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Wie Licht schmeckt
Roman
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: DTV
- 2005
- Ausstattung/Bilder: 2005. 222 S.
- Seitenzahl: 222
- dtv Taschenbücher Bd.62224
- Altersempfehlung: ab 14 Jahren
- Deutsch
- Abmessung: 191mm x 124mm x 17mm
- Gewicht: 215g
- ISBN-13: 9783423622240
- ISBN-10: 3423622245
- Best.Nr.: 13354725
Leseprobe zu "Wie Licht schmeckt"
Produktbeschreibung zu "Wie Licht schmeckt"
Kurzbeschreibung
Lukas hat einen ungewöhnlichen Wunsch zu seinem 14. Geburtstag: ein paar Tage allein durch München streifen. Unterwegs lernt er die blinde Sonja kennen. Sie öffnet ihm die Augen, und er lernt, das Leben und seine eigenen Gefühle neu zu entdecken: Plötzlich ist jedes Geräusch, jede Berührung intensiver. Lukas weiß, dass er Sonja nicht verlieren will. Nur wie er das schaffen kann, weiß er nicht.
20.03.2002
Der volle Durchblick
Ein Junge streift durch die Stadt
Plötzlich hat er den Boden unter den Füßen verloren. Seine Beine strampeln ins Leere, treten Wasser mit aller Kraft, und bevor alles dunkel wird um ihn herum, grün, seltsamerweise, nicht blau, hört er noch seinen Namen: Lukas. Plötzlich schmeckt das Leben nach Chlor, nach ganz viel Wasser, das er in der Nase hat, im Mund, in den Ohren, in den Augen. Und in der Lunge. Und er ist mittendrin in der Wirklichkeit. Im echten Leben. In dem Augenblick, in dem er es fast verliert. Denn wäre Sonja nicht gewesen, wäre Lukas jetzt tot. Ertrunken. Ausgerechnet an seinem Geburtstag, an dem er 14 wird.
Im Rückblick: Der Morgen dieses Tages, den Lukas in der Stadt verbringen will, allein, wie schon oft zuvor. Seine Eltern sind dagegen, darum haut Lukas ab. Ziellos streift er umher, sich selbst überlassen und dem Leben, von dem er so wenig weiß. Nicht, wie es sich anfühlt. Nicht, wie es aussieht. Nicht, wie es schmeckt. Bisher jedenfalls hat sich alles, was er spürt, denkt, erfährt, hauptsächlich in seinem Kopf abgespielt. Er selbst steht bloß am Rand, ist Zuschauer, genauer Beobachter, unerbittlicher …
Kundenbewertungen zu "Wie Licht schmeckt" von "Friedrich Ani"
Bewertung von joanne.rother aus Bad Schönborn am 07.07.2011
Das Buch beschreibt die Geschichte eines Jungen, der ein ausergewöhnliches Mädchen kennen lernt. Was mitr sehr gefällt ist zu sehen wie er sich entwickelt. Seine ignorante Art den Eltern gegenüber und die freche Art gegenüber der Mitmenschen lässt einen auch über sich selbst nachdenken. Ich empfehle es allen Schülern, die Interesse an den kleinen, jedoch nicht sehr unwichtigen Dingen im Leben haben.
Bewertung von Kevin m. aus Bad Schönborn am 06.07.2011
Wie wird die Geschichte der beiden ausgehen?
Mir hat das Buch gut gefallen, da man sehr viel über das Leben eines Blinden lernt. Allerdings ist das Buch an manchen Stellen sehr verwirrend, da Lukas das Gegenteil zu dem tut, das er denkt.
Bewertung von isi aus Weida am 05.05.2011
In dem Buch geht es um einen Jungen und ein blindes Mädchen. Es passieren Dinge, weshalb Lukas Sonja nicht verlieren möchte.
Figuren?:
Lukas: 14 Jahre alt
Sonja: 17 Jahre alt; ist blind; arbeitet als Kellnerin; geht gern schwimmen und ins Kino
Inhalt?:
Lukas wünscht sich zu seinem 14. Geburtstag 3 Tage lang einfach durch die Stadt zu laufen, ohne wieder nach Hause zu müssen. Nach dem er aufgebrochen ist, läuft er eine Rolltreppe nach unten,welche eigentlich nach oben fährt. Dabei bleibt er hengen und fällt hin, genau vor Sonjas Füße. Von da an trifft Lukas sich mit Sonja. Er geht mit ihr ins Kino und schwimmen. Als er im Schwimmbad jedoch fast ertrinkt und von dem blinden Mädchen gerettet wird steht seine Welt Kopf.
