Meinungsmache - Müller, Albrecht

Meinungsmache

Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen

Albrecht Müller 

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Meinungsmache

Viele Wähler schließen mit der Politik ab, denn diese wird zunehmend über ihre Köpfe hinweg gemacht. Damit die Menschen trotzdem schlucken, was man ihnen vorsetzt, beeinflussen parteiische Experten und gezielte Kampagnen massiv die öffentliche Meinung. Albrecht Müller deckt auf, wer diese Kampagnen steuert und wie wir manipuliert werden.
Ein kritisches Buch für kritische Bürger, das die Lust am Zweifel weckt eine Anleitung zum Selberdenken, die auch verrät, woran wir erkennen, dass wir manipuliert werden sollen, und wo und wie wir uns noch zuverlässig informieren können.


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 492 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 492
  • Knaur Taschenbücher Nr.78160
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 125mm x 30mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783426781609
  • ISBN-10: 3426781603
  • Best.Nr.: 29727773
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.04.2010

Zurück in die Siebziger
Ein Rundumschlag des Publizisten Albrecht Müller

Der ideologische Geisterfahrer wundert sich über den Gegenverkehr und schimpft: alles Geisterfahrer! So könnte man das Buch "Meinungsmache" des linken Publizisten Albrecht Müller kurz beschreiben. In schrillem Ton empört sich Müller über alle möglichen aus seiner Sicht falschen Argumente, die in den wirtschaftspolitischen Reformdebatten zu hören sind. Er selbst, der in den siebziger Jahren im Bundeskanzleramt arbeitete und später sieben Jahre SPD-Bundestagsabgeordneter war, ist getrieben von ohnmächtiger Wut. "Die heute tonangebenden ,Eliten' stehen nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung", schreibt er. Von der SPD hat er sich seit der Agenda 2010 verbittert abgewandt. Heute präsentiert er sein Buch auf kleinen Podien, etwa bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung, gerne unterstützt von Sahra Wagenknecht.

Seine Schrift liest sich wie ein Wahlmanifest für die Linkspartei, die als einzige dem übermächtigen Strom der finsteren neoliberalen "Meinungsmache" widerstehe. Müller findet warme Worte für Oskar Lafontaine ("gilt als Populist, weil er …

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Kundenbewertungen zu "Meinungsmache" von "Albrecht Müller"

