Ein mit allen Wassern gewaschener Wunderknabe der leichten Muße,
ein begnadeter Seelenschmeichler, ein Gigant der Popgeschichte
präsentiert eine Werkschau der Superlative: Mike Batt, der 1974 mit
den Wombles seinen ersten Hit verbuchte und sich in den vergangenen
fünf Jahren vor allem um die Karriere seiner Entdeckung Katie Melua
kümmerte, rückt mit diesem Album neben einigen bisher
unveröffentlichten Songs noch einmal seine größten Erfolge ins
Rampenlicht - Stücke wie "Bright Eyes" (einst ein Hit für
Art Garfunkel), "A Winter's Tale" (David Essex),
"I Feel Like Buddy Holly" (Alvin Stardust) oder eben auch
"The Closest Thing To Crazy" (Katie Melua). Und weil Batt
keiner ist, der sich lumpen lässt, spielte er alle Tracks neu ein -
mit einer feinen Band, in der unter anderem Meistergitarrero Chris
Spedding mitwirkt. Diese 16 Tracks zeigen vor allem, dass Mike Batt
ein Meister der schönen Melodien ist, der virtuos und ohne zu
kippen auf dem schmalen Grat zwischen Kitsch und Genie balanciert.
Und dass "The Ride To Agadir" noch immer ein ganz großer
Wurf ist.
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