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Philosophische Temperamente
Von Platon bis Foucault
- Einband: Buchleinen
- Buch mit Leinen-Einband
Produktinformation
- Verlag: Diederichs
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 143 S.
- Seitenzahl: 144
- Deutsch
- Abmessung: 193mm x 131mm x 17mm
- Gewicht: 247g
- ISBN-13: 9783424350166
- ISBN-10: 3424350168
- Best.Nr.: 26263880
Leseprobe zu "Philosophische Temperamente"
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Produktbeschreibung zu "Philosophische Temperamente"
Kurzbeschreibung
"Peter Sloterdijk ist ... ausgestattet mit existentiellem Eigensinn, einem Überschuss an gedanklicher Spielfreude und der glücklichen Bereitschaft, sich von der Sprache zu Einsichten führen und verführen zu lassen. In diesem Sinne ist er auch ein genuiner Schriftsteller." -- Rüdiger Safranski
Beschreibung
"Peter Sloterdijk belegt in der Cicero-Intellektuellenliste zu Deutschlands wichtigsten Vordenkern Platz 2 im Bereich der 20 wichtigsten Philosophen!" -- Cicero
"Eine solche Sprache, wie sie Peter Sloterdijk findet, um von Platon bis Foucault die Tafelrunde der führenden Denker zu besetzen, ist einmalig, ist analytisch tiefschürfend, damit abgrenzend und unterscheidend, aber gleichzeitig von beseelter, durchgängiger Huldigung an seine Disziplin, die Philosophie." -- Wolfgang Maiworm, Lebensträume - Magazin für Gesundheit und Bewusstsein
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
- Platon
- Aristoteles
- Augustinus
- Descartes
- Leibniz
- Kant
- Fichte
- Schelling
- Hegel
- Kierkegaard
- Marx
- Schopenhauer
- Nietzsche
- Wittgenstein
- Sartre
- Foucault
Leseprobe zu "Philosophische Temperamente" von Peter Sloterdijk
BRUNO (S. 27-28)
Aus der glanzvollen Reihe der Renaissance-Philosophen, die das
neuere europäische Denken aus der Vorherrschaft der allmächtigen
christlichen Scholastik herauszuführen begannen, ragt die verkohlte
Silhouette Giordano Brunos eindrucksvoll hervor. Seit seinem
römischen Feuertod im Februar des Jahres 1600 steht sein Name,
umwoben von Gerüchten pantheistischer Ruchlosigkeit und
kosmologischer Kühnheit, in den Märtyrerakten des neuzeitlichen
Freien Geistes. Seine posthumen Schicksale haben etwas von dem
irrlichternden Glanz und von der üblen Fortuna seiner
Lebensgeschichte behalten.
Sie erwecken den Eindruck, als hätten seine Anhänger und
Interpreten mehr in seiner Asche gestochert als in seinen Schriften
gelesen. Tatsächlich kennt die Geistesgeschichte wenige Autoren,
deren Nachleben in solchem Ausmaß von Projektionen und von
Vereinnahmungen für die Interessen träumerischer Sympathisanten
bestimmt ist. So ist die Geschichte der Bruno-Rezeption mit wenigen
Ausnahmen die einer gutgesinnten Leseschwäche, so mancher
anlehnungsbedürftige Nachfahre hat Bruno in den Mund gelegt, was
dieser gesagt hätte, wäre er der gewesen, …
Leseprobe zu "Philosophische Temperamente" von Peter Sloterdijk
08.12.2009
Schaut her, was ich weiß
Peter Sloterdijks großartige kleine Philosophiegeschichte
Verzeihung. Wer den großen Philosophenstreit dieses Jahres gewonnen hat, wissen wir auch nicht. Bisschen viel Larmoyanz auf allen Seiten. Sagen können wir nur so viel: Die Frage, wer wieviel wovon gelesen hat oder eben gerade nicht, war sehr, sehr wichtig. Honneth, sagte Sloterdijk, fehlten 6000 Seiten Sloterdijk, mindestens; der wiederum, sagte Honneth, habe keine Ahnung von zeitgenössischer Gerechtigkeitstheorie und alle beide, sagte die FAZ, sollten erstmal die ökonomische Literatur zum Thema sichten. Wie ein Beitrag über Bande erscheint da jetzt der neueste Sloterdijk: „Philosophische Temperamente – Von Platon bis Foucault”. 19, selten mehr als eine handvoll Seiten lange Denkerporträts, eine Botschaft: Schaut her, habe ich alles gelesen! Aber das ist nicht die ganze Geschichte.
Das Buch versammelt die Vorworte der Reihe „Philosophie jetzt!”, einer vielbändigen, je einem Autor gewidmeten Sammlung von philosophischen Primärtexten, die Sloterdijk von 1995 an herausgab. Und es ist am Ende vor allem eine pointierte, bekenntnishafte, persönliche …
08.12.2009
Neunzehn Philosophen-Porträts von Platon bis Foucault enthält
dieser Band, die Peter Sloterdijk allesamt als Einleitungen für die
Reihe "Philosophie jetzt!" verfasst hat. Und auch wenn
Rezensent Jens-Christian Rabe gegen eine solche Auswahl ebenso
etwas einwenden könnte wie gegen ihren subjektiven bekenntnishaften
Zug, tut er es nicht. Er will es auch gar nicht. Denn wie wäre
Philsophiegeschichte langweiliger als ausgewogen, objektiv und
unpointiert? Hier erlebt Rabe den Philosophen Sloterdijk nicht nur
als "lustigen und wortgewaltigen" Theoretiker, sondern
als so originellen Denker, dass diese Auseinandersetzungen durchaus
das Zeug zu philosophischen Primärtexten haben. Für Rabe ein Glück
inmitten konventioneller Philosophiegeschichten.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Allzu viele bessere, interessantere philosophische Bücher hat dieses Jahr nicht hervorgebracht." (Süddeutsche Zeitung)
Rezensionen und Kritik
"Eine solche Sprache, wie sie Peter Sloterdijk findet, um von Platon bis Foucault die Tafelrunde der führenden Denker zu besetzen, ist einmalig, ist analytisch tiefschürfend, damit abgrenzend und unterscheidend, aber gleichzeitig von beseelter, durchgängiger Huldigung an seine Disziplin, die Philosophie."
Rezensionen und Kritik
"Eine solche Sprache, wie sie Peter Sloterdijk findet, um von Platon bis Foucault die Tafelrunde der führenden Denker zu besetzen, ist einmalig, ist analytisch tiefschürfend, damit abgrenzend und unterscheidend, aber gleichzeitig von beseelter, durchgängiger Huldigung an seine Disziplin, die Philosophie."
Rezension
"Auch für den philosophischen Laien gut verständlich und ohne Apparat geschrieben, bieten die 19 philosophischen Temperamente nicht nur eine gute Einführung in die Philosophie und das Denken wichtiger Vertreter, sondern sie regen das Denken des Lesers an und seine Freude daran." lovelybooks.de, 28.10.2011
Autorenporträt zu "Peter Sloterdijk"
Peter Sloterdijk, 1947 in Karlsruhe geboren, ist dort seit 1992 Professor für Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung und seit 2001 deren Direktor. Seit 2002 leitet er zusammen mit Rüdiger Safranski die ZDF-Sendung "Im Glashaus - Das Philosophische Quartett". 2005 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis, 2001den Christian-Kellerer-Preis für die Zukunft philosophischer Gedanken und 1993 den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik. 2008 wurde Peter Sloterdijk mit dem Cicero Rednerpreis und dem Lessing-Preis für Kritik ausgezeichnet.
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