Das Buch war sehr gut geschrieben.Man konnte sich in die Lage der handelden Personen richtig gut hineinversetzen. Das Buch ist zwar leicht geschrieben, aber ab man es schon mit 10 Jahren versteht glaube ich eher nicht. Darum würde ich es eher an ca. 12 jährige empfehlen
Bewertung von saskia5057s aus Castrop-Rauxel am 29.10.2010
ich fande das buch gut obwohl manche stellen dabei waren die etwas komisch waren auch wenn ich manche stellen in diesen buch nicht verstant fand ich dieses buch eins der besten bücher die ich schon gelesen habe
ich finde es ist auch was für 13jährige die solche bücher einfach lieben
Bewertung von Converse aus Forchheim am 07.10.2010
Das Buch war äußerst interesant.
Das Buch war auch sehr schön.
Ich würde es weiterempfehlen.
Bewertung von DerSockenStar aus Kempten am 08.07.2010
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, außer bei einer Stelle die nichts für unter 11 jährige ist, alle die zwischen 11 und 15 sind , empfehle ich es weiter. Es ist sehr realistisch und auch am Schluss etwas traurig... es ist ein guter Zwischenschieber, den man in nicht mal mehr 17 Tagen fertig hat.
Bewertung von Soso aus Mönchengladbach am 06.05.2010
Sonja lädt ihn ein, eine ganz neue Welt zu entdecken und mit ihr erlebt er viele schöne Dinge.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es ist interessant zu lesen, wie ein blindes Mädchen, wie Sonja lebt, wie sie damit fertig wird blind zu sein und nichts sehen zu können.
Ich bin auf dieses Buch durch eine Freundin aufmerksam geworden und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.
Bewertung von fritz aus münchen am 26.11.2007
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22.05.2002
Christina Thurner stellt mehrere Jugendbücher vor, die sich das
Austesten der bestehenden "Normalfelder" zum Ziel gesetzt
haben. Denn Normalität, zieht Thurner den Diskurstheoretiker Jürgen
Link heran, sei in unserer Gesellschaft keine feste Größe mehr,
sondern eine "gesellschaftlich operative, eine graduelle
Kategorie" - normal sei alles, was als nicht besonders störend
empfunden wird. In diesem Buch wird Normalität gänzlich in Frage
gestellt und das Verhältnis schlicht umgedreht: der Ich-Erzähler
begegnet einem blinden Mädchen, das sich in "seiner Welt"
völlig sicher und normal bewegt. Das verunsichert den Jungen und
stößt ihn aus seiner, für normal gehaltenen Welt heraus. Die
gängigen Kategorien verschwimmen, ohne dass sie völlig ineinander
aufgingen, so Thurner. Für sie hat der Roman deutliche Anklänge an
Beckett, da der Held "förmlich aus der Rolle" fällt. Das
vertauschte Rollenspiel sei raffiniert aufgezogen und die verkehrte
Welt in "bewusst gedämpften "Ton und Farben geschildert,
ergänzt die Rezensentin lobend. Die Differenz zwischen dem
sehenden, aber sinnesverwirrten Jungen und dem blinden Mädchen
würde trotz allem nicht verwischt.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
"Dieser Roman ist ein Glücksfall, dem Schlagworte nicht
gerecht werden und Kurzbeschreibungen auch nicht, es sei denn,
dieser Hinweis wirkt und nach der Empfehlung folgt die Lektüre des
ganzen Romans."
Eselsohr
Rezensionen und Kritik
»Friedrich Anis neuer Jugendroman entführt in eine Welt, die zu ergründen ein Gewinn ist - nicht nur für jugendliche Leser.« Badische Zeitung
Rezension
"Dieser Roman ist ein Glücksfall, dem Schlagworte nicht
gerecht werden und Kurzbeschreibungen auch nicht, es sei denn,
dieser Hinweis wirkt und nach der Empfehlung folgt die Lektüre des
ganzen Romans." -- Eselsohr
"Scheinbar mühelos und wie nebenbei hat Ani eine kleine große
Geschichte geschrieben." -- tz, München
"Ani gelingt es, durch seinen Stil spürbar zu machen, wovon
die Geschichte erzählt. Mit großer Genauigkeit beschreibt er
Situationen und Stimmungen und verdichtet sie fast beiläufig in
Metaphern, die unter die Haut gehen. So eine Intensität der
Wahrnehmung." -- Die Welt
"Friedrich Anis neuer Jugendroman entführt in eine Welt, die
zu ergründen ein Gewinn ist - nicht nur für jugendliche
Leser." -- Badische Zeitung
Autorenporträt zu "Friedrich Ani"
Friedrich Ani, geb. 1959 in Kochel am See, ist Absolvent der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und arbeitete als Reporter und Hörfunkautor. Neben dem Staatlichen Förderungspreis für Literatur des Bayerischen Kultusministeriums erhielt er zweimal den Deutschen Krimipreis für seine Romane um den Ermittler Tabor Süden. Friedrich Ani lebt in München.
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