Novalis - Hädecke, Wolfgang

Wolfgang Hädecke 

Novalis

Biographie

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Novalis

Friedrich von Hardenberg, der sich selbst Novalis nannte, war das junge Genie unter den deutschen Romantikern. Er studierte Jura und Bergbau, begeisterte sich für die Französische Revolution, dichtete, schrieb Romane und entwarf philosophische Abhandlungen über Fichte und Kant. Wolfgang Hädecke erzählt sein kurzes und intensives Leben zwischen den Bergwerken im Herzen Deutschlands und den europäischen Ideen von Aufklärung und Idealismus. Vieles, was damals zum Verständnis von Natur und Gesellschaft gedacht, gelebt und geschrieben wurde, besitzt heute wieder große Aktualität.


Produktinformation

  • Verlag: Hanser
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 398 S.
  • Seitenzahl: 398
  • Best.Nr. des Verlages: 505/23766
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 148mm x 43mm
  • Gewicht: 670g
  • ISBN-13: 9783446237667
  • ISBN-10: 3446237666
  • Best.Nr.: 33333194

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als fällig und vorzüglich gelungen bezeichnet Helmuth Kiesel die Novalis-Biografie von Wolfgang Hädecke, der sich, wie wir erfahren, insbesondere der Lebensgeschichte des Dichters widmet, seiner Familie, seines Freundes- und Bekanntenkreises und seiner Beziehung zu Zeitgenossen wie Schiller oder Schlegel. Kiesel schätzt die zitatreiche Erläuterung der Bedeutung solcher Bekanntschaften für das Werk Hardenbergs. Im Übrigen lobt er den ausführlichen, dennoch unbeschwerten Forschungsbezug von Hädeckes Arbeit, seinen flüssigen Stil und seine Fähigkeit zum Arrangement auch sperrigen Materials. Bei sämtlichen biografischen Daten informiert ihn der Autor ausnahmslos zuverlässig.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.04.2012

Er hat die Schranken gebrochen

In jüngster Zeit sind gleich zwei neue Biographien über den Dichter Novalis erschienen. Warum eigentlich? Und ist das des Guten womöglich zu viel?

Die Lebensdaten des Friedrich von Hardenberg oder Novalis, der 1772 geboren wurde und schon 1801 verstarb, boten nicht unbedingt Anlass für zwei Biographien - ein 240. Geburtstag oder ein 210. Todestag ist kein Gedenktag, zu dem man eine neue Gesamtwürdigung erwartet.

Wohl aber mag die Entwicklung der Novalis-Forschung ein Impuls gewesen sein. Die historisch-kritische Ausgabe seiner Werke, die viel neues Material zur Kenntnis gebracht hat, erreichte 1998 mit den Jugendschriften des Dichters und 2006 mit den beruflichen Schriften des Salinen-Assessors ihren Abschluss. Die Forschung ist, seit Herbert Uerlings sie 1991 in einem fast siebenhundert Seiten umfassenden Handbuch referiert hat, vorangeschritten und hat - nicht zuletzt durch die Auswertung der beiden letzten Werkbände - neue Wahrnehmungen eröffnet. Deutlicher als früher sieht man, wie produktiv Hardenberg schon als Gymnasiast war und mit welch ungeheurer Lese- und Schreibleistung er sich die klassische und …

Weiter lesen

"... ein lesenswertes, kurzweiliges Buch..." Ingo Bach, Mitteldeutsche Zeitung, 12.09.11 "Er erweist sich auch in seiner jüngsten Arbeit nicht nur als gründlicher Rechercheur und tiefschürfender Analytiker historisch-biografischer und literaturgeschichtlicher Prozesse, sondern gleichermaßen ... als angemessen sachlicher und dennoch fesselnder Erzähler." Norbert Weiß, Sächsische Zeitung, 27./28.08.11 "Exakte, bis ins Detail reichende Wissenschaftlichkeit mit persönlichem, Anteil nehmendem Engagement. So verleiht es (das Buch) Historischem ein Air der Unmittelbarkeit." Walter Neumann, Stuttgarter Zeitung, 16.11.11 "Es handelt sich tatsächlich um die erste grosse Biographie, die auf der Grundlage der Kritischen Ausgabe und der vielen neueren Spezialstudien zum experimentellen Denk-und Sprachstil Hardenbergs entstanden ist. Fraglos ein kenntnisreiches, ansprechend formuliertes und argumentativ ausgewogenes Buch." Manfred Koch, NZZ am Sonntag, 27.11.11 "Eine neue Biographie macht nun deutlich, dass es noch immer lohnend sein kann, sich mit Novalis zu beschäftigen. Sie ist von beeindruckender Gelehrsamkeit, ohne den Leser zu überfordern." Otto A. Böhmer, Frankfurter Rundschau, 03.12.11 "Die genau recherchierte Arbeit verbindet akribische Textanalyse mit subtiler psychologischer Deutung." Ludger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung, 12.01.12 "Hädeckes Kunst des Arrangements und sein flüssiger Schreibstil tragen leicht auch über sperrige Materien hinweg." Helmuth Kiesel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.04.12

Leseprobe zu "Novalis"

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