Das bekannte Grimmsche Märchen vom tapferen Schneiderlein, das mit
Mut und List Riesen und Einhorn bezwingt und schließlich zum König
wird, in einer Verfilmung der DEFA-Studios aus den 50er
Jahren.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Grimms Märchen erzählt die Abenteuer eines armen Schneidergesellen,
der von seinem Meister-Ehepaar gepeinigt wird. Er vollbringt die
Glanzleistung, sieben Fliegen auf einen Streich zu erlegen und
zieht in die weite Welt, um sich den nächsten Abenteuern zu
stellen. Nach mit List und Tücke glücklich überstandenen Gefahren,
kommt das Schneiderlein am Königshof an, wo seine Heldentaten
schnell die Runde machen. Die Krieger und Höflinge sind nicht
glücklich über die Existenz des "Ritter
Siebenaufeinenstreich" und versuchen ihn mit zahlreichen
Aufgaben loszuwerden. Kann sich das Schneiderlein dank seiner List
und einigen treuen Helfern gegen die Intrigen am Hofe durchsetzen?
Jacob Grimm wurde 1785 in Hanau geboren. Er studierte in Marburg und Paris. Der Germanist arbeitete als Professor in Göttingen, wurde jedoch als Mitverfasser des politischen Protestes der Göttinger Sieben von seinem Amt enthoben. 1841 holte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. ihn und seinen Bruder Wilhelm Karl Grimm (1786-1863) als Mitglieder an die Akademie der Wissenschaften nach Berlin. Mit seinen auf eingehender Quellenforschung beruhenden Werken Deutsche Grammatik und Geschichte der deutschen Sprache legte Jacob Grimm die Grundlage der Germanistik. Er bearbeitete die ersten Bände des von ihm und Wilhelm Grimm begründeten Deutschen Wörterbuchs. Gemeinsam mit seinem Bruder und K. Lachmann gilt Jacob Grimm als der eigentliche Begründer der deutschen Philologie. Jacob Ludwig Carl und Wilhelm Karl Grimm sind die bekannten Herausgeber der "Kinder- und Hausmärchen". Jacob Grimm starb 1863 in Berlin.