Raubeine rasiert - Kimmage, Paul

Paul Kimmage 

Raubeine rasiert

Bekenntnisse eines Domestiken

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Raubeine rasiert

Das Sportbuch des Jahres 1990 in England jetzt erstmals auf Deutsch
1989 beendete der Ire Paul Kimmage seine Karriere als Radprofi, um dieses Buch zu schreiben. Ihm gelang ein schonungsloser Tatsachenbericht, der nie zuvor gelesene Einblicke in die unmenschlichen Gesetze des Pelotons liefert. Paul Kimmage wurde mit "Raubeine rasiert" sowohl zur Persona non Grata im Fahrerfeld, als auch zum gefeierten Sportautoren.

Irland ist das Land der heiligen Trinker und der raufenden Priester. Irland ist das Land der Underdogs. Underdogs wie Paul Kimmage. In den 80er Jahren fuhr der gebürtige Dubliner als Radprofi mit den ganz Großen der Branche: Kimmage erfüllte sich einen Kindheitstraum und erlebt einen Albtraum.
Das Leben im Fahrerfeld wird schnell zur Existenzfrage: Es geht um zermürbende Niederlagen und um den Kampf am Rande der äußersten Erschöpfung. Und es geht um Doping. Nicht um die Einnahme fragwürdiger Substanzen, die den Sieg bringen. Sondern um Doping als einzige Chance, ein Rennen zu beenden und am nächsten Tag wieder starten zu können.
Paul Kimmage hat seine Karriere beendet, um dieses Buch zu schreiben. Er bricht ein Schweigegelübde und liefert einen beispiellos ehrlichen Einblick in die unmenschlichen Gesetze des Pelotons. Ein Buch, das Augen öffnet. Eine herzzerreißende Klageschrift. Ein Buch, das jeder, der sich für diesen Sport interessiert, gelesen haben sollte.


Produktinformation

  • Verlag: Covadonga
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 318 S.
  • Seitenzahl: 318
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 149mm x 24mm
  • Gewicht: 460g
  • ISBN-13: 9783936973037
  • ISBN-10: 3936973032
  • Best.Nr.: 11585880
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.07.2003

Nicht alle Helden tragen Gelb - Geschichten aus der Velo-Welt

Eine sitzende Tätigkeit, bei der man sich schon mal hinlegt? Radfahren. Und lesen. "Merkwürdig, wie wenige Belletristen sich mit der Tour de France beschäftigen", schreibt der Literaturprofessor Wilfried F. Schoeller. Er hilft dem Mangel ab, indem er selbst in die Tasten greift. Schoellers Buch ist nicht das Nachschlagewerk geworden, das sein Verlag unter dem Titel "Kleines Lexikon der Tour-Mythen" vermarktet. Der Autor erzählt, und er tut es gründlich und originell. Lediglich die Gliederung wirkt streng wie ein Lehrbuch: die Etappen, das Feld, das Gelbe Trikot et cetera. Sogar dem größten Rennfahrer der DDR widmet Schoeller ein Kapitel, denn: "Täve Schur ist der stummste aller Tour-Helden: der Sieger, der nicht fahren durfte." Darauf muß man erst mal kommen. Schoeller betrachtet die Tour mit Respekt und ohne sich und seine Begeisterung allzu ernst zu nehmen; natürlich beginnt er mit Kindheitserinnerungen. Distanz und Kenntnis lassen ihn Epos mit Epo zusammenbringen, und Doping behandelt er unter der Überschrift: "Die Sächelchen".

Der Verlag Die Werkstatt tritt mit "Nicht alle Helden …

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