Im Licht der Finsternis - Albus, Anita

Im Licht der Finsternis

Über Proust

Anita Albus 

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Im Licht der Finsternis

Anita Albus beleuchtet poetisch und kenntnisreich einen der bedeutendsten Romanciers der Weltliteratur: Marcel Proust
Auf einzigartige Weise vereint Anita Albus in ihren Aquarellen, ihren Studien zur Kunst und ihrem gefeierten Buch Von seltenen Vögeln intensive Kennerschaft und künstlerische Präzision. Mit diesem subtilen und leidenschaftlichen Blick nähert sie sich Marcel Proust und seinem monumentalen Werk: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit . In einer spannenden Lektüre führt die Autorin den Leser auf verschlungenen Pfaden durch den Proustianischen Garten der Lüste mit seinem Höllen- und seinem Paradiesflügel. Zahlreiche prächtige Illustrationen ergänzen ihre Deutungen.


Produktinformation

  • Verlag: S. Fischer
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 224 S. m. farb. Illustr.
  • Seitenzahl: 221
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 135mm x 23mm
  • Gewicht: 433g
  • ISBN-13: 9783100006240
  • ISBN-10: 3100006240
  • Best.Nr.: 32201617
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.02.2011

Was Sie schon immer über Spargel wissen wollten
Anita Albus bestürmt Marcel Proust als unerschrockene Botanikerin und leidenschaftliche Katholikin
Ein erstaunliches Buch über Marcel Proust legt uns die Malerin und Autorin Anita Albus da vor: „Im Licht der Finsternis“ heißt der bibliophil ausgestattete Essay, mit dem das literarische Jubiläumsprogramm des S. Fischer Verlags anlässlich seines 125-jährigen Bestehens eröffnet. Man hat sich nicht lumpen lassen, vom feinen Leinen (dunkelblau) bis zum Satz („in der Cicero Poliphilus & Blado Italic von Wilfried Schmidberger in Nördlingen nach den Regeln der Schwarzen Kunst und in der bewährten Rechtschreibung“), vom Papier („Luxo Cream“ von Schneidersöhne, Kelkheim) bis zu den prächtigen Abbildungen diverser Pflanzen und gotischer Kirchenkunst – alles vom Feinsten.
In der vorangestellten Notiz wird versprochen, dass die Autorin „Niegesehenes“ in Prousts Romanungetüm „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ zutage fördere. Das nennt man selbstbewusst, schließlich handelt es sich bei diesem Autor um einen der am gründlichsten erforschten des zwanzigsten Jahrhunderts. Trotzdem, eine gewisse …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.03.2011

Auf der Suche nach der höchsten Wahrheit

Der Natur die Kunst einschreiben: Anita Albus hat mit "Im Licht der Finsternis" eines der erstaunlichsten Bücher über Marcel Proust vorgelegt.

Von Joachim Kalka

Adorno beginnt seinen Aufsatz "Kleine Proust-Kommentare" so: "Gegen kleine Kommentare zu einigen Abschnitten aus der ,Suche nach der verlorenen Zeit' ließe sich sagen, dass bei dem verwirrend reichen und krausen Gebilde der Leser mehr der orientierenden Überschau bedürfe, als dass er noch tiefer ins Einzelne verstrickt werden möchte, aus dem ohnehin nur schwer und mühsam der Weg zum Ganzen sich bahnen ließe. Der Einwand scheint mir der Sache nicht gerecht zu werden."

Tatsächlich können nur die Einzelheiten den Weg weisen. Denn "die produktive Kraft zur Einheit ist identisch mit dem passiven Vermögen, schrankenlos, ohne Rückhalt ans Detail sich zu verlieren". Das gilt auch für den "produktiven" Leser. Der hat nun ein Buch über Proust-Lektüre geschenkt bekommen, das ihm dringend nahelegt, sich an die Einzelheiten zu verlieren - um dadurch aufs erstaunlichste zu einem Begriff von der Einheit des Proustschen Werkes zu …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Dieses Buch wird niemand, der es besitzt, wieder aus den Händen geben, ruft Gerhard Neumann beglückt von Anita Albus' schön gestaltetem Buch über Proust ("bewährte Rechtschreibung, edles Papier"). Deutlich wird allerdings in dieser etwas hermetischen Kritik, dass auch das besprochene Buch etwas für Kenner ist. Die Autorin und Malerin Albus nähert sich darin dem Proustschen Kolossalwerk der Recherche, indem sie Licht auf paradigmatische Szenen werfe: den Tod des Dichters Bergotte vor Vermeers "Ansicht von Delft", das Onanieren im Fliederzimmer. Neumann sieht hier den Gedanken vom Romanwerk als Kathedrale wunderbar aufgegriffen, in das Albus wie durch Kirchenfenster hindurchblicke. Mit "großer Gewissenhaftigkeit", meint Neumann, lege Albus die kunsthistorischen und biologischen Muster frei, die von Jean-Henri Fabres Insektenkunde bis zu Gaston Bonniers Botanik das Romanwerk durchziehen, und könne schließlich auch darlegen, wie sich Prousts schöpferische Selbstbefruchtung aus der "Sexualität von Medusenqualle und Orchidee" erkläre.

© Perlentaucher Medien GmbH
Anita Albus lebt als Malerin und Schriftstellerin in München und in Burgund. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre augentäuschenden Naturdarstellungen, die vielfach ausgestelt wurden. Zugleich mit der Malerei hat sich Anita Albus der Literatur gewidmet, einen Roman und Erzählungen geschrieben und mehrfach ausgezeichnete Essays verfaßt.

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