Liebste Fenchel! - Härtling, Peter

Liebste Fenchel!

Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn in Etüden und Intermezzi

Peter Härtling 

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Liebste Fenchel!

Der große neue Roman von Peter Härtling.

Nach den hochgelobten Romanen über Hölderlin, Schubert, Hoffmann und Schumann widmet sich Härtling nun einer Frau im Schatten ihres berühmten Bruders: Fanny Hensel-Mendelssohn, Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Eine deutsche Familie des neunzehnten Jahrhunderts: Fannys Großvater Moses Mendelssohn war einer der Vordenker der Aufklärung, ihr Vater Abraham Mendelssohn ist Stadtrat in Berlin, beteiligt am Aufstieg der Stadt zur deutschen Metropole, weltoffen und assimiliert, sehr auf die Förderung der musikalischen Anlagen seiner vier Kinder bedacht.

Und die geben Anlass zu großen Hoffnungen: Während Fanny, die Älteste, am Klavier und als Sängerin reüssiert, erwirbt sich der vier Jahre jüngere Felix schnell den Ruf eines Wunderkindes - auch dank der Förderung durch seine Schwester, mit der er früh zu komponieren beginnt.

Von dem gemeinsamen Aufbruch in die bewegende und beglückende Welt der Musik erzählt Härtling aus der Perspektive Fannys, innig, kenntnisreich und mit einem Gespür für die komplizierte Gefühlslage zweier hochbegabter Geschwister, denen unterschiedliche Wege vorgezeichnet sind: Felix wird ins Licht der Öffentlichkeit treten, während Fanny sich auf das Wirken im Kreis der Familie beschränken muss. Zum Gesellschaftsporträt wird der Roman durch die Vielzahl berühmter Persönlichkeiten, mit denen die Familie verkehrte, von Heine, Kleist, den Varnhagens bis zu Geheimrat Goethe.


Produktinformation

  • Abmessung: 211mm x 136mm x 35mm
  • Gewicht: 476g
  • ISBN-13: 9783462043129
  • ISBN-10: 3462043129
  • Best.Nr.: 32494244
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.08.2011

Die Sonntagsmusikantin
Peter Härtling porträtiert die Komponistin Fanny Hensel-Mendelssohn als biedere Hausfrau mit Eheproblemen
Die Künstlerbiographien von Peter Härtling gehorchten schon immer dem bildungsbürgerlichen Verlangen, Kunst als Produkt eines außergewöhnlichen Lebens verständlich zu machen. Darum wählte Härtling die großen tragischen Figuren, schrieb über Hölderlin, Schubert, Schumann, E.T.A. Hoffmann.
Die Pianistin und Komponistin Fanny Hensel-Mendelssohn war lange nur Teil der Biographie ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy. Warum dem so ist, wird bei Härtling deutlich: Fanny, Enkelin des Aufklärers Moses Mendelssohn, erhält, durchaus ungewöhnlich, eine ebenso umfangreiche Ausbildung wie der Bruder, ihr wird eine große, manchmal gleich große Begabung nachgesagt. Doch kann für den Vater, den Berliner Bankier und Stadtrat Abraham Mendelssohn, Musik bei einer Frau „nur Zierde, niemals Grundbaß“ des Lebens sein, bleibt der Bruder skeptisch gegenüber einer Veröffentlichung der Kompositionen. Fanny wird Mutter, beschränkt sich künstlerisch auf die „Sonntagsmusiken“, große Privatkonzerte im Mendelssohn’schen Anwesen.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.12.2011

Antisemiten erzwangen den Rückzug in die Privatheit
Fast eine Spur zu zärtlich: Peter Härtling erzählt das Leben von Fanny Hensel-Mendelssohn

Unter den Blicken ihrer Familie setzt sie sich ans Klavier. Sie darf sich nun, en famille und dem Blick einer größeren Öffentlichkeit entzogen, produzieren. Cousins und Cousinen sitzen im Salon, Eltern und Großeltern, Geschwister und das Personal des Hauses. Sie holt tief Luft, lässt ihre Hände auf die Tasten sinken und spielt eine Fuge von Bach. Nummer 24, in h-Moll. Und die Anwesenden sind von dieser Darbietung völlig hingerissen. Privat musizieren, damit ist man einverstanden. Beruflich aber nicht.

Fanny Mendelssohn Bartholdy wird am 14. November 1805 in Hamburg als Tochter einer jüdischen Bankiers- und Musiker-Familie geboren. Die ersten sechs Jahre wächst sie im großen Landhaus der Familie an den Elbhängen in Hamburg auf, bevor diese 1811 vor der französischen Besatzungsmacht fliegt und zurück nach Berlin zieht, in die Heimatstadt des Vaters Abraham. Dort wird die Familie Mendelssohn Bartholdy mit ihren Kindern Fanny und Felix das kulturelle Leben prägen.

In den …

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"Das hinreißende daran ist aber Härtlings Sympathie. Er mag ihre schiefe Schulter, wie ihre gerade Haltung. Man folgt ihm in beidem. ", Frankfurter Rundschau, 16.08.2011

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Viel Freude hatte Rezensentin Judith von Sternburg beim Lesen dieses Buches, in dem Peter Härtling ein Bild der Fanny Hensel zeichnet, das nicht frei sei von Projektionen, aber immer konzentriert bleibe: "mal leichthändig, mal leichtsinnig". Sternburg hat hierin Fanny Hensel gefunden, die zwar die Ungerechtigkeit spürt, dass ihr Bruder eine Wunderknabenkarriere starten darf, während ihre nicht geringeren Talente nur privat vorgeführt werden dürfen. Aber sie nimmt dies ohne Bitterkeit hin und bleibt zumindest bei Härtling das fröhliche Naturell. Sternburg folgt ihm darin gern.

© Perlentaucher Medien GmbH
Peter Härtling wurde 1933 in Chemnitz geboren. Er arbeitete als Redakteur bei Zeitungen und Zeitschriften. Anfang 1967 Cheflektor des S. Fischer Verlages in Frankfurt am Main, dort von 1968 bis 1973 Sprecher der Geschäftsleitung, seit 1974 freier Schriftsteller.

Das gesamte literarische Werk von Peter Härtling ist lieferbar im Verlag Kiepenheuer & Witsch.

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