northrup ist Ärztin für Frauenheilkunde. 1986 gründete sie in Yarmouth, Maine, zusammen mit drei anderen Ärztinnen das Zentrum "Women to Women", das sich auf die weibliche Gesundheit spezialisiert hat und in den gesamten Vereinigten Staaten zu einem Vorbild für Frauenkliniken wurde. Heute widmet sie sich ausschließlich der Forschung und Lehre, hat eine eigene Fernsehsendung und hält überall in den USA Vorträge. Sie gilt international als Kapazität in Fragen der Frauengesundheit.

Leseprobe zu "Lustvoll durch die Wechseljahre" von Christiane Northrup

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Leseprobe zu "Lustvoll durch die Wechseljahre" von Christiane Northrup

Was sind die Wechseljahre? Ein Überblick Als Frauenärztin und Geburtshelferin mit über 30 Jahren Berufs- und Praxiserfahrung in Sachen Frauengesundheit bin ich bestens damit vertraut, was im Körper einer Frau alles nicht in Ordnung sein kann. Ich habe sogar drei Bücher über dieses Thema geschrieben, welche Frauen jeder Altersstufe eine Vorstellung vermitteln, wie sie ihre eigene Körperwahrnehmung ändern und einen ersten Schritt in Richtung Gesundheit machen können.

Zu den tief greifenden Veränderungen in der Lebensmitte, die ich selbst wie eine Neugeburt erlebt habe, gehört der Entschluss, die zweite Hälfte meines Lebens der Aufgabe zu widmen, Frauen alle Informationen darüber zu geben, was mit ihrem Körper alles in Ordnung sein kann, unter anderem auch, wie sie mehr Freude und Lust haben können, als sie sich jemals erträumt haben. Angesichts des Vorurteils unserer Kultur, dass es ab 50 "bergab" geht, ist diese Botschaft ein wirklich befreiendes Geheimnis!

Die Wahrheit ist, dass Frauen ab 50 erst richtig in Fahrt kommen. Mit 50 fangen die besten Jahre unseres Lebens an übrigens auch der beste Sex unseres Lebens. Als Gynäkologin und Expertin für Frauengesundheit möchte ich, dass es sich endlich herumspricht, dass unser Körper dafür geschaffen ist, Lust und Freude ohne Ende zu empfinden -und diese Freude regelmäßig zu empfinden, ist für alle wichtig, um in jedem Alter strahlend gesund zu sein.

Was wir die Wechseljahre nennen, ist Ihnen als Leserin dieses Buches sicherlich bereits bekannt, und viele der Symptome und körperlichen Veränderungen, die uns in dieser wichtigen Zeit des Umbruchs begleiten, sind Ihnen wahrscheinlich nur allzu vertraut. Schauen wir uns hier jedoch noch einmal kurz einige Hauptpunkte an, um uns zu vergegenwärtigen, was wir bereits wissen bzw. was uns erwartet.

Das griechische Wort "Menopause" bezeichnet die letzte monatliche Periode. Frauen haben ihre letzte Periode durchschnittlich im Alter von etwa 52 Jahren, wobei manche dies bereits mit 40 erleben und andere erst mit 58 - plus minus ein paar Jahre. Klimakterium bzw. Wechseljahre schließlich sind Überbegriffe für die Jahre des Übergangs. Manchmal ist in diesem Zusammenhang auch von Perimenopause die Rede (das griechische Wort "peri" bedeutet umherum).

Klimakterium heißt jedoch nicht, dass vom medizinischen Standpunkt aus eine Krise oder eine Störung vorliegt. Keine Sorge! Die Wechseljahre sind Teil eines natürlichen Prozesses im Leben einer Frau, der den allmählichen Übergang von der Fähigkeit, ein Kind zu empfangen und auf die Welt zu bringen, bis zum Ende dieser Phase beinhaltet. Da dieser Prozess im Durchschnitt etwa 6 bis 13 Jahre dauert, ist er für die meisten von uns eher eine Lebensphase als ein Ereignis. Obwohl wir fast alle während der Pubertät den Tag, als unsere erste Periode kam, genau mitbekommen haben, wissen wir nicht mit Sicherheit, welches unsere letzte Regel war - die Menopause -, bis etwa ein Jahr vergangen ist (natürlich mit Ausnahme der Frauen, bei denen die Gebärmutter operativ entfernt wurde).