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Bewertung von HHarlekin aus Hamburg am 13.04.2010   ausgezeichnet
Gegenaufklärung tut not, sie fehlt an allen Ecken und Enden, und Albrecht Müller leistet mit "Meinungsmache" sowie mit den "Nachdenkseiten" einen wichtigen Beitrag. Seit Jahren wird in der Tat von interessierter Seite versucht, uns Bürger für dumm zu verkaufen, und nur die Interessen bestimmter Kreise zu bedienen. Das ist nicht neu. Wer diese Kreise sind? Konzerne, Banken, Finanzwirtschaft...etc... Auch das ist nicht neu. Wer diese Interessen bedient? Unsere gewählten Politiker, Amtsinhaber, Mandatsträger, und zwar parteiübergreifend. Dies ist ebenfalls nicht neu. Daß aber die deutlich überwiegende Mehrheit der Medien, ihre Vertreter und Journalisten, diese Machenschaften massiv unterstützen, das ist in der Tat relativ neu. Der Journalismus war mal kritisch und engagiert, galt früher als die 4. Gewalt in Staat, und klärte wirklich auf. Aber das ist lange her. (Bonmont am Rande: Die TAZ schrieb vor einigen Jahren mal über des SPIEGELs wundersame Wandlung vom "Sturmgeschütz der Demokratie" zur "Wasserpistole Angela Merkels") Eine Demokratie kann auf Dauer nur funktionieren, wenn einerseits die Regierenden ihren Wählerauftrag ernst nehmen, und eben NICHT die Interessen des großen Geldes vertreten, sondern die des Bürgers, und die Journalisten ihre Arbeit tun und wiederum die Regierenden überwachen, und selbstverständlich müssen auch wir Bürger wach sein, und unser eigenes Gehirn einsetzen.
Die Realität ist hierzulande leider zunehmend eine andere. Wer informiert uns denn in einem freien Land über politische Vorgänge, Amts- und Machtmißbrauch, Korruption, Skandale, wenn der überwiegende Teil der Journalisten es einfach nicht mehr tut, und die Nebel- und Hirnverkleisterungsmaschinerie sogar selbst befeuert? Dann werden Leute wie der Autor Müller immer wichtiger. Die neoliberalen Ideologen und Propaganda-Schwafler wie Sinn, Hüther, Straubhaar, und wie sie alle heißen, haben für Lohnsenkungen, Flexibilisierungen, gegen Mindestlöhne usw. getrommelt, und die meisten führenden Politiker sind ihnen entweder gutwillig und naiv (man kann auch sagen: inkompetent) auf diesen Leim gekrochen, oder sie vertreten böswillig sowieso die Konzerninteressen gegen die Bürger, haben die Gesetze nach Wirtschaftswünschen gestaltet, und jetzt HABEN wir bereits Hunderttausende, die Hungerlöhne beziehen, und durch ALG2 (Hartz4) aufstocken müssen, und täglich werden es mehr. Die bekannten "Versicherungsvertreter" und "Privat-Renten-Trommler" wie Miegel, Raffelhüschen, Rürup usw. haben ihren Teil getan, und z. B. die gesetzliche Rente unter kräftiger tätiger Mithilfe der Medien (nicht etwa nur die ALLIANZ-Kampagne jener sog. "Zeitung" aus dem Verlag, dessen Weltbild aus WELT und BILD zusammengesetzt uns täglich ins Gesicht SPRINGERT, nein, viele andere mehr beteiligen sich an diesen Kampagnen, wie etwa auch die öffentlich-rechtlichen Sender) in der sog. öffentlichen bzw. "veröffentlichten" Meinung sturmreif geschossen. (Rürup etwa hat seine "Belohnung": Ein hochdotierter Job beim Finanzdienstleister AWD)
Ja, die gesetzliche Rente WÄRE sicher, wenn sie nicht bewußt politisch zerstört werden würde, um die Leute zu den Finanzdienstleistern zu jagen. Und dazu muss den Menschen Angst eingejagt werden, und das besorgen zu weiten Teilen leider die Medien, anstatt über die dahinterstehenden Machenschaften aufzuklären, was ihre eigentliche Aufgabe wäre.
Andere Beispiele sind nicht mehr nur die Ausplünderung der Kommunen im Zuge des Privatisierungswahns, nein, auch vor Traditionsunternehmen machen die Abzocker nicht halt. (Man denke an die Berater-Pest bei Märklin oder an die kommunale Methode: Volkseigentum billig verkaufen, und teuer mit langjährigen Knebelverträgen zurückzumieten, auch privatwirtschaftlich angewendet im Fall Acandor/Karstadt/Quelle: Karstadthäuser billig verscherbelt, dann teuer zurück
gemietet. Ein Buch für alle, die von dem ganzen neoliberalen ...oder besser "neofeudalen" Propaganda-Geschwätz die Schnauze gestrichen voll haben!

