Jim Jarmusch Collection (9 DVDs)
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Technische Angaben: Bildformat: 1.66:1/1.78:1/1.85:1 (anamorph) Sprache / Tonformat: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1/Dolby Digital Surround) Ländercode: 2 Extras: Jim Jarmusch Dokumentation; Musikvideos; Interviews; Deleted Scenes; Telefonate; Isolierter Musiktrack; Outtakes; Filmografie; Starinfos; Trailer
Bonusmaterial
Dokumentation, Musikvideos, Entfallene Szenen, Interviews, Musiktrack, Outtakes, Filmografie, Hintergrundinfos, Trailer
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Produktbeschreibung
Technische Angaben: Bildformat: 1.66:1/1.78:1/1.85:1 (anamorph) Sprache / Tonformat: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1/Dolby Digital Surround) Ländercode: 2 Extras: Jim Jarmusch Dokumentation; Musikvideos; Interviews; Deleted Scenes; Telefonate; Isolierter Musiktrack; Outtakes; Filmografie; Starinfos; Trailer

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Dokumentation, Musikvideos, Entfallene Szenen, Interviews, Musiktrack, Outtakes, Filmografie, Hintergrundinfos, Trailer
  • Produktdetails
  • EAN: 4006680027395
  • Best.Nr.: 14851032
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 9
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 20. September 2005
  • Hersteller: Studiocanal
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Französisch, Niederländisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: Diverse
  • Tonformat: Diverse
  • Gesamtlaufzeit: 915 Min.
Rezensionen
Besprechung von 24.05.2002
Kommt in meine Arme: Dick Maas inszeniert Hochhaushorror im Film "Down"

Der Glaube daran, daß die Technik verrückt spielen kann, setzt voraus, daß diese einen eigenen Willen hat, der mit dem des Menschen, der sie eigentlich beherrschen sollte, nicht übereinstimmt. An Zufälle mag man freilich dann nicht mehr so recht glauben, wenn sie sich allzusehr häufen. Wenn zum Beispiel in einem großen New Yorker Hochhaus mehrere Menschen ums Leben kommen, aber ein Mörder nicht in Sicht ist, dann könnte es doch auch der Fahrstuhl gewesen sein - ein "Fahrstuhl des Grauens" beispielsweise, wie ihn Dick Maas 1983 in seinem ersten eigenen Spielfilm zeigte.

Dieser Film, der im Original den lakonischen Titel "De Lift" trug, machte den holländischen Regisseur auch in Übersee bekannt. Ob Maas sich gern daran erinnert, geht aus der bloßen Tatsache, daß nun, nach mehrmaliger Verschiebung, sein sogenanntes eigenes Remake "Down" in die Kinos kommt, noch nicht hervor - womöglich wollte Maas einfach wieder ein altes Patentrezept ausprobieren; es könnte aber auch so sein, daß er den Erstling noch für verbesserungsfähig hielt.

Eine andere Frage ist, ob man dem Film mit der Verzögerung, mit der wir ihn jetzt zu Gesicht bekommen, einen Gefallen getan hat. Unter dem Post-elfter-September-Aspekt muß man sicherlich sagen, daß einem Actionfilm, der von einem New Yorker Hochhaus handelt, in dem Gräßliches vor sich geht, vor Monaten mehr Aufmerksamkeit geschenkt worden wäre. Eine Zeitlang war es ja geradezu so, daß bei Actionfilmen allein die Themen- und Schauplatzwahl von Interesse war und man sich um die Machart wenig kümmerte. Was die betrifft, so dürften die Schwächen von "Down" nun, wo man sich solche Filme wieder etwas unbefangener ansieht, aber desto deutlicher hervortreten.

Die Geschichte von den 76 Fahrstühlen, welche die 102 Stockwerke des "Millennium Building" nicht immer störungsfrei hinauf- und herunterfahren, hat mit den zwei Sicherheitsmechanikern Mark (James Marshall) und Jeffrey (Eric Thal), der vorwitzigen Zeitungsdame Jennifer (Naomi Watts), den verschiedenen Bremsklötzen in der Ermittlungsarbeit und dem verrückten, strippenziehenden Wissenschaftler alle Versatzstücke eines eben nur durchschnittlichen und entsprechend überraschungsfreien Actionfilms, dessen Dialoge zuweilen ein Ärgernis sind ("Du siehst aus wie ein Stück Scheiße, und irgendwie riechst du auch so." - "Das muß mein After Shave sein." Diese Preisklasse ist das.)

Was die Sache - und am Ende die meisten Besucher und Angestellten des hohen Hauses - aber rettet, das ist die Logik des Tötens, das Dick Maas mit abgetrennten Köpfen und tiefen, tiefen Stürzen aberwitzig und nicht immer geschmackssicher in Szene setzt: Die Menschen müssen ihrem Mörder, der nur in die Vertikale, aber ihnen nicht nachstellen kann, schon direkt in die Arme laufen. Daß sie das auch tun, liegt an den ökonomischen Zwängen, wie sie seit Spielbergs "Weißem Hai" noch jeden Horror zwingend und, im Verein mit der Ahnungs- und Wehrlosigkeit der Opfer, nervlich zuweilen etwas strapaziös machen: Stillstand wäre nämlich Rückschritt in dem Haus, und Vorsichtsmaßnahmen werden für einige Beteiligte so verhängnisvoll spät ergriffen, weil sie den Betrieb, wie manche wähnen, unnütz lahmlegten. Die Handlung aber kommt erst richtig in Fahrt, sobald die Mechaniker etwas genauer hinsehen.

EDO REENTS

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