Dieser Übergang wird durch Veränderungen im Gehirn und im Körper hervorgerufen, die den Hormonspiegel beeinflussen, obwohl in dieser Zeit nicht alle unsere Hormone mit derselben Geschwindigkeit zurückgehen. Der Östrogenspiegel bleibt eigentlich bis zum letzten Jahr der Wechseljahre ziemlich gleich; was sich jedoch ändert, ist die Art von Östrogen, die unser Körper herstellt. Denn obwohl er zu Beginn der Wechseljahre weiterhin Östradiol produziert, geht er dann dazu über, eine relativ größere Menge von dem Follikelhormon Östron herzustellen (das während des ganzen Lebens einer Frau in den Eierstöcken und auch im Körperfett produziert wird, wobei die Menge von Frau zu Frau sehr unterschiedlich ist).

Auch wenn viele von uns meinen, Östrogen sei das einzige Hormon, das nach den Wechseljahren fehlt, ist es so, dass bei vielen Frauen auch der Progesteron- (das Gelbkörperhormon) und/oder Testosteronspiegel häufig zu niedrig ist. Das Testosteron kann zurückgehen oder auch nicht; bei manchen Frauen steigt es sogar an. Das Progesteron sinkt jedoch schon vor der Menopause ab und kann viele unangenehme Symptome hervorrufen. Ein natürlicher Progesteronersatz (kein synthetischer!) hilft vielen Frauen zu Beginn der Wechseljahre, wenn Symptome wie Reizbarkeit und Kopfweh in erster Linie auf eine Östrogendominanz zurückzuführen sind. In den späteren Wechseljahren können Progesteron-Ersatzmittel auch gegen Hitzewallungen helfen, wahrscheinlich weil Progesteron ein Präkursor-Hormon (Vorhormon) ist, das der Körper in Östrogen umwandeln kann. Und es kann sogar bei Angina Pectoris helfen und die vom Herzen ausgehenden Brustschmerzen lindern.

Obwohl für manche Frauen die Symptome der Wechseljahre - gelinde gesagt - ziemlich störend sind, scheinen andere Frauen ohne große Probleme durch die Wechseljahre zu schippern. Wie auch immer, die Symptome werden nicht ewig bleiben. Sie verschwinden normalerweise etwa in dem Jahr nach der letzten Regelblutung.

Die Palette der Symptome Es folgt ein Überblick über die am meisten verbreiteten Symptome, wobei mit Sicherheit nicht jede Frau sämtliche Symptome hat:
Unregelmäßige Blutungen sind das erste Zeichen, dass der Übergang in die Wechseljahre begonnen hat; sie treten typischerweise irgendwo zwischen zwei und acht Jahren vor der letzten Monatsblutung einer Frau auf. Es kann gut sein, dass bei Frauen, deren Zyklus vorher so regelmäßig wie ein Uhrwerk war, die Periode plötzlich mehrere Monate ausbleibt. Auch wenn unregelmäßige Blutungen signalisieren, dass der Eisprung nicht mehr jeden Monat stattfindet, bedeutet es nicht, dass Sie gar keinen Eisprung mehr haben. Sie können also immer noch jederzeit schwanger werden, bis die Einjahresmarke ohne Regelblutung überschritten ist. Sorgen Sie also für die Verhütung, wenn Sie nicht vorhaben, in dieser Phase des Lebens noch ein Kind zu bekommen. Glauben Sie mir - es kommt tatsächlich vor! Und eine Schwangerschaft bei einer Frau über 50 bedeutet ein hohes Risiko für Mutter und Kind.

Schwächere Blutungen oder auch stärkere Blutungen als gewöhnlich, beides ist möglich.

Hitzewallungen sind das häufigste Symptom der Wechseljahre und werden in stärkerer oder schwächerer Form von bis zu 85 Prozent aller Frauen erlebt. Viele Frauen schwitzen auch nachts so stark, dass sie davon aufwachen und ihr Schlaf regelmäßig unterbrochen wird (bei den meisten Frauen kommen die Schweißausbrüche zwischen 3 und 4 Uhr morgens, obwohl diejenigen, die nachts lange aufbleiben oder in Nachtschicht arbeiten, es vielleicht ganz anders erleben).

