Auf ihrem Debütalbum präsentiert die 19-jährige Sängerin Katie
Melua einen äußerst charmanten Songreigen zwischen Jazz, Blues und
Folk. Aufgewachsen ist Katie Melua in Moskau, später siedelte sie
mit ihrer Familie nach Belfast um, wo sie schließlich von Mike
Batt, seines Zeichens Autor des Art-Garfunkel-Welterfolgs
"Bright Eyes" und Komponist für diverse TV-Serien,
entdeckt wurde. Per Casting hatte Batt nach einer Sängerin aus dem
Jazz- und Blues-Bereich gesucht: "Ich hätte nie erwartet, eine
so großartige und so offensichtlich zu Großem bestimmte Stimme zu
finden", erklärte Batt nach der Entdeckung von Katie Melua. Er
nahm sie für sein Label Dramatico unter Vertrag und komponierte mit
ihr die Songs für das Debütalbum "Call Off The Search".
Herausgekommen ist ein überaus charmantes Album mit zwölf Songs,
die entspannt zwischen Jazz, Blues und Folk pendeln. In brillanten
Kompositionen wie "The Closest Thing To Crazy" oder
"Call Off The Search" überzeugt Melua mit ihrer
hauchzarten, stets verletzlich und dennoch bestimmt wirkenden
Stimme, deren Charme sich der Hörer nur schwer entziehen kann. Dank
sparsamer Instrumentierung und geschmackvollen Arrangements wirkt
die Platte zu keiner Zeit überladen oder pathetisch, vielmehr kommt
die ganz reine Klasse der jungen Sängerin dank der reduzierten
Mittel voll zur Geltung. So macht Katie Melua mit ihrem Debütalbum
einen ersten, goldrichtigen Schritt, um eines Tages in die
Erfolgsregionen ihrer frühen Idole Joni Mitchell oder Eva Cassidy
vorzurücken.
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