Nationale Strafverfolgung völkerrechtlicher Verbrechen 3 / National Prosecution of International Crimes 3 - Eser, Albin / Sieber, Ulrich / Kreicker, Helmut (Hgg.)
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Das unter der Leitung von Albin Eser, Ulrich Sieber und Helmut Kreicker durchgeführte Forschungsprojekt "Nationale Strafverfolgung völkerrechtlicher Verbrechen - National Prosecution of International Crimes" geht vor dem Hintergrund der komplementären Zuständigkeit des Internationale Strafgerichtshofs der Frage nach, in welchem Umfang und in welcher Weise verschiedene Staaten eine Ahndung von Völkerstraftaten durch eigene nationale Gerichte ermöglichen. In Form von Landesberichten werden die Strafrechtsordnungen von über 30 Staaten aus allen Kontinenten analysiert. Der vorliegende dritte Ban…mehr

Produktbeschreibung

Das unter der Leitung von Albin Eser, Ulrich Sieber und Helmut Kreicker durchgeführte Forschungsprojekt "Nationale Strafverfolgung völkerrechtlicher Verbrechen - National Prosecution of International Crimes" geht vor dem Hintergrund der komplementären Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs der Frage nach, in welchem Umfang und in welcher Weise verschiedene Staaten eine Ahndung von Völkerstraftaten durch eigene nationale Gerichte ermöglichen. In Form von Landesberichten werden die Strafrechtsordnungen von über 30 Staaten aus allen Kontinenten analysiert.
Der vorliegende dritte Band enthält die Landesberichte zu Kroatien von Petar Novoselec, zu Österreich von Ingeborg Zerbes, zu Slowenien von Damjan Korosec sowie zu Serbien und Montenegro von Milan Skulic. Diese Studien von Strafrechtsexperten aus den einzelnen Ländern zeigen, wie vielgestaltig die nationalen Regelungen sind: In Österreich werden allein Völkermordtaten durch einen Spezialtatbestand erfasst, in den aus dem Zerfall der Sozialistischen Bundesrepublik Jugoslawien hervorgegangenen Staaten Kroatien, Slowenien sowie Serbien und Montenegro sind darüber hinaus auch Kriegsverbrechen durch besondere Tatbestände unter Strafe gestellt. Verbrechen gegen die Menschlichkeit dagegen können in allen Ländern nur unter Rückgriff auf das allgemeine Strafrecht geahndet werden. Die detaillierte und facettenreiche Darstellung der Möglichkeiten und Grenzen einer nationalen Strafverfolgung völkerrechtlicher Verbrechen macht die Beiträge nicht nur für Strafrechtswissenschaftler und Völkerrechtler interessant, sondern auch für die Internationalen Strafgerichtshöfe, für staatliche Strafverfolgungsorgane und für Menschenrechtsorganisationen. Deutschsprachige Übersetzungen der einschlägigen Spezialtatbestände runden die Darstellung ab.
  • Produktdetails
  • Schriftenreihe des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht. Reihe S Bd.S9
  • Verlag: Duncker & Humblot; Max-Planck-Institut
  • Teilbd.3
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. VIII, 437 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 157mm x 30mm
  • Gewicht: 550g
  • ISBN-13: 9783428117741
  • ISBN-10: 3428117743
  • Best.Nr.: 13651596

Autorenporträt

Professor Dr. Ulrich Sieber ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Universität Würzburg. Er arbeitet seit über 20 Jahren schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Computerrechts, war persönlicher Sonderberater von zwei EG-Kommissaren und unterstützte zahlreiche deutsche und ausländische Regulierungsstellen, internationale Organisationen und Firmen.

Inhaltsangabe

Aus dem Inhalt:
U. Sieber, Geleitwort
A. Eser / U. Sieber / H. Kreicker, Vorwort
A. Eser / H. Kreicker, Einführung in das Projekt. Fragenkatalog und Gliederungsschema. Grundlagen der Strafverfolgung völkerrechtlicher Verbrechen: P. Novoselec, Kroatien - I. Zerbes, Österreich - M. Skulic, Serbien und Montenegro - D. Korosec, Slowenien

Anhang: Auszug aus dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs

Rezensionen

"Fazit [...]: zwei äußerst informative Bände einer beeindruckenden Forschungsprojekts, die eine Bereicherung nicht nur für jeden völkerstrafrechtlich Interessierten, sondern auch für die nationale und internationale Rechtsentwicklung darstellen." Stefanie Bock, in: Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik, 1/2007