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Was sind die Wechseljahre? Ein Überblick Als Frauenärztin und Geburtshelferin mit über 30 Jahren Berufs- und Praxiserfahrung in Sachen Frauengesundheit bin ich bestens damit vertraut, was im Körper einer Frau alles nicht in Ordnung sein kann. Ich habe sogar drei Bücher über dieses Thema geschrieben, welche Frauen jeder Altersstufe eine Vorstellung vermitteln, wie sie ihre eigene Körperwahrnehmung ändern und einen ersten Schritt in Richtung Gesundheit machen können.

Zu den tief greifenden Veränderungen in der Lebensmitte, die ich selbst wie eine Neugeburt erlebt habe, gehört der Entschluss, die zweite Hälfte meines Lebens der Aufgabe zu widmen, Frauen alle Informationen darüber zu geben, was mit ihrem Körper alles in Ordnung sein kann, unter anderem auch, wie sie mehr Freude und Lust haben können, als sie sich jemals erträumt haben. Angesichts des Vorurteils unserer Kultur, dass es ab 50 "bergab" geht, ist diese Botschaft ein wirklich befreiendes Geheimnis!

Die Wahrheit ist, dass Frauen ab 50 erst richtig in Fahrt kommen. Mit 50 fangen die besten Jahre unseres Lebens an übrigens auch der beste Sex unseres Lebens. Als Gynäkologin und Expertin für Frauengesundheit möchte ich, dass es sich endlich herumspricht, dass unser Körper dafür geschaffen ist, Lust und Freude ohne Ende zu empfinden -und diese Freude regelmäßig zu empfinden, ist für alle wichtig, um in jedem Alter strahlend gesund zu sein.

Was wir die Wechseljahre nennen, ist Ihnen als Leserin dieses Buches sicherlich bereits bekannt, und viele der Symptome und körperlichen Veränderungen, die uns in dieser wichtigen Zeit des Umbruchs begleiten, sind Ihnen wahrscheinlich nur allzu vertraut. Schauen wir uns hier jedoch noch einmal kurz einige Hauptpunkte an, um uns zu vergegenwärtigen, was wir bereits wissen bzw. was uns erwartet.

Das griechische Wort "Menopause" bezeichnet die letzte monatliche Periode. Frauen haben ihre letzte Periode durchschnittlich im Alter von etwa 52 Jahren, wobei manche dies bereits mit 40 erleben und andere erst mit 58 - plus minus ein paar Jahre. Klimakterium bzw. Wechseljahre schließlich sind Überbegriffe für die Jahre des Übergangs. Manchmal ist in diesem Zusammenhang auch von Perimenopause die Rede (das griechische Wort "peri" bedeutet umherum).

Klimakterium heißt jedoch nicht, dass vom medizinischen Standpunkt aus eine Krise oder eine Störung vorliegt. Keine Sorge! Die Wechseljahre sind Teil eines natürlichen Prozesses im Leben einer Frau, der den allmählichen Übergang von der Fähigkeit, ein Kind zu empfangen und auf die Welt zu bringen, bis zum Ende dieser Phase beinhaltet. Da dieser Prozess im Durchschnitt etwa 6 bis 13 Jahre dauert, ist er für die meisten von uns eher eine Lebensphase als ein Ereignis. Obwohl wir fast alle während der Pubertät den Tag, als unsere erste Periode kam, genau mitbekommen haben, wissen wir nicht mit Sicherheit, welches unsere letzte Regel war - die Menopause -, bis etwa ein Jahr vergangen ist (natürlich mit Ausnahme der Frauen, bei denen die Gebärmutter operativ entfernt wurde).

