Die Rückkehr des alten Zaubers Nach zwei künstlerisch
enttäuschenden Produktionen knüpft die Band um die Gebrüder Noel
und Liam Gallagher mit einem elektrisierenden Album an alte
Glanzzeiten an. Auch wenn der Auftakt mit "The Hindu
Times" etwas verhalten ausfällt, dürfte auch dem letzten
Zweifler spätestens mit Song Nummer zwei, "Force Of
Nature", klar sein, dass die künstlerische Krise der Band
beendet ist. Acht Jahre nach dem Debütalbum "Definitely
Maybe" gelingt Oasis mit "Heathen Chemistry" endlich
wieder ein großer Wurf. Die Band hat alle Songs selbst produziert -
mit ein Grund, warum die zehn Tracks wie aus einem Guss klingen. In
gewohnt souveräner Manier verbindet Oasis in Titeln wie "Hung
In A Bad Place" oder "Songbirg" hypnotische
Gesangs-Harmonien mit prägnanten Gitarren-Sounds. Die Band hat sich
mit "Heathen Chemistry" nicht neu erfunden, sondern
verlässt sich endlich wieder auf ihre alte Stärke: auf das
Schreiben unvergänglicher Rock-Hymnen. Dazu trugen neben Liam
Gallagher auch die beiden neuen Band-Mitglieder Gem Archer und Andy
Bell bei, die jeweils einen Track für "Heathen Chemistry"
geschrieben haben.
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