Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension
Die gesammelten Reden und Aufsätze Robert Spaemanns geben Dirk Pilz einen Einblick in die Arbeit des Philosophen, seine Bezüge auf Thomas von Aquin, seinen Begriff der Moderne, seinen fröhlichen Skeptizismus und seinen nur scheinbaren Konservatismus beim Denken des schon Gedachten: Fortschritt ist in der Philosophie nämlich, wie Pilz hier erfährt, das "Zurückkommen auf Früheres".
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»Philosophen können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Manchen Denkern eignet eine schneidende Präzision, die dem Lesenden nach kurzer Zeit den Atem nimmt. Doch es gibt auch eine einladende Präzision, die Raum zum Nachdenken und zum Widerspruch lässt. Ein Meister dieser Art zu denken und zu schreiben, ist Robert Spaemann ... Ein altes Wort sagt, die Philosophie beginne mit dem Staunen. In der Tat bereitet Erstaunen auf Nachdenken vor. Es ist ein stimmunggründender Akkord für die Philosophie. Aber konkret wird die Philosophie erst, wenn sie fragt, nachfragt, in Frage stellt, wenn sie übliche Anschauungen problematisiert und Denkgewohnheiten erschüttert. Auf dieses sokratische Handwerk scheint sich im gegenwärtigen Deutschland niemand so gut zu verstehen wie Robert Spaemann.« Hans Maier, Die Welt, 16.07.2011 »Es sind dies Schritte hinein in ein Denken, ohne das der geistige Raum der Gegenwart um vieles ärmer wäre. « Uwe Justus Wenzel, Neue Züricher Zeitung, 20./21.08.2011
"Philosophen können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Manchen Denkern eignet eine schneidende Präzision, die dem Lesenden nach kurzer Zeit den Atem nimmt. Doch es gibt auch eine einladende Präzision, die Raum zum Nachdenken und zum Widerspruch lässt. Ein Meister dieser Art zu denken und zu schreiben, ist Robert Spaemann Ein altes Wort sagt, die Philosophie beginne mit dem Staunen. In der Tat bereitet Erstaunen auf Nachdenken vor. Es ist ein stimmunggründender Akkord für die Philosophie. Aber konkret wird die Philosophie erst, wenn sie fragt, nachfragt, in Frage stellt, wenn sie übliche Anschauungen problematisiert und Denkgewohnheiten erschüttert. Auf dieses sokratische Handwerk scheint sich im gegenwärtigen Deutschland niemand so gut zu verstehen wie Robert Spaemann." Hans Maier, Die Welt, 16.07.2011 "Es sind dies Schritte hinein in ein Denken, ohne das der geistige Raum der Gegenwart um vieles ärmer wäre. " Uwe Justus Wenzel, Neue Züricher Zeitung, 20./21.08.2011
»Philosophen können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Manchen Denkern eignet eine schneidende Präzision, die dem Lesenden nach kurzer Zeit den Atem nimmt. Doch es gibt auch eine einladende Präzision, die Raum zum Nachdenken und zum Widerspruch lässt. Ein Meister dieser Art zu denken und zu schreiben, ist Robert Spaemann ... Ein altes Wort sagt, die Philosophie beginne mit dem Staunen. In der Tat bereitet Erstaunen auf Nachdenken vor. Es ist ein stimmunggründender Akkord für die Philosophie. Aber konkret wird die Philosophie erst, wenn sie fragt, nachfragt, in Frage stellt, wenn sie übliche Anschauungen problematisiert und Denkgewohnheiten erschüttert. Auf dieses sokratische Handwerk scheint sich im gegenwärtigen Deutschland niemand so gut zu verstehen wie Robert Spaemann.«
Hans Maier, Die Welt, 16.07.2011
»Es sind dies Schritte hinein in ein Denken, ohne das der geistige Raum der Gegenwart um vieles ärmer wäre. «
Uwe Justus Wenzel, Neue Züricher Zeitung, 20./21.08.2011
Robert Spaemann, geboren am 5. Mai 1927 in Berlin, studierte Philosophie, Romanistik und Theologie in Münster, München und Fribourg, promovierte 1952 in Münster, war Verlagslektor und wissenschaftlicher Assistent und habilitierte sich 1962 für Philosophie und Pädagogik in Münster. 1962 bis 1992 lehrte er Philosophie an der TH Stuttgart und den Universitäten Heidelberg und München, wo er 1992 emeritiert wurde.
Er hatte zahlreiche Gastprofessuren inne und erhielt mehrere Ehrendoktorwürden. Träger des Karl-Jaspers-Preises 2001 der Stadt und der Universität Heidelberg.