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Bewertung von Readabook aus Wörth am 19.10.2009   ausgezeichnet
Mit »Meinungsmache« ist es Albrecht Müller beeindruckend gelungen, profunde Wahrheiten über die korrupte Politik und die Machenschaften der Superreichen mit ihren Organisationen ans Tageslicht zu fördern. Es ist erstaunlich, wer an den größten Skandalen dieses schon fast zur „Bananenrepublik“ verkommenen Staates mitwirkt. Besonders erschreckend ist, dass es durch Wiederholungen falscher Tatsachen aus allen Ecken, so Arbeitgeberorganisation INSM »Initiative neue soziale Marktwirtschaft«, der Bertelsmannstiftung, sowie Politikern aller neoliberalen Parteien aus CDSU, SPD, FDP, Grünen und lauter „bösartiger“ Menschen mit Professorentitel, von Raffelhüschen bis Sinn, & der Masse des Mainstream „gekaufter“ Medien in einem wahren Klüngel gelungen ist, diese Art der Lügen zu Wahrheiten zu erheben. Und nur weil, wie Albrecht Müller zurecht recherchierte, dass alle das Gleiche behaupten, wird es von der Masse der Menschen als „rechtens“ anerkannt. Man wird ausgebeutet & erkennt nicht eine Nuance von dem, was hier an Unrecht passiert. So ist es ist gelungen die Köpfe zu vernebeln, wie Prof. Radermacher im Vorwort Huschmand Sabets Buch "Globale Maßlosigkeit" vor einigen Jahren schrieb:  Zitat: "Der vielleicht größte Skandal besteht darin, dass seit einiger Zeit eine massive Umschichtung von Realvermögen auf diesem Globus zugunsten der »oberen Zehntausend« im Besonderen der »oberen Tausend« Superreichen stattfindet. Und dieser Prozess gefährdet mittlerweile die Demokratie überall auf diesem Globus, weil so viel Machtkonzentration in den Händen so weniger dazu führt, dass sich dort, abgeschirmt von der Öffentlichkeit, ein Beratungsumfeld höchster Kompetenz von Ökonomen, Juristen, Steuerberatern, Mathematikern, Sicherheitsfachleuten sowie Spin-Doctors konzentriert, die aus vielerlei Antrieben heraus immer auch damit beschäftigt sind, gemeinsam diese Verhältnisse zu legitimieren und zu perpetuieren und dazu über die Medien weiter die Gehirne zu vernebeln, sodass sogar der besonders intelligente und gut ausgebildete Teil der Weltbevölkerung nicht bemerkt was passiert." Zitatende
Die Kompetenz des studierten Nationalökonomen Albrecht Müller zeigt auf, was für Stümper an Mittelmäßigkeit in Politik, Management & sehr vielen Medien zu finden sind. Demokratische Verhältnisse gibt es für Reiche, denen ermöglicht wird, sich Entscheidungen zu ihren Gunsten über lobbyistische  Mitwirkung an Gesetzestexten zu erschleichen. Kritisches Denken wird unterdrückt & nicht mehr gefördert, wie es in früheren Jahren an Schulen durch die ehemaligen Lehrkräfte vermittelt wurde. Stattdessen wird es heutzutage vollständig ausgeblendet. Albrecht Müller ist hier ein Meister seines Faches & spricht das aus, was normalerweise unser Alltag sein sollte: Sich nicht manipulieren lassen! Sich fragen, geht das mit rechten Dingen zu? Wer hat Vorteile durch falsche (korrupte) politische Entscheidungen? Und: Wer verdient daran, während ein Großteil der Bevölkerung politisch gewollt verarmt wird? Die erwähnten „Leistungsträger“, die durch politische Entscheidungen belohnt werden sollen („Leistung müsse sich wieder lohnen“), die durch Spekulationen bei überdimensionalen Zinsgewinnen immer mehr haben sollen & der arbeitende Teil der Menschen ausgequetscht wird, sodass der Binnenmarkt vollends abgewürgt wird (Keine Kaufkraft - kein Konsum), wird glasklar vor Augen geführt! Albrecht Müller bringt noch mehr an die Oberfläche! Eigentlich gehört ein solches Werk an die Schulen, um die Freiheit der kritikfähigen Gedanken zu fördern. Doch da werden die Reichen zu großen Einfluss auf die Politik ausüben können & genau das zu verhindern wissen. Gäbe es mehr Albrecht Müllers, müsste das Grundgesetz nicht dauernd zurechtgebogen/ umgangen werden.
Dieses Buch ist sehr empfehlenswert & dank seines klasse recherchierten Inhaltes spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Maximum, 5 Sterne! Gäbe es mehr solcher Bücher & mehr interessierte Leser, die Verhältnisse hätten sich längst geändert.

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