Artikelseite zu "Gedichte" Drucken
Gedichte
Engl.-Dtsch. - Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2007
Hrsg. , übers. u. m. e. Nachw. v. Gunhild Kübler
- Einband: Buchleinen
- Buch mit Leinen-Einband
Produktinformation
- Verlag: Hanser
- 2006
- Ausstattung/Bilder: 2006. 559 S.
- Seitenzahl: 560
- Best.Nr. des Verlages: 505/20782
- Deutsch
- Abmessung: 192mm x 121mm x 23mm
- Gewicht: 360g
- ISBN-13: 9783446207820
- ISBN-10: 3446207821
- Best.Nr.: 20844964
Produktbeschreibung zu "Gedichte"
Kurzbeschreibung
Sie ist eine der berühmtesten angelsächsischen Dichterinnen. Emily Dickinsons unerschrockene Herzenserforschung, ihr zauberspruchhafter Ton und ihr sprachlicher Eigensinn sind einzigartig. Weltweit werden ihre Verse, obwohl schon 150 Jahre alt, zu Recht als moderne Lyrik gelesen. Diese erste repräsentative deutsche Dickinson-Ausgabe bringt - zweisprachig - mehr als 600 Gedichte in neuer Übersetzung und eröffnet überraschende neue Sichtweisen auf die amerikanische Dichterin, die in Deutschland bisher als Geheimtipp galt.
14.10.2006
Das irdische Paradies der kleinen Dame in
Weiß
Sie wollte immer nur leise singen: Die große amerikanische
Dichterin Emily Dickinson offenbart sich in Gedichten und
Briefen
Bei der Teilung der Welt hat Gott die Dichter bekanntlich
vergessen, aber nicht ihr Bedürfnis nach Ruhm. Spätestens die
Moderne gab sich mit dem Lorbeer nicht zufrieden. Sie etablierte
den Markt und das Karrierekalkül. Baudelaires "Blumen des
Bösen" sollten die Blumen der Romantik verdrängen. Walt
Whitman war ein Meister der Selbstreklame. Er schätzte den
künftigen Jahresbedarf an seinen Gedichten auf zehn- bis
zwanzigtausend Exemplare. Einen Erfolgsstreik dagegen vermag man
sich kaum vorzustellen. Und doch gibt es ein Beispiel: Amerikas
größte Dichterin. Was Amerika und was die Welt noch nicht gar zu
lange weiß. Denn Emily Dickinson (1830 bis 1886) tat fast alles, um
dem Ruhm zu entgehen. "Wir wußten noch nicht einmal, daß sie
da war", sagte der Lyriker Robert Frost in einem Interview -
das immerhin noch im Jahre 1960. Und fügte von oben herab hinzu:
"Armes kleines Ding."
Geboren zu einer Zeit, als Goethe noch lebte, wuchs Emily Dickinson
in die aufkommende …
18.11.2006
Wie kam es nur zum Dunkel?
Rücksichtslos Neues aus der geschlossenen Kammer der Poesie: Emily Dickinson, deren Scharfsinn alles zuzutrauen ist, in neuen deutschen Ausgaben
Lange schon siedelten die angelsächsischen Auswanderer in Nordamerika, lange auch hatten sie ihre politische Selbständigkeit erkämpft, ehe die arbeitsamen und frommen Bewohner Zeit und Sinn für die schöne Literatur fanden. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts entsteht eine autonome amerikanische Literatur, sogleich aber von höchstem Rang: in den Essays Emersons, den Romanen Hawthornes und Melvilles, in der Lyrik Walt Whitmans und Emily Dickinsons. Doch selbst diese Gedichte, so fern sie auch allem praktischen Nutzen zu stehen scheinen, sind dem Geist der Pioniere, die einen Kontinent erobern, verwandt: Sie erkennen keine Konventionen der lyrischen Sprache an; sie wollen nur sagen, was wirklich und wahr ist. Deshalb sind sie rücksichtslos neu. Aus der adamitischen Situation der amerikanischen Kultur, die noch einmal am Anfang der Schöpfung zu stehen glaubt, geht ein eigenständiger Beitrag zur Literatur der Moderne hervor. Die amerikanische Lyrik verabschiedet, wie die europäische …
Kundenbewertungen zu "Gedichte" von "Emily Dickinson"
Bewertung von Schmidt aus Kreuzau am 11.02.2008
Sehr melancholisch, der Sinn ist teilweise erst nach mehrmaligem Lesen zu ergründen,deshalb wird das Buch umso interessanter je öfter man es liest.
Emily Dickinson ist die personifizierte Schwermut!
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab
07.12.2006
Rezensentin Iris Radisch findet es schwierig, die Kunst der
Dichterin Emily Dickinson mit den richtigen Worten zu beschreiben.
Am ehesten fühlt sie sich bei der Lektüre an den "Flügelschlag
eines Schmetterlings" erinnert: "Man spürt zunächst gar
nichts ... und plötzlich ist man erleuchtet", meint sie. Die
Kritikerin zeigt sich beeindruckt von Dickinsons Lyrik: Zwar wirke
mancher Text "unzugänglich", doch die Worte kämen wie
"frisch getauft" daher und ließen den Leser den Sinn
"erkennen wie ein Kind", das nichts Vergleichbares vorher
gelesen oder gesehen hat. Lob zollt Radisch auch Gunhild Kübler,
die die Auswahl der Texte und deren Neuübersetzung vorgenommen hat.
Zum einen hält sie ihr Nachwort für "die beste
deutschsprachige Einführung" in Dickinsons Werk, zum anderen
gefallen ihr die zahlreichen "überraschenden Lösungen" in
der Nachdichtung, für die sich Kübler anstelle einer wörtlichen
Übersetzung entschieden hat. Allerdings gehe dabei auch ein wenig
von Dickinsons Eigentümlichkeit verloren, vom "spröden und
unversöhnlichen Gestus", der ohne Sentimentalitäten
auskommt.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Kraft, Überschwang, dann wieder tiefste Verlorenheit sprechen aus den Gedichten von Emily Dickinson, denen Gunhild Kübler die Qualität von Zaubersprüchen und von alter Mystik bescheinigt." Eva Pfister, Westdeutsche Zeitung, 27.12.06
Autorenporträt zu "Emily Dickinson"
Emily Dickinson wurde 1830 in Amherst (Massachusetts) geboren, wo sie am 15. Mai 1886 starb. Von ihren 1775 Gedichten erschienen zu ihren Lebzeiten weniger als zwanzig, ihre Briefe zählen zu den Höhepunkten der amerikanischen Literatur.
Mehr von
2 Marktplatz-Angebote für "Gedichte" ab EUR 35,00
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neuwertig, Umschlag: Neuwertiger Umschla | 35,00 | 1,50 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | Antiquariat Niess | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 42,08 | 0,00 | Banküberweisung | Hamleh | 94,6% | ansehen |




























Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20