Dieser Übergang wird durch Veränderungen im Gehirn und im Körper hervorgerufen, die den Hormonspiegel beeinflussen, obwohl in dieser Zeit nicht alle unsere Hormone mit derselben Geschwindigkeit zurückgehen. Der Östrogenspiegel bleibt eigentlich bis zum letzten Jahr der Wechseljahre ziemlich gleich; was sich jedoch ändert, ist die Art von Östrogen, die unser Körper herstellt. Denn obwohl er zu Beginn der Wechseljahre weiterhin Östradiol produziert, geht er dann dazu über, eine relativ größere Menge von dem Follikelhormon Östron herzustellen (das während des ganzen Lebens einer Frau in den Eierstöcken und auch im Körperfett produziert wird, wobei die Menge von Frau zu Frau sehr unterschiedlich ist).

Auch wenn viele von uns meinen, Östrogen sei das einzige Hormon, das nach den Wechseljahren fehlt, ist es so, dass bei vielen Frauen auch der Progesteron- (das Gelbkörperhormon) und/oder Testosteronspiegel häufig zu niedrig ist. Das Testosteron kann zurückgehen oder auch nicht; bei manchen Frauen steigt es sogar an. Das Progesteron sinkt jedoch schon vor der Menopause ab und kann viele unangenehme Symptome hervorrufen. Ein natürlicher Progesteronersatz (kein synthetischer!) hilft vielen Frauen zu Beginn der Wechseljahre, wenn Symptome wie Reizbarkeit und Kopfweh in erster Linie auf eine Östrogendominanz zurückzuführen sind. In den späteren Wechseljahren können Progesteron-Ersatzmittel auch gegen Hitzewallungen helfen, wahrscheinlich weil Progesteron ein Präkursor-Hormon (Vorhormon) ist, das der Körper in Östrogen umwandeln kann. Und es kann sogar bei Angina Pectoris helfen und die vom Herzen ausgehenden Brustschmerzen lindern.

Obwohl für manche Frauen die Symptome der Wechseljahre - gelinde gesagt - ziemlich störend sind, scheinen andere Frauen ohne große Probleme durch die Wechseljahre zu schippern. Wie auch immer, die Symptome werden nicht ewig bleiben. Sie verschwinden normalerweise etwa in dem Jahr nach der letzten Regelblutung.

Die Palette der Symptome Es folgt ein Überblick über die am meisten verbreiteten Symptome, wobei mit Sicherheit nicht jede Frau sämtliche Symptome hat:
Unregelmäßige Blutungen sind das erste Zeichen, dass der Übergang in die Wechseljahre begonnen hat; sie treten typischerweise irgendwo zwischen zwei und acht Jahren vor der letzten Monatsblutung einer Frau auf. Es kann gut sein, dass bei Frauen, deren Zyklus vorher so regelmäßig wie ein Uhrwerk war, die Periode plötzlich mehrere Monate ausbleibt. Auch wenn unregelmäßige Blutungen signalisieren, dass der Eisprung nicht mehr jeden Monat stattfindet, bedeutet es nicht, dass Sie gar keinen Eisprung mehr haben. Sie können also immer noch jederzeit schwanger werden, bis die Einjahresmarke ohne Regelblutung überschritten ist. Sorgen Sie also für die Verhütung, wenn Sie nicht vorhaben, in dieser Phase des Lebens noch ein Kind zu bekommen. Glauben Sie mir - es kommt tatsächlich vor! Und eine Schwangerschaft bei einer Frau über 50 bedeutet ein hohes Risiko für Mutter und Kind.

Schwächere Blutungen oder auch stärkere Blutungen als gewöhnlich, beides ist möglich.

Hitzewallungen sind das häufigste Symptom der Wechseljahre und werden in stärkerer oder schwächerer Form von bis zu 85 Prozent aller Frauen erlebt. Viele Frauen schwitzen auch nachts so stark, dass sie davon aufwachen und ihr Schlaf regelmäßig unterbrochen wird (bei den meisten Frauen kommen die Schweißausbrüche zwischen 3 und 4 Uhr morgens, obwohl diejenigen, die nachts lange aufbleiben oder in Nachtschicht arbeiten, es vielleicht ganz anders erleben).

Kundenbewertungen zu "Lustvoll durch die Wechseljahre" von "Christiane Northrup"

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Bewertung von Bea aus schweiz am 30.04.2010 ***** sehr gut
Interessantes Buch zum Thema, mal ganz anders aufgegleist. Ein Muss für die Frau ab 50!!!!!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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