100 Gedichte aus der DDR
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Ein Blick zurück auf die DDR: Die einzige Anthologie ihrer schönsten und charakteristischen, ihrer vergessenen, geförderten und verbotenen Gedichte.

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Produktbeschreibung

Ein Blick zurück auf die DDR: Die einzige Anthologie ihrer schönsten und charakteristischen, ihrer vergessenen, geförderten und verbotenen Gedichte.
  • Produktdetails
  • Quartbücher
  • Verlag: Wagenbach
  • Seitenzahl: 168
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 168 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 141mm x 22mm
  • Gewicht: 342g
  • ISBN-13: 9783803132222
  • ISBN-10: 3803132223
  • Best.Nr.: 25643891

Autorenporträt

Christoph Buchwald, geboren 1951 in Tübingen, ist seit 1979 ständiger Herausgeber des Jahrbuchs der Lyrik. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und experimentellen Komposition war er als Lektor tätig und hat dabei zahlreiche Lyriker begleitet. Heute ist er Verleger des literarischen Verlags Cossee in Amsterdam.

Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Der hier rezensierende, 1970 in Ostberlin geborene Schriftsteller Jochen Schmidt begrüßt diesen von Christoph Buchwald und Klaus Wagenbach herausgegebenen Band "100 Gedichte aus der DDR". Die versammelten Gedichte, die in Themenfelder wie "Auferstanden aus Ruinen", "Das Aufbegehren und die Macht", "Proben des Grenzfalls" usw. eingeordnet sind, scheinen ihm freilich von durchaus unterschiedlicher Qualität.  Ausführlich berichtet er über den hohen Stellenwert, den die Lyrik in der DDR hatte, über Gedichte schreibende Arbeiter und über die Stasi als fleißiger Lyrikleser. Er hebt den Einfluss Brechts auf zahlreiche Autoren hervor, wie etwa Heiner Müller oder auch Wolf Biermann. Neben "starken Gedanken" wie in Richard Pietraß' "Die Schattenalge" findet er in dem Band immer wieder "zeitloses Lyrik-Kauderwelsch". Lobend erwähnt er u.a. Hans-Eckart Wenzel, dessen Ton überlebt habe, Helga M. Novak, Sarah Kirsch, Franz Fühmann und Katja Müller-Lange. Die Gedichte aus den letzten DDR-Jahren zeichnen sich für ihn durch "Nonsens" und "surreale Sinnverweigerung" aus. Generell konstatiert Schmidt lyrische Vielfalt, in die sich überaus gelungene und weniger gelungene Gedichte mischen.

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